Courage in Zivil

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Verena findet die Nachricht:

Wenn ich das Wort „Zivilcourage“ höre, frage ich mich oft wie ich reagieren würde, sollte ich jemals in eine brenzlige Situation geraten. Würde ich mich trauen, etwas zu unternehmen? Würde ich den Mut haben, mich für eine andere Person, die ich vielleicht nichtmal kenne, einzusetzen? Ich denke dabei an Vorfälle wie Belästigungen in der Bahn oder Schlägerein in der Disco, nicht wirklich an einen extremen Fall wie einen Axtmörder. Doch genau das ist der Polizistin Anja Seger aus Lübeck passiert. Am Montag wurde sie mit einem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. Was war passiert?

„Am 28. Dezember war sie privat mit ihren Kindern unterwegs. In der Walderseestraße sah sie den brutalen Beil-Angriff, hörte die Schreie der Passanten. Sofort stoppte sie ihr Auto und mahnte ihre Kinder, den Wagen auf keinen Fall zu verlassen. Sie sah einen Mann flüchten, rannte hinterher, packte ihn, brüllte ihn an und brachte ihn zum Tatort zurück.“ (2. Quelle: hl-live)

Anja Seger war nicht im Dienst. Jeder hätte es verstanden, wenn sie weitergefahren wäre – immerhin hatte sie ihre beiden acht- und zehnjährigen Kinder dabei. Dass sie trotzdem anhielt, dem Mann folgte und ihn zurückbrachte hat mich wirklich verblüfft und beeindruckt.

Quelle: Kieler Nachrichten

Nicht jeder weiß, was im Ernstfall zu tun ist. Gefordert ist nicht Heldentum. Vielmehr genügen oft schon Kleinigkeiten, um eine große Wirkung zu erzeugen:

Linktipp: Aktion „Tu was“ (Vorbeugungs- und Sicherheits-Tipps der Polizei)

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