Korrekte Safari: Naturbezogener Tourismus!

2 Kommentare

Kerstin findet die Nachricht:

Es gibt schon so viele Menschen, die sich mit vollem Einsatz für eine Sache engagieren und so einen guten Beitrag für unsere Welt leisten. Leider finden diese Menschen oft kein Gehör, weil Bild & Bunte sie nicht sehen und hören und Engagement auf keine Titelseite passt. Dafür gibt es nun uns: Schaut, was es für tolle Menschen gibt 🙂 Heute möchte ich euch dieses Projekt vorstellen:

Wolfgang Heilmann, Gründer und Initiator des „Wild Planet Ecoprojects (WPE)“

Die Elefanten Kameruns und insbesondere die Menschenaffen aber auch alle anderen betroffenen Tiere stehen im Blickfeld der Arbeit von WPE. Auch Lösungen, die den Menschen helfen und schützen, sind Bestandteil dieser Arbeit. WPE konzentriert die Erfahrungen, die man auch in anderen Ländern wie z.B. Indien macht, und wird vernetzt mit Fachleuten aus aller Welt. Das Internet ist dabei eine der wesentlichen Grundlagen der Arbeit. Die Aufmerksamkeit des WPE gilt dem Elefanten, den letzten Menschenaffen genauso wie all den anderen wilden Tieren und letztendlich wiederum dem Menschen. Kommerzialisierung von Naturschutz unter Einbindung der lokalen Bevölkerung ist eine der wesentlichen Ideen um der Bevölkerung einen Anreiz zu bieten die Natur zu schützen anstatt diese zu zerstören. Naturbezogener Tourismus – das liegt WPE besonders am Herzen.

Wolfgang über sein Projekt:

„Seit rund 20 Jahren bin ich im naturbezogenen Tourismus tätig. Davon die letzten, knapp drei Jahre, in Sri Lanka. In Süd Thailand habe ich in einem Zeitraum von 9 Jahren, unter anderem, Regenwald Exkursionen angeboten und durchgeführt. Tageswanderungen zu Fuss, also wirklich ökologisch. Den Regenwald hatte ich schon vorher in Süd-Mexiko kennen und lieben gelernt. In Sri Lanka waren es dann Safaris. Soweit wie möglich,wurden diese ebenfalls zu Fuss durchgeführt. Wanderungen durch die Wildnis. Das geht nicht immer und kann recht gefährlich sein. Die Regenwälder in Sri Lanka sind leider mittlerweile fast komplett verschwunden. Nach wie vor gibt es aber Steppen und Savannenlandschaften die an Süd Afrika erinnern. Hier kann man an guten Tagen schon mal 100 Elefanten um sich haben. Dazu auch Leoparden und all die anderen Tiere die für diesen Teil der Welt typisch sind. Das war beeindruckend und hat meine Liebe zur Natur, den grauen Riesen und den anderen Tieren weiter vertieft. Dazu kam dann die Aufzucht von verwaisten Makaken-Äffchen. Die Tiere habe ich geliebt als wären Sie meine eigenen Kinder und das waren Sie ja auch.

Für mein Verständnis liegt es nahe diese Natur, von und mit der ich lebe, auch zu schützen. Bedingt durch meine Erfahrungen mit den zuständigen NGO´s, habe ich den Entschluss gefasst selbst aktiver tätig zu sein. Nächste Station wird dann Kamerun in Zentral-Afrika sein.

Einer der Ideen die dahinter stehen ist es den Natur- und Tierschutz zu kommerzialisieren. Das macht Sinn, denn sobald die Einheimischen Menschen sehen das es etwas einbringt die Natur zu schützen, anstatt diese zu zerstören, tut sich etwas positives in die richtige Richtung. Ganz wichtig ist dabei die Schulung und Aufklärung der Bevölkerung. In Kamerun habe ich bereits Kontakte geknüpft und begonnen mit Lehrern und Studenten ein Netzwerk aufzubauen.“

Wild Planet Ecoproject umfasst eine ganze Palette weiterer Projektbestandteile die im Laufe der Zeit entstanden sind und gut zusammen passen. Alles ökologisch.

Wie immer gilt: Weitersagen, diese Projekte leben von privater Unterstützung!

Linktipp: WPE Projekt

Utopia Profil von Wolfgang Heilmann

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2 Gedanken zu „Korrekte Safari: Naturbezogener Tourismus!

  1. Toll, daß es Euch gibt!
    Das Projekt ist es wirklich wert, unterstützt zu werden. Warum nicht mit dem Afrikaurlaub gleichzeitig den Naturschutz fördern! Klasse, daß Ihr über das Projekt berichtet. Bei UTOPIA habe ich einige Diskussionen mit und von Wolfgang gelesen – hier ist Herzensblut bei der Sache. Ich habe ihm auch noch einen Post bei Naturtipps versprochen – wird mal endlich Zeit, das Versprechen einzulösen. Denn wie Ihr schreibt:
    Weitersagen!

  2. Pingback: 172) Urlaubstipp: Kameruns Wildnis bei ökologischer Safari kennenlernen - Beiträge - Community - DerWesten

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