Stadt wehrt sich gegen NPD Wahlkampagne – mit Konterplakat

2 Kommentare

Wenn ich ein Plakat der NPD sehe, zieht sich jedes Mal mein Magen zusammen vor so viel Dummheit.
In Gießen, wo ich wohne, musste ich folgenden Quatsch lesen: „Lieber Geld für Oma statt für Sinti und Roma“, darüber ein Bild einer tattrigen Dame mit ängstlichem Blick. Eigentlich dumm und nicht ernstzunehmen, trotzdem ärgerlich und verletzend.
Ich habe mich gefreut, dass man sich in Gießen gegen die Plakate dieser Partei gewehrt hat –  und zwar (fast) alle anderen  Parteien gemeinsam mit einer überparteilichen Aktion.
Zunächst wurden alle Plakate kurzerhand von der Bürgermeisterin entfernt. Daraufhin entschied das Verwaltungsgericht, dass diese nicht entfernt werden dürfen und sie mussten wieder aufgehängt werden.
Schnell wurde nach einer Lösung gesucht und gefunden: Eine Stellungnahme per Konterplakat.
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Der Gießener Anzeiger schreibt:
„Während in vielen deutschen Städten vergeblich versucht worden ist, die jüngste NPD-Plakatpropaganda gegen die Volksgruppe der Sinti und Roma auf juristischem Weg zu stoppen, geht ein überparteiliches Bündnis von Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung in Gießen gemeinsam einen neuen Weg: Es beantworte die Propaganda der NPD direkt mit einem Gegenplakat.“
Mehr darüber im Gießener Anzeiger Online:
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2 Gedanken zu „Stadt wehrt sich gegen NPD Wahlkampagne – mit Konterplakat

  1. Nur die Oma der FDP mag keine Sinti und Roma. Ist aber schon ein scheußliches Foto, hm?
    Aber ungewöhnlich, dass die CDU in einem parteiübergreifenden Bündnis gegen die NPD vertreten ist. Löblich.

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