Berliner aufgepasst: So leicht könnt Ihr ein Zeichen setzen!

3 Kommentare

Kerstin findet die Nachricht:

Am 13. Juni findet der erste CarrotMob in Berlin statt. Und das ist die Aktion wie sie von den Machern beschrieben wird:

Alle reden von der Macht der Verbraucher – wir machen ernst! Wir drehen das Prinzip des Boykotts um und belohnen Geschäfte, die bereit sind, etwas zum Positiven hin zu verändern. Dazu schließen wir uns zusammen und kaufen alle am 13. Juni 2009 um 16 Uhr in einem Spätkauf-Laden in Kreuzberg ein (genaue Adresse wird noch bekannt gegeben). Dieser wird einen bestimmten Anteil, des in dieser Zeit erzielten Umsatzes dazu verwenden, seinen Laden energieeffizienter umzubauen, und so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit das Klima zu schützen.

Im Vorfeld wurde ein Kreuzberger Späti ausgewählt, weil er bereit war, mehr als die anderen in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Der Carrotmob gibt dem Laden-Besitzer die Chance, sein Image und seine Bekanntheit zu steigern und außerdem an dem Tag eine Menge Bargeld mehr zu machen! Für Ihn heißt das ganz klar: Ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz! Für uns heißt das unser Ziel, den „Erfolg und Misserfolg am Markt“ mit sozialer und ökologischer Verantwortung zu verbinden, erreichen!

Die Idee des CarrotMob kommt aus den USA. Das folgende Video beschreibt ganz gut, worum es also geht:

Ich finde die Idee des CarrotMob klasse und finde es toll, dass sich ein Team von jungen Leuten auf den Weg macht und diese Aktion langsam auf der ganzen Welt streut. Dahinter steckt keine Sekte, keine Kirche, keine Firma und kein Google – dahinter steckt ne Horde kreativer Menschen, die einfach mal ein bisschen was bewegen wollten. Hut ab. Viel Erfolg!!!

Linktipp: www.carrotmobberlin.com

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3 Gedanken zu „Berliner aufgepasst: So leicht könnt Ihr ein Zeichen setzen!

  1. Die Idee finde ich auch toll. Grundsätzlich macht es immer Sinn sicn zu überlegen wo und was man kauft. Allerdings denke ich nicht, dass man dafür „CarrotMob“, einen Aufruf oder eine andere Institution braucht. Jeder kann beim täglichen Einkauf was bewegen, indem man sich ein paar Gedanken macht (Werden die Angestellten total unterbezahlt? Werden die Klamotten von Kinderhänden hergestellt? Fliegt mein Apfel ein Mal rund um die Welt bis ich ihn esse? Werden die Kaffeebauern ausgebeutet? Ist mein Essen genmanipuliert? usw.).
    Dennoch ist jede Unterstützung immer wunderbar:-) !

  2. Der letzte Carrotmob im Juni in Berlin war ein voller Erfolg. In 3 Stunden gab’s soviel Umsatz wie sonst an 3 Tagen zusammen. Der Späti hat jetzt Ökostrom, neue Energiesparlampen, weitere feine Einsparmaßnahmen und ein neues Bioregal.

    Weil’s so toll war, machen wir jetzt den Zweiten. In knapp 2 Wochen ist es soweit. Diesmal in einem Imbiss:
    http://www.carrotmobberlin.com

    Wir freuen uns auch diesmal über Blogeinträge. Vielleicht heute, zum Blog-Action-Day?

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