Geld macht doch glücklich! Wenn man es für andere ausgibt.

10 Kommentare

Georg findet die Nachricht:

Geld macht nicht glücklich, sagt man. Das stimmt aber nicht ganz…

Auf meiner Zugfahrt nach Berlin fand ich in der FAZ Sonntagsausgabe die Nachricht, daß Geld glücklicher macht, wenn man es für andere ausgibt. Wissenschaftler der Un iversity of British Columbia und der Harvard Business School haben das herausgefunden. Rund 630 Amerikaner wurden nach ihrer Zufriedenheit und ihrem Einkommen befragt, und wieviel sie davon für Geschenke und Spenden verwenden würden. Dabei stellte sich heraus, daß diejenigen die freigiebiger waren, auch angaben glücklicher zu sein. Das Ergebnis wurde durch eine weitere Umfrage und durch einen Feldversuch nochmal bestätigt, in dem eine Hälfte der Probanden Geld für sich selbst und die andere Hälfte Geld für andere ausgab.

Das sind doch gute Nachrichten. Wir werden glücklicher, indem wir teilen und schenken. Jeder kann sich und andere ganz einfach glücklicher machen, egal welcher Einkommenklasse man angehört. Schöne Sache finde ich.

Stellt Euch vor, auch die Dagobert Ducks dieser Welt würden allesamt dieses Prinzip verstehen und mal zusammenlegen, um dem Hungerleid auf der Erde endlich ein Ende zu setzen. Das ginge von heute auf auf morgen, und würde alle Menschen glücklicher machen.

Oder, das nächste mal, wenn eine Motz oder Strassenfeger-Anbieterin in der S-Bahn auf uns zukommt, geben wir was, anstatt genervt zu sein. Wir tun uns auch selbst was Gutes. 😉

Viel Spass beim glücklicher werden!

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10 Gedanken zu „Geld macht doch glücklich! Wenn man es für andere ausgibt.

  1. Pingback: Ein Menschen Tag » Archive » Re: arroganz der Menschen - ET-Rätsel für die Menschen

  2. Ich stimme der Ausgangsthese zu.

    Man könnte sie auch anders formulieren:

    Geld ist eigentlich total langweilig.

    Bedeutsam ist nur das, was man daraus macht.

    Bill Gates und seine Frau sind ein leuchtendes Beispiel dafür, dass man sein Geld nicht nur „horten“, sondern sinnvoll investieren sollte.

    Entscheidend wichtig ist dabei immer die Qualität des Zieles, das mit dem eingesetzten Geld erreicht werden soll.

    Ich werde z.B. 1,45 € in eine Briefmakre investieren, und dem Bundespräsidenten am 23. Mai 2008 einen Verfassungsentwurf für ein Verfassungsreferendum gemäß Art. 146 GG zur Verfügung stellen.

    Der Bundespräsident hat nach dem 23. Mai 2008 dann zwei Möglichkeiten:

    1. Er erfüllt mir meinen Wunsch. Dann werde ich eigenhändig dafür sorgen, dass er in die Reihe der bedeutendsten Bundespräsidenten eingereiht wird. vgl. http://www.verfassungswerkstatt.de/ziel

    2. Er erfüllt meinen Wunsch nicht. Dann werde ich ganz, ganz traurig sein. Und diese Trauer werde ich natürlich nicht für mich behalten. vgl. z.B. http://www.rakrause.de/Forum_Arbeitsrecht_Krause.html#o

    Helmut Krause

    http://www.querdenkerforum.de/forum

  3. Angelina Jolie & Brad Pitt haben im vergangenen Jahr 8 Mio. Dollar gespendet um u.a. Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen. Mir ist völlig wurscht, ob sie damit Ihr Image polieren oder aufrecht erhalten… 8 Mio. sind ein kleiner Anfang und vielleicht kann ja ein Domino-Effekt entstehen…? Denn: Die Summe ist mehr als das Ganze seiner Teile…. oder wie heißt dieser schlaue Satz?? 🙂

  4. Ja, richtig, es gibt viele Beispiele von Promis und reichen Menschen, die sinnvolle Dinge damit realisieren. Aber es könnten noch mehr sein! Ich habe in der taz mal von einem Wiener Soziologieprofessor gelesen, der das Verhalten der Superreichen erforscht. Sein Ziel ist es tatsächlich genug Superreiche dazu zu bewegen, jährlich das Geld zu spenden, das man braucht, um den Hunger zu beenden. In dem Artikel stand, viele Dagoberts seien für solche Ideen durchaus aufgeschlossen. Na dann: Auf Ihr Superrreichen!! Die Revolution ist für alle da!
    Jetzt fällt mir auf, ich hatte heute noch garkeine Gelegeneheit Geld zu spenden oder zu verschenken…Mist!

    P.S.: Aber man kann ja auch nette Worte verschenken, ein Lächeln, eine Dankeschön, usw… also es muss auch nicht immer Geld oder Gegenstand sein. 🙂

  5. Kann es sein, dass diejenigen, die Geld geben, deswegen glücklicher sind, weil sie andere glücklich gemacht haben? Folglich kommt es nicht zwingend darauf an, Geld zu spenden, sondern andere glücklich zu machen an. Oder Spenden sie Geld, eben weil sie glücklich sind und ihr Glück mit anderen teilen wollen? D.h. sie waren schon vor dem Spenden glücklich und nicht erst danach …

  6. Pingback: Geldsegen…

  7. Es gab eine Zeit, in der wir nicht immer satt zu Bett gingen.
    Mein Vater gab mir, oder einem Geschwister, 5DM, die wir einem Bettler in den Hut werfen durften.
    Geben zu können macht mich glücklich.

  8. Interessante Forschungsergebnisse, die zeigen, dass der 100% wirtschaftliche Mensch, der nur zur Befriedigung seiner Bedürfnisse lebt, letzlich unglücklich in seinem Egoismus verkommen wird.
    Besser (glücklicher) wird es also demjenigen ergehen, der auch an die denkt, denen es weniger gut geht. Damit werden auch die religiösen Aufforderungen zur Nächstenliebe auf materiellem Gebiet, wie z.B. im Christentum („wenn jemand hungrig ist, gib ihm zu essen…“) und im Islam (Almosen geben als Säule des Islams) in ihrer Bedeutung für ein erfülltes Leben bestätigt.

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