Standfestigkeit Olé: Dagmar Metzger rettet Hessens Demokratie

12 Kommentare

Kerstin findet die Nachricht:

„Dagmar Metzger gibt nicht nach, sie will ihr Mandat behalten. Die hessische SPD-Landtagsabgeordnete war von den eigenen Parteifreunden bedrängt worden, nachdem sie erklärt hatte, sie werde nicht für eine von der Linken tolerierte rot-grüne Minderheitsregierung stimmen. Stundenlang hatte Metzger heute der SPD-Landtagsfraktion Rede und Antwort stehen müssen. Anschließend teilte SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti Metzgers Entscheidung mit.“

Weiter heißt es auf Spiegel Online:

In einer ersten Reaktion begrüßte SPD-Bundestagsfraktionschef Peter Struck die Entscheidung Metzgers, ihr Mandat nicht niederzulegen. Es sei richtig, dass Parlamentarier ihrem Gewissen folgten, sagte Struck in Berlin. Niemand könne ein SPD-Mitglied aus der Fraktion ausschließen, wenn es eine andere Ansicht vertrete.

Oh, was für ein guter Tag – ich finde diese Nachricht hervorragend positiv, da Dagmar Metzger einem enormen Druck Stand gehalten hat und als Demokratie-Trophäe aus der ganzen SDP Schlammschlacht hervorgeht.Was man von der Partei in keinster Weise mehr behaupten kann, hat Metzger für sich beschlossen: Sie hält ihre Versprechen, sie hat ihre Meinung und ihre Stimme und sie vertritt die Meinung, für die sie in ihrem Wahlkreis gewählt wurde. Puh… Spiegel Online titelte gestern schon so schön:  „Mehr Metzgers für Deutschland“! Dem schließe ich mich an! Würde der guten Frau gerne hier eine Glückwunsch-Liste schenken. Wer gratuliert Ihr noch zu ihrer Entscheidung, der poste einfach einen Kommentar mit einem kurzen persönlichen „DANKE!“ als Kommentar 🙂
Quelle:   Spiegel online

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12 Gedanken zu „Standfestigkeit Olé: Dagmar Metzger rettet Hessens Demokratie

  1. hehe…ich muss an dieser Stelle etwas zu Denken geben: Es könnte auch sein, daß Frau Mezger ein U-Boot der Bertelsmann Medienmafia ist. Bin mir da nicht sicher, ich glaube aber, daß man bei der Politik auch davon ausgehen muss, daß solche Leute eingesetzt werden, um dann im richtigen Moment das Zünglein an der Waage zu sein. In diesem Falle wurde eine Regierung der SPD mit Duldung der Linken „torpediert“ – Die Mafia will die Linke natürlich nicht, denn die wollen z.B. die weitere Privatisierung staatlichen Eingentums verhindern bzw. rückgängig machen (z.B. Wasserversorgung) ….Das passt den „Großen“ natürlich nicht in den Kram…
    Daher, im Grunde und auf den ersten Blick schon eine gute Nachricht, daß Frau Mezger so standfest bleibt…aber vielleicht auch nicht?? Bin da erstmal vorsichtg und sage noch nicht Danke…warte erstmal ab, was da noch so passiert und aufgedeckt wird…
    😉

  2. Also lieber Georg,
    Verschwörungstheorie hin oder her… ich denke, positives lebt vom Optimismus und dem Hoffen auf ehrliches Handeln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Metzger und Bertelsmann zusammenhängen. Und wenn: Sie hätten eine Frau „konstruiert“, die Mut macht, weil sie ihren Weg geht. Und das brauchen die Menschen. Ein Ende des Konformismus. Das alleine ist nun wieder präsenter in unser aller Köpfe. Und das ist….. toll! 🙂

  3. ich finde es ganz toll und stark von Ihnen, dass Ehrlichkeit über Parteiräson geht.
    bleiben Sie s stark und standhaft; es ist ein schwaches Bild für die Partei, wenn sie nicht auch andersdenkende verkraftet.

  4. ja, seh ich ja auch so…Querdenken ist eine gute Sache….ich muss mir das mit der Frau Mezger und dem Seeheimer Kreis mal genauer ansehen. Und ich bin mal gespannt, was in Hessen noch so passieren wird…bzw. der dann letztendlich die Regierungsverantwortung übernimmt. Allerdings finde ich nach wie vor den ganzen Hype gegen die Linken etwas überzogen… Aber lasst Euch von mir nicht abhalten…gut, daß gut gut ist.

  5. Frau Metzger gehört in der SPD ja zum Seeheimer Kreis, und den halte ich insgesamt – da hier schon von „Verschwörungstheorien“ gesprochen wird – für einen schwarz-gelben Maulwurf in der SPD, der dafür sorgen soll, dass die Wirtschaftsnähe ordentlich organisiert wird. Keine Ahnung, was diese Leute ansonsten in der SPD suchen – ihre Herzenspartei kann die ursprüngliche SPD ja nicht gewesen sein, und sie haben die SPD schon viel zu viel verändert und nach rechts gerückt. Logisch, dass die etwas gegen eine Zusammenarbeit mit den Linken haben, die machen denen Angst, und man muss ja schließlich etwas gegen die Gefahr unternehmen. Warum nicht, indem man unterwandert? …
    Deshalb bin ich so ganz begeistert wie du, Kerstin, nicht, sondern eher genauso nachdenklich wie „newmoneyberlin“ ….

    Gruß – Ulrike
    (Danke der Nachfrage übrigens, Kerstin, aber ich hab schon genug am Hals und bürde mir momentan nix mehr weiter auf.) 😉

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