Jan tanzt aus der Reihe!

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Kerstin findet diese positive Nachricht:

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich ein großer Fan von Reportagen und Dokumentationen bin. Sie erzählen oft die kleinen und doch so tiefen Geschichten, die das Leben bereithät, verschwinden leider nur viel zu oft auf späten Sendeplätzen. Letzte Woche lief mal wieder so eine schöne Geschichte bei WDR – Menschen hautnah: „Jan tanzt aus der Reihe“ erzählt die Geschichte von zwei jungen Menschen mit Behinderung, die in einem Altenheim die Chance auf eine Ausbildung bekommen.

Mich hat die Doku sehr berührt, zum Schmunzeln und Freuen gebracht. Sie zeigt, wie toll es gelingen kann, wenn wir jeden Menschen nach seinen Stärken und Talenten bewerten und nicht nach seinen Defiziten. Jan ist ein echter Gewinn für die Bewohner im Altenhein und auch für ihn ergibt sich durch seine Ausbildung ein neuer Sinn im Leben. Er wird gebraucht, geschätzt und hat eine Aufgabe. Toll und mehr als Nachahmenswert, wenn wir in einer Gesellschaft leben wollen, in der Inklusion nicht nur ein Wort, sondern eine alltägliche und eben auch berufliche Selbstverständlichkeit sein soll.

Unbedingter Anschau-Tipp 🙂

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Vom Piraten zum Maurer

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Katharina findet und übersetzt uns diese gute Nachricht:

Im Mai 2010 startete in Puntland, Somalia, ein Projekt der Kirchennothilfe, das sich der Verbesserung der Lebenssituation von Piraten widmet.

Von den geschätzten 10.000 Seeräubern Somalias sind bereits 600 in dem Programm aufgenommen und 425 haben nun eine Ausbildung abgeschlossen und arbeiten fortan als Elektriker, Monteur, Maurer, Maler oder Ladenbesitzer. Die meisten der Umgeschulten sind zwischen 18 und 22 Jahre alt, allerdings gibt es auch ältere bis 40, die auf eine jahrzehntelange Piratentätigkeit zurückblicken. Zwar verdiene man nun weniger, so einer der älteren Teilnehmer, allerdings könne man seiner Familie nun mit gutem Gewissen berichten, womit man das Geld verdient habe.

Das Projekt zielt nicht nur auf bereits als Piraten tätige, sondern widmet sich auch der Prävention, also der Verhinderung von Nachwuchsrekrutierung. Unterstützt wird das Projekt von der Verwaltung in Puntland, Frauengruppen, vom norwegischen Außenministerium und norwegischen Reedereien. „Um die Piraterie vor der Küste Somalias einzugrenzen, sind wir abhängig davon, die Situation in einem der ärmsten und am stärksten gepeinigten Länder der Welt ernsthaft zu verbessern“, sagt Gaim Kebreab, Leiter der Kirchennothilfe in Somalia.

Bei bereits 600 ehemaligen Piraten ist das Projekt nun scheinbar erfolgreich.

Quelle: Aftenposten

Bildquelle: Kerstin Müller