Ein Buch im Baum – zugreifen und nachfüllen bitte!

11 Kommentare

Kerstin und Verena finden die Nachricht:

„In der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg eröffnet Berlins erstes öffentliches Bücherregal“

buecherwald

Mitten auf einem Gehweg in der Kollwitzstraße/Ecke  Sredzkistrasse steht seit einer Woche ein kleiner „Bücherwald“. 5 Bäume wurden gefällt und so nebeneinander gestellt, dass sie mit Klappen und Fächern versehen, nun als öffentliches Bücherregal dienen. Tolle Idee. Jede und jeder ist eingeladen, eine der vielen Klappen zu öffnen, zu stöbern und sich ein Bich mitzunehmen. Neue Bücher nachlegen ist ausdrücklich erwünscht 🙂 Der Bücherwald ist damit eine tolle Form des bookcrossings – Büchertauchs. „bookcrossing“ ist eine weltweite Bewegung zur kostenlosen Weitergabe von gelesenen Büchern im öffentlichen Straßenraum. Das Projekt „Bücherwald“ ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Auszubildenden der an der Wertschöpfungskette Wald- Holz- Buch beteiligten Berufsgruppen und wurde im Rahmen des BMBF- Programms „Forschung für nachhaltige Wald- Wirtschaft (FONA)“ gefördert, initiiert vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Die bundesweite Aktion wird in Berlin und Brandenburg unter dem Gesamtprojekt „Modellregion Berliner Wald und Holz“ umgesetzt. Daran beteiligt ist der Verein BAUFACHFRAU Berlin e. V.

Eine gute Nachricht, die es verdient hat, auch in andere Städte getragen zu werden. Und eine tolle Projektidee für Nachwuchs-Schreiner, Tischler, Künstler. Toll, wenn das „Tauschen“ wiederentdeckt wird und dem „Kaufen“ so etwas wundervoll positives entgegensetzt wird.

Quelle: Berliner Zeitung vom 29.06.2008

Linktipp: Bookcrossing

Linktipp: Bauchfachfrau Berlin

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11 Gedanken zu „Ein Buch im Baum – zugreifen und nachfüllen bitte!

  1. schön anzuschauen 🙂

    überhaupt kommen aus der hauptstadt klasse ideen.
    hätte nur gern nen tipp wie ich das unseren „stadtvätern“ näherbringen könnte
    wäre sinnvoller als skulpturen die die stadt richtig geld kosten
    und bei deren anblick man bzw.frau sich fragt, was soll/will mir das objekt sagen?
    o.key ich geb zu -bin ein bücherwurm- und deshalb steh ich auch dazu *grins* TOTAL VOREINGENOMMEN

  2. Liebe Barbara…

    na, eine gute Idee, das mal zu streuen. Das könnten wir uns doch zur Reporter-Aufgabe machen. Wenn jeder Reporter seinem Bürgermeister oder den Orts-Parteien einen Link zu unserer Nachricht schickt… vielleicht kann erwas angeregt werden?? Auf die Plätze, fertig, los… 🙂

  3. die idee ist schön nur frage ich mich warum da Bäume gefällt wurden? exra für diese Idee? oder weil sie im Straßenbild störten ? die frage kommt auf und daher kann ich mich noch nicht so recht freuen bis auch das erklärt wird.

  4. Sehe das wie tina – ich erfreue mich lieber an einem Baum, der im Wald in voller Pracht steht, als an einem, der für einen Bücherwald herhalten muss weil es dem Menschen so gefällt…

  5. Ich kann die Kritik an dem Baum-Fällen voll und ganz nachvollziehen. Aber mal fernab von diesem Aspekt – ist es nicht schön, dass Literatur wieder an Wert gewinnt? Das Menschen lesen und es weitergeben? Ist es nicht auf Dauer nachhaltiger, wenn Menschen sich ihre Bücher teilen? In jedem Buch steckt ja auch ein Bisschen Zellstoff-Baum. Nicht vergessen 🙂

    Also, wenn man eine andere Art der „Installation“ finden könnte, finde ich die Idee von kostenlosen Bücher-Tausch Orten eine tolle Sache. Ich hab grad diese Woche noch einen Karton voller Bücher bei mir gefunden. Einige davon werde ich in den Bücherbaum legen. Mal sehen, was passiert 🙂

  6. Mir gingen die gleichen Gedanken über das Baumfällen durch den Kopf, ansonsten finde ich das aber auch eine schöne Idee. Ich tausche meine Bücher übrigens bei http://www.tauschticket.de. Und freu mich immer wieder darüber, in den S-Bahnen viele Leute Bücher lesen zu sehen 🙂

  7. Pingback: Public, shared bookshelf in Prenzlauer Berg

  8. Pingback: Bücherzellen | Der Bücherblog

  9. Pingback: Tanztäschchen und ungewollte Bücher « Suschna

  10. Pingback: Tanztäschchen und ungewollte Bücher | Textile Geschichten

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