Der Kuchen für Zwei!

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Melanie hat uns diese kleine Geschichte geschickt: Als ich gestern von der Arbeit kam lief ich durch die Stadt mit leckerem Zwetschgenkuchen durch die Stadt. Den Kuchen hatte von Chefin des Bioladens erhalten, in welchem ich arbeite,als kleine Aufmerksamkeit bekommen. Glücklich lief ich damit durch die Stadt. Dann kam ein Mensch ohne zu Hause zu mir und wollte mir seine Zeitschrift verkaufen. Als er lächelte zeigte er mir sein lückenvolles Lächeln. Da ich ein minimalist bin in Sachen Shopping lehnte ich ab. Der Mann ging weiter. Nach ein paar Sekunden drehte ich mich um und rief dem Mann hinterher, ob er Hunger habe. Wir liefen aufeinander zu und ich schenkte ihm den Kuchen. Ein kleiner Gruß und wir gingen wieder unserer Wege. Obwohl ich den leckeren Kuchen nicht Essen konnte, ging ich beschwingter durchs Leben. Den wer gibt, der bekommt auch immer wieder etwas zurück. Auch wenn man selber nicht viel hat, kann man immer jemanden eine kleine Freude machen. Du willst auch eine Geschichte erzählen oder eine gute Nachricht loswerden? Hier lang!

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Die Überraschungen der besonderen Art… und seine positiven Folgen

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Lars berichtet von diesem positiven Ereignis:

Meine Frau und ich haben unserer fast zehnjährigen Ehe eine kleine und sehr nette Nuance hinzugegeben: Die Wochenüberraschung. Abwechselnd denken wir uns wochenweise eine Geste aus, um dem Partner seine Liebe auszudrücken. Das kann von der einzelnen Rose bis zum Romantik-Dinner reichen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und reicht allein schon für einen ganzen positiven Bericht.

Kürzlich steuerte unser Alltag Richtung Frankreich-Urlaub und somit auch unsere Planungen, Ideen und Gedanken. Seit Wochen schon bekam ich immer wieder den Impuls, meiner Liebsten etwas ganz besonderes für den Urlaub zu schenken, schob es jedoch beiseite, denn es ging um das Thema – und jetzt liebe Männer dort draußen höre ich ein zustimmendes Nicken, oder ich bin der einzige Mann in der gesamten BRD, der Hemmungen hat, allein in ein solches Fachgeschäft mit der Absicht auf Beratung und Erwerb zu gehen – also es ging um Dessous!

Fragen über Fragen beschlichen mich und dazu, vielleicht in der Erziehung meiner Eltern gegründete Verklemmtheit, die den Kauf eines Straußes Blumen einfacher erscheinen lässt, als Reizwäsche für die Liebste. Wo kaufe ich so etwas? Welche Farbe? Welche Größe… und was bedeuten die Buchstaben A, B, C, …? Und was sollen überhaupt all die anderen Frauen um einen herum denken? Schwul? Verlaufen? Oder gar ausgebrochen?

Der Impuls in mir war letztlich stark genug und ich befand mich tatsächlich auf dem Weg in die Geheimnisse der Damenunter- und –Reizwäsche. Mit Tricks und Tücke, ihr liebe Männerwelt, findet „Mann“ auch die richtige Größe der Liebsten für diese Art Mode heraus. Auf meinem Weg mied ich jedoch, das muss ich zu meiner eigenen Verklemmtheit gestehen, die exklusiven Fachgeschäfte, in denen „Mann“ NUR solche Wäsche kaufen kann. Ich fühlte mich wohler und sicherer in Geschäften, in denen man AUCH solchen Bedürfnissen nachgehen kann. Denn so bestand stets die Möglichkeit, mich auf die rettende Seite der Männer-Mode zu werfen.

Tatsächlich nach viel Selbstüberredung, innerer Stärke und schweißgetränkten Tüchern in der Tasche fiel meine konkrete Wahl auf ein Oberteil der richtigen Buchstabengröße mit passendem Unterteil – quasi ein Hauch eines Höschens. Der Gedanke, wie meine Liebste es wann tragen könnte und würde, ließ mich still erröten. Es war also fast geschafft, ganz ohne fachgerechter Beratung. Nun kam der Endspurt: Mit beiden Teilen bewaffnet quer durch den gesamten knüppelvollen Laden nach vorn zur Kasse. Natürlich war die Schlange dort gefühlt hundert Meter lang.
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