Nicht nur eine Stadt aufbauen… sondern auch ihre Bewohner!

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Nicole findet diese Nachricht:

Auf SpiegelOnline habe ich einen Artikel gelesen über Waisenkinder in Swasiland und eine Initiative, die Step by step versucht, dort einen Ort neu aufzubauen und den Kindern und Jugendlichen, dir vor ein paar Jahren noch am liebsten „entsorgt“ wurden, eine neue Perspektive zu geben. Hier mal so eine persönliche Geschichte von einem jungen Mann, den keiner wollte – und der sich heute seiner Talente und Begabungen bewusst ist…

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Vom Piraten zum Maurer

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Katharina findet und übersetzt uns diese gute Nachricht:

Im Mai 2010 startete in Puntland, Somalia, ein Projekt der Kirchennothilfe, das sich der Verbesserung der Lebenssituation von Piraten widmet.

Von den geschätzten 10.000 Seeräubern Somalias sind bereits 600 in dem Programm aufgenommen und 425 haben nun eine Ausbildung abgeschlossen und arbeiten fortan als Elektriker, Monteur, Maurer, Maler oder Ladenbesitzer. Die meisten der Umgeschulten sind zwischen 18 und 22 Jahre alt, allerdings gibt es auch ältere bis 40, die auf eine jahrzehntelange Piratentätigkeit zurückblicken. Zwar verdiene man nun weniger, so einer der älteren Teilnehmer, allerdings könne man seiner Familie nun mit gutem Gewissen berichten, womit man das Geld verdient habe.

Das Projekt zielt nicht nur auf bereits als Piraten tätige, sondern widmet sich auch der Prävention, also der Verhinderung von Nachwuchsrekrutierung. Unterstützt wird das Projekt von der Verwaltung in Puntland, Frauengruppen, vom norwegischen Außenministerium und norwegischen Reedereien. „Um die Piraterie vor der Küste Somalias einzugrenzen, sind wir abhängig davon, die Situation in einem der ärmsten und am stärksten gepeinigten Länder der Welt ernsthaft zu verbessern“, sagt Gaim Kebreab, Leiter der Kirchennothilfe in Somalia.

Bei bereits 600 ehemaligen Piraten ist das Projekt nun scheinbar erfolgreich.

Quelle: Aftenposten

Bildquelle: Kerstin Müller

Wenn aus „Gefällt mir“ Hilfe wird: Knochenmark übers Internet gefunden

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Kerstin findet diese Nachricht:

Im Enter Magazin bin ich auf diese Nachricht gestoßen:

Amit Gupta,  Internet-Unternehmer aus San Fransisco, ist überzeugt: Facebook, Twitter und Tumblr haben ihm das Leben gerettet.

Der 32-Jährige leidet an Leukämie, eine Knochenmarktransplantation ist für ihn überlebensnotwendig. Als indischstämmigerAmerikaner liegt seine Chance, einen passenden Spender zu finden, bei rund 1 zu 20.000. Gemeinsam mit Freunden startet er einen Online-Aufruf und macht sich über Social-Media-Kanäle auf die Suche nach seinem “perfect match” – einem passenden Knochenmarkspender. Mit Erfolg: vor gut 2 Wochen wurde ihm in einem Krankenhaus in Boston neues Knochenmark transplantiert.

Und Amits Geschichte inspiriert: Seit seinem Aufruf haben sich mehr als 10.000 neue potentielle Knochenmarkspender beim National Marrow Donor Registry registriert.

Quelle: Enter Magazin

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Wortwörtlich: Schluss mit dem Scheiss-Problem!

10 Kommentare

Kerstin findet die Nachricht:

Ich muss hier einfach mal öffentlich eine Lanze brechen für eines der besten (in meinen Augen) Magazine, die es in Deutschland noch zu erwerben gibt: das brandeins Magazin. Voller Begeisterung habe ich auf meinem Rückflug aus dem Urlaub die ganze Januar Ausgabe geradezu verschlungen und hätte quietschen können vor lauter Inspirationen für gute Nachrichten. Eine möchte ich gerne weitertragen, weil ich sie (mal wieder) so einfach und hilfreich zugleich finde, dass man sich wirklich fragen muss: Warum um Gottes Willen, kommt auf so eine Idee der Staat….nie? 🙂 Hier die Antwort:

Da sich die Redaktion von brand eins Mühe gegeben hat, den Kopf hinter diesem Projekt und die ganze Idee sehr locker und ausführlich zugleich vorzustellen, lege ich euch diese Lektüre ans Herz: brand eins 1/2012: Ein Klo für die Welt

Was haltet Ihr von der peepoo-Idee?

Inspirationsquelle: brand eins 1/2012

Linktipp: http://www.peepoople.com


Nähen für die gute Sache!

1 Kommentar

Kerstin findet die gute Nachricht:

In der aktuellen Ausgabe des Wander-Magazins bin ich auf einen klitzekleinen Artikel aufmerksam geworden, hinter dem aber durchaus eine große Aktion steht:

Der kanadische Nobel-Hersteller für Outdoor und Sportkleidung Arcteryx hat sich im Winter bereits zum zweiten Mal sozial engagiert. Über 70 Mitarbeiter/innen haben sich an den November- und Dezember -Wochenenden freiwillig an die Industrie-Nähmaschinen gesetzt und aus den Gore-Tex Resten der Nobel-Kollektionen 750 Regen- und Schneefeste Ponchos und Reggencapes genäht, die dann zum Jahreswechsel in Vancouver kostenlos an die zahlreichen Obdachslosen verteilt wurden. Wer in diesem deutschen Winter mal wieder bei -10 Grad gebibbert hat vor Kälte, kann sich vorstellen, wie es den Obdachlosen in Vancouver gehen mag.

Das Sympathische: 70 Mitarbeiter haben ihre Wochenenden mit Nähen verbracht. Mit ihrem Engagement haben sie schon zahlreiche andere Firmen in Kanada motiviert, sich ebenfalls zu engagieren – und: Auf ihrer Webseite erwähnt Arcteryx sein soziales Engagement noch nicht einmal.

Ich finde das spitze und denke, dass ist wirklich gesellschaftliche Verantwortung. Und wie schon bei unserem edlen Spender in Braunschweig – heisst auch hier das Motto: Tue gutes – und mach es einfach im Stillen 🙂

Quelle: 4 Seasons

Linktipp: freiluft blog

Linktipp: Arcteryx

Bildquelle: Ⓒ  Gabriela Mehl / PIXELIO www.pixelio.de