Aktenzeichen XY… 1570 Fälle gelöst!

2 Kommentare

Kerstin findet die Nachricht:

In 40 Jahren Sendegeschichte sind bei „Aktenzeichen XY ungelöst“ 3750 Fälle auf den Tisch in dem Studio mit dem Charme eines freudlosen Polizeireviers gelandet. Davon können mit Hilfe der Sendung 1570 gelöst werden – macht eine Erfolgsquote von 42 Prozent.

Auf Spiegel online heißt es:

„Noch weiß Gerlinde H. nicht, dass es ihr letzter Arbeitstag sein wird“, dröntt eine Stimme aus dem Off. Hölzerne Laienschauspieler agieren in einer Kulisse, die in Gelsenkirchener Barock gehalten ist, maskierte Männer nuscheln durch schwarze Sturmhauben: An Spiel-Szenen wie diese ergötzt sich das Fernsehpublikum Ende der sechziger Jahre bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“, der ersten Reality-Sendung im deutschen TV. Einmal im Monat, freitags um 20.15 Uhr, geht die Nation auf Verbrecher-Jagd.

Und das seit 40 Jahren! Ich erinnere mich noch genau: Als kleines Kind, den Schlafanzug schon an, schauen wir Freitag Abend Aktenzeichen XY ungelöst. Eigentlich will ich es nicht sehen, weil es so gruselig ist, aber irgendwie ist es auch besser als jeder Film – es packt einen so. Heute, gute 15-18 Jahre später, denke ich: Wow, was für eine Sendung, die durch Hilfe der Zuschauer 42% schon nahezu verjährter Straftaten aufdecken konnte. Zivilgesellschaftliches Engagement durch Glotze? Ein bisschen. Der Spiegel hat einen schönen Artikel über den Ober-Ganoven, „Ede Zimmermann“ geschrieben.

Quelle: SPIEGEL online

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2 Gedanken zu „Aktenzeichen XY… 1570 Fälle gelöst!

  1. Das ist auch ein guter Beitrag!

    Ich erinnere mich noch genau an viele Freitag Abende, wo jeder Woche Derrick, der Alte, Ein Fall für zwei und Aktenzeichen XY.. im wechsel doch immer für Anspannung sorgten, vorallem weil meine Eltern damals nie zu Hause waren und somit man dann doch ganz alleine mit zwei Brüdern war. 🙂
    Die Aufklärungsquote von 42% finde ich echt einen Hammer!
    Ich habe den Bericht auf Spiegel Online gelesen, finde es schon sehr toll, dass diese Sendung auch in anderen Ländern als Vorbild genommen wurde.
    Auch wenn ich die Sendung auch jetzt schon seit ca. 15 Jahren nicht mehr gesehen habe, finde ich es gut, dass sie weiterhin existiert.

  2. Pingback: Don’t worry… « Genickstarre

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