Sonjas Drogerie

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Heute fand Stefan den Artikel in der Berliner Zeitung über Sonja Weisenburger, die als Schlecker-Verkäuferin entlassen wurde und sich dann in ihrem Heimatdorf mit einer eignen Drogerie selbstständig gemacht hat.

Die Frau hat Mut und Power und hat sich in einer schwierigen Situation ihres Lebens nicht unterkriegen lassen.

http://www.berliner-zeitung.de/politik/schlecker-pleite-sonjas-kleine-drogerie,10808018,20613116.html

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Image ist alles: Ostdeutschland ist besser als sein Ruf!

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Kerstin findet die Nachricht:

In der Berliner Zeitung habe ich folgende Meldung gefunden:

„Der Standort Ost ist besser als sein Ruf: Das ist das Fazit der jüngsten Studie des Ifo-Instituts Dresden. Die Wirtschaftsforscher haben im Auftrag des für den Aufbau Ost zuständigen Bundesverkehrsministers Wolfgang Tiefensee (SPD) die Standortbedingungen in den neuen Bundesländern mit denen in Mittel- und Osteuropa sowie in Südostasien verglichen. Die Studie bescheinigt Ostdeutschland, mit diesen Standorten konkurrieren zu können: „Die Bedingungen, in Ostdeutschland zu investieren, sind offenbar sehr, sehr gut“, sagte Tiefensee gestern bei der Vorstellung der Studie. „Leider wissen das zu wenige Investoren.“ Aus diesem Grunde wolle die Bundesregierung verstärkt die Werbetrommel für den Standort Ost rühren.“

Weiter im Artikel heißt es:

„Die Industrie im Osten liege in einigen Sparten mit Wachstumsraten von rund zehn Prozent deutlich über den Zuwachsraten in Westdeutschland. Mehrfach habe der Osten in den vergangenen Jahren die höchsten Anlageinvestitionen je Einwohner im Vergleich mit den mittel- und osteuropäischen Ländern auf sich ziehen können. Obwohl die Arbeitskosten im Osten im Vergleich zu den Konkurrenzstandorten als Nachteil gewertet wurden, plädierte Tiefensee für höhere Löhne. Er setzte sich für die Einführung von Mindestlöhnen im Osten ein. „Wir brauchen dieses Auffangnetz“, sagte er. Unauskömmliche Dumpinglöhne seien auch ein Grund für den Wegzug von Fachkräften und deshalb nicht hinnehmbar.“

Ich lese diese Nachricht nun schon fast zum vierten oder fünften Mal seit 2005. Aber ich vermisse es als Thema bei Anne Will oder Maischberger. Wie kann es sein, dass fünf Bundesländer eine positive Entwicklung nehmen, die Arbeitsbedingungen besser werden, aber niemand sich in der Öffentlichkeit mal stellvertretend für eine starke Region hinstellt und positive Stimmung verbreitet? Gut, dass Menschen sich selbst Foren suchen um gemeinsam Stimmung zu machen. Im Ossiforum ist das Thema „Ostdeutschlands Wirtschaft“ grade mitten in der Diskussion und als ich so mitlas hatte ich das Gefühl: Wow, da sind Menschen endlich mal stolz auf etwas. Es bedarf nicht immer der political correctness oder der akribischen Analyse von harten Fakten – es geht hier um ein gesundes Heimatgefühl. Schön, wenn sich das endlich mal wieder in Ostdeutschland einstellt und noch schöner, wenn nach dem 09. November 2009 kein Gedenktag mehr nötig wäre um über Unterschiede zweier Länderteile zu sprechen sondern nur darüber, was der eine vom anderen lernen kann. Denn das ist´ne ganze Menge!

Quelle: Berliner Zeitung

Quelle: Ossiforum.de

Positive Entwicklung in der Kulturszene: Poetry Slams werden populär!

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Georg findet die Nachricht:

Bei zoomer.de habe ich grade eine positive Nachricht entdeckt:

Sarah Kuttner engagiert sich derzeit in der Poetry Slam Szene, hat eine eigene Sendung (derzeit nur digitalen Abo-Kanal Sat.1 Comedy) und dreht grade einen Dokumentarfilm zum Thema. Das ist eine positive Nachricht, denn es lässt hoffen, daß wieder geistvollere Unterhaltung einen Weg in die Medien findet. Die Sprache in Form von „live“ aufgeführter Poesie wie sie bei Slams präsentiert wird, ist ein fantastisches, relativ neues Genre, daß es verdient hat, richtig groß zu werden. In der Literatur ist die Poesie und Dichtkunst bisher ja nurmehr als Randerscheinung aufgetreten. Jetzt tauchen überall wortgewante Poeten und Sprackakrobatiker auf und bringen Gedichte mit hohem Unterhaltungswert auf die Bühne. Das Publikum bei den Events ist enthusiastisch und steigt stetig an.

