Tausche Laptop gegen Bibel

2 Kommentare

Kerstin berichtet:

Ich war eine Woche auf einer Weiterbildung im schönen rheinländischen Bad Honnef. Mein Ziel: Medientutorin werden. Meine Unterkunft: das Katholische Soziale Institut. Meine „Kollegen“: allesamt aus dem kirchlichen Bereich. Meine Lektüre im Zimmer: Bibel und Katechismus. Mein wichtigstes Teil im Gepäck: mein Laptop.

Es ist ein positiver Erfahrungsbericht, den ich euch nicht vorenthalten möchte, da unglaubliches passiert ist 🙂

5 Tage im KSI Bad Honnef haben mich nachhaltig geprägt. Ich hatte vor, jede freie Minute meiner Fortbildung damit zu verbringen, längst überfällige E-Mails zu beantworten, wichtige Recherchen zu erledigen, und neue Texte zu schreiben. Die Menschen würden mir sicher nicht so schnell ans Herz wachsen und eigentlich sind Fortbildungen ja auch nicht sooooo zeitintensiv. Doch dann kam es völlig anders.

Es war die Hausinterne Krypta, die mich täglich für einige Schweige-Minuten anzog. Es war die Bibel, die ich täglich in die Hände nahm, um darin zu lesen, es waren interessante und tiefgründige Gespräche mit wildfremden Menschen, die die Nacht verkürzten. 5 Tage lang habe ich Spirituelles gegen Technisches getauscht und am Ende habe ich kaum bemerkt, dass ich meinen Laptop nicht gebraucht habe. Keine Online-Minute. Keine E-Mails checken. Ich kehrte völlig PC-Clean aus der Woche zurück. Stattdessen prall gefüllt mit Gedanken zu Ursprung und Quell unseres Lebens, zu Auseinandersetzungen mit Kirche, Papst und Vatikan, mit Sympathie für Menschen aus allen Herren Ländern, die mich tief beeindruckt und fasziniert haben.

Ich freue mich schon jetzt, im Februar und Mai wieder für jeweils für eine Woche in diese kleine behutsame „Welt im eigenen Inneren“ einzutauchen und empfehle jedem als positive Botschaft: Bildet euch fort. Völlig offline. Es lohnt sich – in jeglicher Hinsicht 🙂

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2 Gedanken zu „Tausche Laptop gegen Bibel

  1. Ich hatte gerade ein wohliges „aaaah guuuuut“ gefühl.

    in den letzten wochen hatte ich kaum zeit, mal bei den positiven reportern vorbeizuschauen, geschweigen denn selbst was zu schreiben.

    und jetzt hab ich wieder mehr zeit, dann schau ich rein und sofort stellt sich ein ganz anderes gefühl ein.

    gleich drei gute nachrichten: menschen, die dorthin gehen, wo sie gebraucht werden, dann die arbeitgeber, die ihren betrieb so organisieren, dass ihre angestellten sich wohl fühlen und zu tuter letzt dieser persönliche bericht über eine angenehme überraschung, wo man sie nicht erwartet hätte.

    wie schön, dass es diese seite gibt! danke an alle, die hier immer wieder von positiven erlebnissen oder eindrücken berichten.

    danke. ihr habt meinen tag berreichert. 🙂

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