Die Nacht der guten Nachricht

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Im Auftrag der Gabriele Fink Stiftung wird ab November 2009 ein künstlerisches und pädagogisches Team um den britischen Regisseur Marc von Henning das Stück DIE NACHT DER GUTEN NACHRICHT gemeinsam mit ca. 25 Kindern aus Hamburg erarbeiten. Der aus der Freien Theaterszene in London stammende Marc von Henning hat sich unter der Intendanz von Friedrich Schirmer in Stuttgart vor allem mit der Erschaffung von poetischen Bilderwelten einen Namen gemacht und arbeitet seither an Theatern im In- und Ausland, neben dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, Schauspiel Frankfurt unter anderem am griechischen Nationaltheater in Athen, dem Grazer Schauspielhaus und dem Theater Basel.
Die Besonderheit dieser Initiative der Stiftung besteht darin, dass in diesem Projekt erstmals gehörlose, sehbehinderte und Kinder ohne (Sinnes-) Behinderung gemeinsam unter Anleitung eines renommierten Regisseurs Theatererfahrung sammeln – Kinder, die sich in der Realität nur selten begegnen und miteinander in direkten Kontakt treten. Aber welcher Ort ist besser geeignet, als eine Theaterbühne, um die Utopie einer Welt zu erschaffen, in der jedes Kind aus den Bedingungen seines Lebens das Beste machen kann: In der das Kind aus gutem Hause den gehörlosen Cousin um seine Lebensfreude beneidet, in der eine Blinde dem Sehenden aus der Klemme hilft und in der der Begriff des „Normalen“ überhaupt abgeschafft ist!

In DIE NACHT DER GUTEN NACHRICHT werden drei Geschichten erzählt, die in einer Nacht gleichzeitig an drei verschiedenen Orten der Welt stattfinden: Mexiko City, Hamburg, Novosibirsk – verbunden durch eine Nachricht, die auf verschiedene Weisen in allen Geschichten vorkommt und eine tief greifende Wirkung hat: In dieser Nacht ändert sich das Leben der Kinder von denen dieses Stück handelt. Die drei Geschichten werden sehr unterschiedliche Lebensrealitäten abbilden und die Idee der guten Nachricht soll verdeutlichen, wie überall auf der Welt Kinder Strategien entwickeln, mit diesen Realitäten umzugehen. Die Teilnehmer und auch die Zuschauer können dabei erfahren, dass es manchmal möglich ist, die feindliche Wirklichkeit mit Hilfe der Fantasie zu transformieren, egal wie gut oder schlecht die persönlichen Vorraussetzung zunächst scheinen mögen.

Termine:
10.04.2010, 19:00 Uhr
18.04.2010, 19:00 Uhr
19.04.2010, 11:00 Uh

Ort: Schauspielhaus Hamburg

Linktipp: Schauspielhaus Hamburg

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