Staatsmänner fordern Weltfinanzkonferenz! Gut, wird auch Zeit!

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Georg findet die Nachricht:

14 ehemals führende Staatsmänner Europas, darunter zwei frühere Präsidenten der EU-Kommission und sieben Regierungschefs, haben in einem Offenen Brief die Einberufung einer Weltfinanzkonferenz gefordert, um Maßnahmen zur Regulierung der Finanzmärkte zu beschließen. Dieser Aufruf wurde von den deutschen Medien mit wenigen Aunahmen unterschlagen. Den offenen Brief haben unter anderem Helmut Schmidt, Otto Graf Lambsdorff, Hans Eichel, Jacques Delors, Jacques Santer, Lionel Jospin und viele mehr unterzeichnet.

Darin heisst es gleich zu Beginn: Die gegenwärtige Finanzkrise ist kein Zufall. Es war nicht, wie einige führende Personen in der Finanz und der Politik jetzt behaupten, unmöglich, sie vorherzusagen. …. Diese Krise ist eine Krise schlecht oder gar nicht regulierter Märkte, und sie zeigt uns erneut, daß der Finanzmarkt unfähig zur „Selbstregulierung“ ist.

Gefordert wird am Ende:

„Es ist an der Zeit ein „Europäisches Krisenkomitee“ zu bilden, das aus hochrangigen Politikern, früheren Staats- und Regierungschefs oder Finanzministern und aus angesehenen Ökonomen und Finanzexperten aus allen Kontinenten besteht.“

Es ist gut zu sehen, daß es zum Glück noch ein paar wichtige Leute gibt, die den Ernst der Lage nicht nur erkannt haben, sondern jetzt auch konkrete Handlungen einfordern. Und alleine deshalb hat diese Meldung eine Berechtigung unter die Kerstins Top 1000 gute Nachrichten zu kommen 🙂

Quelle: Tagesspiegel

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