Mittel gegen Malaria

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Rosemarie findet die Nachricht:

Als der Molekularbiologe Joe Cohen sich daranmachte, einen Impfstoff gegen Malaria zu entwickeln, war Ronald Reagan Präsident der Vereinigten Staaten und das Internet noch eine Sache für Technikfreaks. Es war das Jahr 1987, und der in Kairo geborene und in Amerika ausgebildete Wissenschaftler arbeitete als Molekularbiologe für den britischen Pharmakonzern Smith Kline. Fast ein Vierteljahrhundert später ist der Vollbart, den der Forscher trägt, schlohweiß geworden, und er hat Karriere gemacht. Cohen zählt inzwischen zu den Forschungschefs in der Impfstoffsparte des Nachfolgeunternehmens Glaxo Smith Kline (GSK), dem viertgrößten Pharmakonzern der Welt. Und er ist fast am Ziel.

Der erste Malariaimpfstoff der Welt ist in greifbare Nähe gerückt. RTS,S heißt das Mittel, zu dessen geistigen Vätern Cohen zählt. Wenn er und seine Mitarbeiter nicht noch auf den letzten Metern scheitern, könnte es in wenigen Jahren einen Durchbruch im Kampf gegen Malaria bringen. „RTS,S hat das Potential, jedes Jahr Hunderttausende von Leben zu retten“, sagt der Tropenmediziner Christian Loucq, Direktor der Malaria Vaccine Initiative (MVI). Die von Microsoft-Gründer Bill Gates finanzierte Nonprofit-Organisation arbeitet zusammen mit GSK daran, den Impfstoff zur Marktreife zu bringen. Das 2001 geschlossene Bündnis war das erste seiner Art in der Pharmaindustrie.

Quelle: FAZ.Net

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