Bloggen und Twittern ist nicht nur was für Junge!

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Rosi findet in der FAZ die Nachricht:

Peter hat einen Job, der ihn oft bis tief in die Nacht beschäftigt. Viele Stunden sitzt er tags sowieso schon am Computer, doch wenn Überstunden gefordert sind, macht er sie gern und ohne zu murren. Manchmal steht er sogar extrafrüh auf, um der ganzen E-Mails Herr zu werden. „Aber das macht mir Spaß“, sagt Peter, der in der englischen Kleinstadt Leicester lebt. Mittags macht er meist eine kleine Pause, isst etwas und schaut sich Nachrichten im Fernsehen an, um zu wissen, was in der Welt vor sich geht. Danach geht er zurück ans Werk. Weil viele Leute, mit denen er telefoniert, in anderen Zeitzonen leben, sitzt er oft bis tief in die Nacht am Rechner. Peter, der seine E-Mails auch an Fremde freundlich mit seinem Vornamen unterschreibt, heißt richtig Peter Oakley und ist 82 Jahre alt. Für Tausende von Menschen ist er „The Internet Granddad“, ein Großvater für jeden auf Youtube. Selbstgedrehte Filmchen verschafften ihm 2006 auf einen Schlag eine unüberschaubare Zahl von Enkeln.

Dabei hatte er es gar nicht darauf angelegt, ein Star des Web 2.0 zu werden. Doch er war einer der ersten Rentner, die in Blogs und Netzwerken ein Mittel erkannten, die bunte und vor allem ständig schnatternde Internetgemeinde in ihr mitunter recht einsames Wohnzimmer zu holen. In den vergangenen Jahren haben das viele Senioren entdeckt und – oft mit Hilfe ihrer Kinder und Enkel – eine Welt erobert, die in ihrer eigenen Kindheit als irre Utopie für schwachsinnig erklärt worden wäre. Bei Twitter etwa hat es ein 74 Jahre alter Amerikaner zu Ruhm und 1,2 Millionen Fans gebracht, weil er seine so bissigen wie schlaumeierischen Alltagsweisheiten posten lässt: Sein Sohn Justin tippt für ihn unter dem Pseudonym „shitmydadsays“ die neuesten Zitate ein. „Das Universum ist vierzehn Billionen Jahre alt. Scheint mir dumm, ein Jahr zu feiern. Das wäre, wie immer wenn ich pinkele, eine verdammte Parade aufmarschieren zu lassen“, merkte er etwa kurz vor seinem 74.Geburtstag an.

Gefällt mir dieser Artikel. Zeigt er doch, dass man „Alte“ nicht nur auf das Minimum der Rentenschmarotzer, (Reicht die Rente noch für alle? ) Krankenkassenabzocker ( ab 70 gibt es keine Endoprothese mehr in der Zukunft!! ) und Computerdummies abstempelt. Mit dem leichten AHA- Effekt, denn mich würde wirklich interessieren, wieviele 60 bis 90 jährige sich täglich im Internet bewegen und diese Technik für sich und andere nutzen.

Quelle: FAZ.net

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