Rappende Renovier-Gorillas in der Müllerstraße 6

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Verena findet diese gute Nachricht:

In München geht was!
Eine Gruppe von Kreativen hat sich in München „Gold Grund“, eine fiktive Immobilienfirma ausgedacht, um dem Abriss- und Luxuswahn zu bremsen. Denn dort macht der zunehmende Bau teuerster Immobilien in der Stadt es den alteingesessenen Bürgern schwer, die Mieten zu zahlen.

Die Leute von Gold Grund (z.B. Till Hofmann/Lach&Schießgesellschaft, Sportfreunde Stiller, Blumentopf, Fiva MC, Luise Kinseher) verkleiden sich, hängen Plakate auf, veranstalten Konzerte und Demos und sorgen mit ihrer „Firma“ für Verwirrung. Im Video zeigen Sie ihre Renovierungsaktion in der Müllerstraße 6.

Sie packen es selbst an! Find ich richtig gut. Abgesehen davon ist die Musik echt nicht schlecht! Viel Spaß damit!

Mehr Infos:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/diskussion-um-abrisshaus-in-muenchen-gorillas-inspirieren-ob-ude-1.1617082

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.gold-grund-aktion-muellerstrasse-6-affenbande-gegen-wohnungsnot.56b5efe6-cb58-4eec-904f-04f154c8e0d9.html

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Alter schützt vor Rebellion…zum Glück nicht!

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Kerstin findet die Nachricht:

Heute morgen musste ich sehr schmunzeln, als ich auf Seite 3 der Berliner Zeitung einen herrlichen Artikel über Hausbesetzer in Berlin-Pankow gelesen habe. Es ging nicht um junge Links-Alternative, die in Graffiti besprühten Häusern ihre Szene aufbauen, nein, es ging um eine Gruppe Rentner, die eine schnieke Villa besetzen. In der ist nämlich ihr Seniorenclub. Und der  soll samt Villa geschlossen werden, da der Bezirk die Sanierungskosten nicht tragen kann. Das lassen sich die rüstigen Rentner nicht gefallen und so sind sie in die Villa eingezogen und harren der Dinge.

Ich finde diese Aktion sehr sehr sehr sehr sehr seeeeehr positiv, da sie mir mal wieder 3 Sachen vor Augen führt. Erstens: Älter sein, heisst nicht gleich Pflegeheim. Auch, und besonders im Alter, suchen wir Gemeinschaft und Hobbys. Zweitens: Protest hat schon so manchen Beschluss ins Wanken gebracht, daher lohnt es sich immer, es auszuprobieren. Und Drittens: Von den Älteren können wir Jüngeren diesbezüglich ne ganze Menge lernen – ganz besonders: Man darf sich einfach nicht alles gefallen lassen !

Hier ein kleiner YoutTube-Beitrag von NTV über die Senioren. Und hier geht’s zum Artikel in der Berliner Zeitung.

Ich drücke den Rentnern aus Pankow auf jeden Fall ganz doll die Daumen, dass sie in der Villa bleiben dürfen, und das der Bezirk auch mal Gelder locker macht für diejenigen, die ihren Dienst an der Solidargemeinschaft schon erfüllt haben…

Mitmachen: Virtueller Fackellauf für FairPlay in Peking 2008!

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Kerstin findet die Nachricht:

Startschuss für den Protestsommer: Weil Sportartikelhersteller mitunter Arbeitsrechte mit Füßen treten, macht seit einer Woche eine ungewönhnliche Protestaktion im Internet auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Über 150 Gewerkschaften und NGOs haben einen digitalen Fackellauf für Arbeitsrechte gestartet, der diese Woche Deutschland erreicht hat.

 
 

Nicht nur in Tibet werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Auch die Millionen ArbeiterInnen, die Trikots und Sportschuhe für das Internationale Olympische Komitee (IOC), sowie für adidas, Puma und Nike produzieren, schuften unter unmenschlichen Bedingungen. Um auf die Ignoranz und Ausbeutung der Sportartikelgiganten aufmerksam zu machen, senden seit einer Woche täglich Hunderte AktivistInnen eine virtuelle Flamme der Arbeitsrechte in Richtung Peking. Mit Ankunft der Flamme in Deutschland startet auch die Kampagne für ‚Saubere‘ Kleidung (CCC) offiziell in den Protestsommer.

Das ist zwar nur eine virtuelle Aktion und nicht so körperlich wie Georgs „Orange“-Farbe zeigen, aber Proteste wie diese können Sensibilität schaffen und aufklären. Vielleicht folgt nach dem virtuellen Fackellauf ja der wirkliche Boykott durch strategischen Konsum: Wenn keiner mehr Sportartikel der großen Anbieter kauft, müssen die Unternehmen umdenken. Und wenn unsere Regierungsvertreter nicht zu der Olympischen Eröffnungsfeier in Peking fliegen werden, dann ist das auch ein Zeichen. Manchmal können Zeichen Wellen schlagen und zum Umdenken im eigenen Verhalten anregen.

„Catch the flame“ – eine positive Nachricht!
Catchtheflame

Quelle: Social times

Quelle: Catch the flame – Kampagnenseite

Linktipp: Christliche Initiative Romero