Vorteilhafte Kaffeekrise im Hause Starbucks

3 Kommentare

Astrid findet die Nachricht:

Egal, wo ich die Tage in die Zeitung schaue, es springen mich nur Negativschlagzeilen an. Jedes Mal fällt mir die Kinnlade nach unten und ich denke mir: „Ach herrje!“ oder „Nee, muss doch jetzt nicht sein!“

Und als ich dann die Überschrift las „Starbucks in den USA geschlossen“, da war meine erste Reaktion wieder nur ein: „Geschlossen? Wie jetzt? Nein! DAGEGEN! Wo soll ich denn jetzt Kaffee-mit-Milchschaum-und-mit-viel-Schokokakaopulver-Junkie denn nun hin? Och nööö!“

Dann las ich sinnigerweise mal weiter. Da hieß es: „Kurzfristige Kaffeekrise wegen Mitarbeiterschulung“ und Howard Schultz, der Oberguru, „plant Neuheiten, die jeden Stammkunden begeistern werden. Ab nächsten Monat gibt es beispielsweise eine „Loyalty Card“. Für die Treuekarte kann man sich im Internet registrieren, seine Gewohnheiten speichern und sogar damit bezahlen. Milch und Sirup gibt es dann als Dankeschön umsonst. Und auch normaler Kaffee kann gratis nachgefüllt werden.“ „Normaler Kaffee“ bei Starbucks? Hmm… Gut, abgesehen davon, dass mir zum Teufel nix zu einem „normalen“ Kaffee bei Starbucks einfällt, etwas umsonst bei den herrschenden Preisen zu bekommen, find ich klasse.

Weiter heißt es:

„Doch nicht nur mit der Karte will der Unternehmer die geringer werdenden Umsatzzahlen steigern. (….) Kunden können fortan auch mal für nur einen Dollar eine andere Kaffeesorte probieren. Schade zwar, dass es die Neuheiten erst mal nur in den USA gibt, allerdings, wenn die Aktionen hier in die Läden kommen, dann wurden sie sicherlich ausreichend in ihrer Probezeit in den USA getestet, haben somit die eine oder andere Klage hinter sich (hey, ja nee, ich mach jetzt keine spruchreifen Vorurteile gegen die USAler!) und sind dann am Ende wirklich mit einem „empfehlenswert“ nach Deutschland importiert worden.

Eine kleine Meldung in der Masse der negativen Schlagzeilen, aber ich find´s positiv , wie Starbucks offensiv mit einer Krise umgeht und freu mich drauf, vielleicht sogar davon zu profitieren.

Quelle: interzonenews

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3 Gedanken zu „Vorteilhafte Kaffeekrise im Hause Starbucks

  1. Ich war Stammkunde bei Starbucks und habe nichts mehr geliebt als den Caramel Macchiato. Als ich dann vor einigen Wochen hörte, dass Starbucks Trinkgelder von den Mitarbeitern in Millionenhöhe einsackte, fragte ich mich: Ob das der faire Umgang mit einer Krise ist? Dass sie nun Special Aktionen machen, um die Kunden nicht zu vergraulen ist nett und kreativ, und die Offenheit gegenüber der Krise ist sicherlich ein Pluspunkt gegenüber unzähliger anderer Unternehmen, die jegliche Flaute verheimlichen. Aber eine positive Nachricht wäre auch hier höchstens: Starbucks Guru verzichtet auf Lohnerhöhung und verhindert damit eine Preiserhöhung im Kaffeesortimen und Stellenabbau bei den Mitarbeiternt. Ob wir das noch miterleben dürfen?

    Ich halte mich seit einigen Wochen an die große Chance des strategischen Konsums: Ich bin kein Kunde mehr bei Starbucks!

    Schade um den Caramel Macchiato.

  2. Ich hatte mal einen Job in einer Galerie in der Friedrichsstrasse und wollte mal eben einen Kaffee holen…Starbucks war an der Ecke. Kannte ich vorher nicht. Das einzige, an was ich mich noch erinnern kann, war der Preis für den Becher Kaffee. Ich war schockiert, wie teuer der Trunk angeboten wurde und ging erstmal nachdenklich wieder aus dem Laden. Dann fand ich ein paar Meter daneben eine Bäckerei (keine Kette) mit einem Imbiss, der auch noch eine schöne feine ital. Kaffeemaschine hinter dem Tresen hatte. Dort bekam ich was ich wollte, lecker und sehr viel günstiger. Ich bin seit diesem Preisschock niemals mehr auf die Idee gekommen in einen Starbucks zu gehen, das Erlebnis hat sich förmlich negativ in meinem Hirn eingebrannt…
    Vielleicht haben die es einfach überrissen mit der Preisgestaltung und nicht nur mich verprellt? Ist der Kaffee bei Starbucks Öko und fairtrade, was den Preis vielleicht rechtfertigen würde? Keine Ahnung…

    Ich hatte ne Zeit, mit ca 1 Liter und mehr Kaffee am Tag.
    Inzwischen drinke ich gar keinen Kaffee mehr…
    Mit extrem wenigen Ausnahmen, z.B. bei einem sehr guten Italiener nach dem Essen zum Desert…
    Starbucks und Co. werdenalso auf meine Kröten verzichten müssen, mit oder ohne Werbeschnickschnack…
    🙂
    (P.S.: Das ist übrigens eine gute Nachricht für alle BioTeehersteller und Verkäufer, denn jetzt drink ich ca. einen Liter diverse Tee´s am Tag – hehe)

  3. hallo astrid,
    ~treukarte~im Internet registrieren~gewohnheiten speicher~ will keine „miesmuschel“ sein, aber mal angedacht #weiter-verkauf der gesammelten, bzw. freiwillig gegeben e-mail-adresse # gläserner bürger #
    teekonsum oder hinwende zum „tante emma laden“ macht mit wirklich *lächeln*

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