Hürden überwinden – neue Wege gehen!

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Kerstin findet die Nachricht:

Begleitet von einem wissenschaftlichen Team der Deutschen Sporthochschule Köln starten am 28. Juli zehn an Prostatakrebs erkrankte Männer zu einer fünfwöchigen Alpenüberquerung. Mit der Tour wollen sie anderen Krebspatienten Mut machen und beweisen, dass ein Mensch auch nach oder mit einer solch schweren Erkrankung zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, mit dem Rucksack auf den Schultern das Haus zu verlassen, den Alltagsstress und die Probleme zu vergessen und einem fernen Ort entgegenzuwandern. Zehn Männer wollen sich nun diesen Traum erfüllen und starten am 28. Juli eine fünfwöchige Alpenüberquerung von München nach Venedig. Obwohl sie weder die Ersten noch die Routiniertesten sind, die sich auf die 520 Kilometer lange Wegstrecke begeben, ist ihr Vorhaben außergewöhnlich. Denn hinter jedem Einzelnen von ihnen liegt eine schwere Zeit mit der Diagnose „Prostatakrebs“.

Die Krankheit verbindet die zehn Männer, die sich vorher noch niemals begegnet sind, und ist zugleich der Ausgangspunkt für ein wissenschaftliches Projekt zum Thema „Sport in der Krebsnachsorge“ der Deutschen Sporthochschule Köln. Begleitet wird die Wandergruppe von drei Studenten, die ihre Diplomarbeit über die körperliche und psychische Verfassung der Männer während der Reise schreiben. „Wir wollen beweisen, dass man selbst nach einer Krebserkrankung Außergewöhnliches vollbringen kann und dass die gewonnenen Erfahrungen enorm wichtig für die individuelle Problembewältigung sind“, so der wissenschaftliche Leiter Dr. Freerk Baumann vom Institut für Rehabilitation und Behindertensport der DSHS.

Die Schirmherrschaft über das Projekt hat die Krebsgesellschaft NRW. „Nach einer Krebserkrankung fällt es vielen Betroffenen schwer, neues Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen und die eigene reale Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Persönliche Herausforderungen – sei es nun der erste ausgedehnte Spaziergang in der näheren Umgebung oder das große Abenteuer einer Alpenüberquerung – können dazu beitragen, das Gefühl für den Körper und die eigene Kraft wieder zu erlangen“, bestätigt Dr. Margret Schrader von der Krebsgesellschaft NRW. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt „Alpenüberquerung“ an. Die Idee, eine Wegstrecke von 520 Kilometern über insgesamt etwa 20.000 Höhenmeter in 35 Tagen zu Fuß nur mit Willens- und Muskelkraft und ohne motorisierte Hilfsmittel zu bewältigen, bedarf in der heutigen Zeit enormer Motivation. […]

Eine gute Nachricht. Es ist schön immer wieder zu lesen, wie Menschen im Einklang mit der Natur Hoffnung, Kraft und Mut schöpfen und mit dem Leben gemeinsam neue Wege gehen. Das lässt einen Hoffen, dass sich Optimismus immer lohnt… und wer es immer nicht weiß: Wandern ist Balsam für die Seele! 🙂

Quelle: Deutscher Olypmischer Sportbund

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Ein Gedanke zu „Hürden überwinden – neue Wege gehen!

  1. mutig neue wege gehen
    und bei der diagnose krebs, wie bei allen lebensbedrohenden
    erkrankungen ist MUT nötig.
    auch die förderung der positiven körperwahrnehmung..
    ……das ganze in der gemeinschaft und in schöner natur 🙂
    das kann nur POSITIV sein

    eine wirklich gute nachricht

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