Das Volk hat gesprochen

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Andreas findet die Nachricht:

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Es klingt schier unglaublich… Zwölf Jahre nach dem letzten erfolgreichen
Volksbegehren, als in Bayern der Senat abgeschafft wurde, schaffte eine
weitere Bürgerinitiative die Zehn-Prozent-Hürde: 1,3 Millionen Menschen (das
sind sogar fast 14 Prozent) stimmten dafür, dass in Bayerns Gaststätten
künftig absolutes Rauchverbot herrschen soll. Ohne Ausnahme von
Raucherclubs. Selbst die Oktoberfestzelte – Himmel der qualmenden
Biertrinker – wären dann rauchfrei. Jubel bei ÖDP, SPD und Grünen – Grummeln
hingegen bei der regierenden CSU und der FDP. Schließlich hatten die
Regierungsparteien hier nach der verheerenden Landtagswahl-Watschn das
Rauchverbot erst zum August wieder gelockert.

Die Grünen-Landesvorsitzende Theresa Schopper rief nun laut
„sueddeutsche.de“ die Staatsregierung nun zum Einlenken auf: CSU und FDP
sollten „die Rauchzeichen richtig deuten“ und das Gesetz des Volksbegehrens
im Landtag übernehmen. Doch die haben bereits abgewunken: zu intolerant! Wer
sich durchsetzt – die angeblich so tolerante „Leben und leben lassen“
Einstellung einerseits oder das Recht auf Gesundheitsschutz andererseits –
muss sich nun bei einer Volksabstimmung zeigen. Da darf dann jeder zur Wahl
gehen, der in Bayern seinen Wohnsitz hat, und es genügt die einfache
Mehrheit. Am Ende könnte es gut sein, dass die Raucher vor Wut qualmen – und
nur noch zu Hause oder unter freiem Himmel ihren Dampf ablassen können…

Bildquelle: Pixelio.de

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2 Gedanken zu „Das Volk hat gesprochen

  1. Ich finde, das paßt hier nicht so ganz rein. Ist es wirklich eine gute Nachricht, wenn künftig das Rauchen selbst in „Raucherclubs“ verboten sein soll? Laßt den Leuten bitte ihre Selbstbestimmung. Es ist schön, wenn Familien künftig in rauchfreier Umgebung zu Mittag oder Abend speisen können, aber es gibt öffentliche Plätze, an denen das Rauchen erlaubt bleiben sollte. Dazu gehören selbstverständlich extra „Raucherclubs“, auch wenn das manche Nichtraucher nicht gerne sehen.
    Das ist meine Meinung, ich denke, wir sollten uns nicht komplett reglementieren lassen und uns stets gegenseitig weiterhin ein gewisses Maß an Andersartigkeit zugestehen, nicht? Solche Schüsse gehen meist nach hinten los, wie man so schön sagt.

  2. Ich sehe es so:
    wir Raucher wurden zu Volksschädlingen erklärt.
    Als nächstes sind Übergewichtige (bei uns in der Schweiz ist es schon soweit) und Alkohol zu Volksschädlingen erklärt.

    Wenn ich in rauchfreier Umgebung ein feines Abendessen geniessen will (es ist wirklich herrlich) habe ich die Wahl.
    Wenn ich mit Freunden mein Feierabendbier geniessen will gehe ich nicht in ein rauch- und alkoholfreies Restaurant.
    Dort wo mir das Angebot nicht passt gehe ich nicht hin.

    Das scheint für ideologisch Verblendete schwer zu verstehen.

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