Der Artikel erwähnt auch eine PoetrySlam Sendung, die im WDR läuft und beleuchtet die positive Entwicklung bei den entstehenden Poetry Slam Formaten.

Natürlich finde ich das, als poetryclub-Betreiber, aus rein subjektiven Gründen positiv. Aber ich glaube es sollte auch bei 1000guteNachrichten Eingang finden. Denn eine kreative Auseinandersetzung mit unserer Sprache ist eine gute Sache! Und wenn sowas dann noch Anklang bei breiteren Massen finden kann, dann lässt mich das doch hoffen… Das Abendland ist noch nicht verloren.

Quelle: zoomer.de

Positiv-Trend: Mitreden, um mitzuentscheiden!

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Kerstin findet die Nachricht:

Über 4.500 Mal hat die Bevölkerung seit der Einführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden die Politik von unten beeinflusst. Das ergab der erste bundesweite Bürgerentscheidsbericht, den der Bundesverband „Mehr Demokratie“ diese Woche parallel in sechs Städten vorgestellt hat. Gemeinsam mit der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie (Universität Marburg) hat der Verein die Bürgerbegehren und -entscheide analysiert, die seit der Einführung im ersten Bundesland (Baden-Württemberg) 1956 stattgefunden haben.

Der Bundesverband teilt mit:

„Insgesamt zeigt der Bericht, dass der Bedarf an Mitbestimmung wächst. In einem Fünftel aller deutschen Kommunen haben Bürgerinnen und Bürger bereits mindestens einmal direktdemokratisch über eine Sachfrage abgestimmt. Besonders häufig wird die Bevölkerung in den größeren Städten Bayerns befragt. Aber auch in Hamburger Stadtteilen und in Dresden gab es zahlreiche Bürgerbegehren. Meist sind es die Bürger selbst, die sich Gehör verschaffen. Nur in 16 Prozent der Fälle wurden die direktdemokratische Verfahren von oben, also durch den Rat, eingeleitet. Wenn es ein Begehren bis zur Abstimmung schafft, beteiligen sich durchschnittlich über die Hälfte aller Wahlberechtigten – und damit mehr als bei so mancher Bürgermeisterwahl. Die Kommunalpolitiker müssen deshalb lernen, den Interessen und Bedürfnissen der Bürger mehr Beachtung zu schenken, meint Theo Schiller, Leiter der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie. „Die Sorge, dass Bürgerbegehren und -entscheide die Gemeindepolitik ineffizienter machen, hat sich als unbegründet erwiesen. Im Gegenteil: Direktdemokratische Verfahren regen oft dazu an, politische Entscheidungen nochmals zu überdenken und ihren Nutzen für die Allgemeinheit kritisch zu prüfen.“

Erst vor kurzem haben 200.000 Berlinerinnen und Berliner abgestimmt und ein erfolgreiches Bürgerbegehren für den Erhalt des Flughafens Berlin-Tempelhof abgeschlossen (Positive Nachricht vom 26.01.2008). Was letzlich daraus wird und ob Kommunen, Städte und in der höchsten Instanz der Staat diesen Bürgerbegehren nachgeben, steht immer auf einem anderen Blatt, aber für mein Empfinden macht es Mut, die Augen offen zu halten und daran zu glauben, dass man sich gemeinsam mit vielen in der Gesellschaft eine Stimme verschaffen kann. Darum mein Aufruf an alle: Wer wünscht sich positive Nachrichten? Schaffen wir es, die Medien zu beeinflussen??? Schaffen wir es gemeinsam, 1000 positive Nachrichten zu sammeln?

Quelle: Social Times

Tipp zum Weiterlesen: Bundesverband Mehr Demokratie

Geist des Geldes – Neuer Dokumentarfilm zum Thema „Geldsystem“

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Georg findet die Nachricht:

Ich bin bei einer Recherche auf eine interessante Information gestossen. Es gibt einen ganz neuen Dokumentarfilm, der das vorherrschende Geldsystem analysiert. Filmemacher Yorick Niess hat über ein Jahr hinweg das Geld erforscht und aktuelle Trends gesammelt. Die Aufnahmen haben ihn in fünf Länder geführt. Das Gute daran: Der Film ist ausgezeichnet gemacht und erklärt auch einem Otto Normalbürger, was in unserem Geld- und Wirtschaftssystem falsch läuft und – und das ist das positive – was es für durchaus machbare neue Geldsysteme gibt! Regiogeld, Bürgergeld, Gutscheinsysteme – viele Regionen haben schon tolle Parallelgeldsysteme eingeführt (Regiogeld e.V.)

Bleibt zu hoffen, dass dieser Film bald in die Kinos kommt! Das wäre dann wiederum eine gute Nachricht. Veränderung braucht Aufklärung, dieser Film ist ein guter und großer Schritt in die richtige Richtung.

Quelle: www.geistdesgeldes.com