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Gesucht: Tatkraft und Ideen für den Naturschutz

Kerstin findet die Nachricht:

Ehrenamtliche Naturschützer aufgepasst: Zum achten Mal starten ZDF und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) den Wettbewerb “Mensch und Natur” (muna), der ehrenamtliches Engagement in Wort und Tat auszeichnet. Der Startschuss fällt am 25. Mai, die Bewerbungsfrist endet am 20. August.

Zum achten Mal zeichnen ZDF.umwelt und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) freiwillig im Naturschutz Aktive aus: Am Wettbewerb “Mensch und Natur” (muna) können sich bis zum 20. August Einzelpersonen und Gruppen beteiligen, die in ihrer Freizeit mit Tatkraft und pfiffigen Ideen zum Erhalt der Natur beitragen oder die in der Öffentlichkeit Naturschutzthemen erfolgreich kommunizieren. Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben. “Der muna-Wettbewerb motiviert die Preisträger, in ihrem Bemühen um den Schutz einer intakten Natur nicht nachzulassen, und animiert andere, ihnen nachzueifern”, erläutert DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde die Idee des Preises. Der Startschuss für den mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preis fällt am Sonntag, 25. Mai, um 13.23 Uhr in der Sendung ZDF.umwelt.

Seit Jahren mache sich ein rückläufiges Interesse an freiwilliger aktiver Mitarbeit im Naturschutz bemerkbar. “Die ‘muna’ ist eine hervorragende Plattform, die Menschen stark zu machen, die aus freien Stücken der Natur helfen”, so Brickwedde. Denn ehrenamtliches Engagement sei eine wichtige und notwendige Säule im Naturschutz. Über 1.300 Teilnehmer haben seit 2001 mit beispielhaften Ideen und viel Ausdauer ihr Engagement für Natur und Umwelt unter Beweis gestellt. Fünf von ihnen zeichnen ZDF und DBU jedes Jahr aus: in den Kategorien “Nachhaltigkeit”, “Idee und Innovation”, “Umweltinformation und -kommunikation”, “Kinder- und Jugendpreis” und “Lebensaufgabe Natur”.

Die muna in der Kategorie “Kinder- und Jugendpreis” räumten 2007 Sigrun Zobel und ihre Mitstreiter aus Herten ab: Seit 1996 setzt sie sich mit ihrem Team dafür ein, dass ein 18.000 Quadratmeter großer ehemaliger Zechenparkplatz in einen Naturerlebnisgarten von Kindern für Kinder umgestaltet wird. Den jährlich etwa 6.000 Interessierten, die diesen Naturerlebnisraum des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aufsuchen, bieten Zobel & Co. eine Fülle verschiedener Veranstaltungen und Programme in der Umweltpädagogik. Sie entwickelten auch ein Projekt zur barrierefreien Körper- und Sinneserfahrung in der Natur für Kinder mit motorischen Benachteiligungen oder psychischen Auffälligkeiten.

Die muna 2007 in der Kategorie “Nachhaltigkeit” erhielten Jürgen Röper, Dietmar Wonneberger, Klaus-Dieter Lüken und weitere aktive Mitglieder der im niedersächsischen Hambergen ansässigen Ortsgruppe des Naturschutzbundes Deutschland (NABU): Sie haben eine Patenschaft der Kooperativen Gesamtschule Hambergen für das Heilsmoor ins Leben gerufen, um diesen Lebensraum mit umfassenden Maßnahmen zu erhalten. Bei den regelmäßigen Arbeitseinsätzen im Moor packen die Schüler tatkräftig mit an - nicht ohne entsprechendes Wissen, denn im Vorfeld ist das Thema Moor fester Bestandteil des Schulunterrichts.

Weitere muna-Preisträger des Vorjahres sind das Team von Eurotope.net rund um den ehrenamtlichen Web-Administrator Michael Huettner, die Jugendabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren Moisburg und Hollenstedt mit der BUND-Ortsgruppe Regesbostel sowie Dr. Hans-Jürgen Stork, ehemaliger Vorsitzender des Berliner NABU.

Interessierte können sich im Internet unter www.dbu.de/muna und unter www.zdf.de informieren. Bewerbungen per Post an: ZDF.umwelt, Stichwort “muna”, 55100 Mainz. Einsendeschluss ist der 20. August 2008.

Ich habe diese Nachricht gelesen und sofort an unseren Förster Dietmar Gottfriedsen (Gute Nachricht von letzter Woche) weitergeleitet! Ich finde, er hat diesen Preis schon jetzt verdient. Sagt es weiter!

Übrigens, was wir mit den positiven Reportern bewirken können: Das Projekt “Aktion Eichhörnchen” macht langsam die Runde. Schaut mal hier, was ich gefunden habe: Forum von “IVY - Lifestyle für eine bessere Welt”

So viele gute Nachrichten auf einen Schlag. Es tut sich was im Denken und Handeln. Nun müssen die prämiert werden, die vorbildlich vorausgehen!

Quelle: www.dbu.de


Add comment Mai 24, 2008

Schick deine Waren doch per Flaschenpost!

Olaf findet die Nachricht:

Verstopfte Autobahnen, schmutzige Luft und Lärm sind Dinge, die fast jedem einfallen, wenn er über Frachtverkehr und Güterlogistik nachdenkt. Das “Fassungsvermögen” der meisten unserer Straßen ist oft überschritten und Mensch und Natur leiden. Unsere Umwelt wird durch die Folgen des massiven Frachtverkehrs nachhaltig geschädigt und schwere Unfälle mit LKW´s sind an der Tagesordnung. Es wäre schön, wenn es eine Technologie gäbe, die dafür sorgte, dass LKW´s zu Dinos würden. Wenn es wäre, gäbe, würde?

Es gibt und wir müssen umdenken, denn die für das Transportwesen und unsere Straßen so wichtige eierlegende Wollmilchsau steht bereits in den Startlöchern. Bei Abenteuer Wissen im ZDF bin ich darüber gestolpert: Sie heißt CarcoCap und ist “das Ergebnis interdisziplinärer Forschungs- und Entwicklungsarbeit an der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Prof. Dr.- Ing. Dietrich Stein mit Unterstützung des heutigen Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen”, wie es auf der Homepage des Unternehmens heißt. CargoCap ist die 5. Transportalternative zu Straße, Schiene, Wasser und Luft, um Güter in Ballungsräumen durch unterirdische Fahrrohrleitungen schnell, zuverlässig, zeitgenau, umweltfreundlich und wirtschaftlich zu transportieren.

Wer sehen will, wie eine Utopie Realität wird, klickt www.cargocap.de und sagt es weiter. Die Umsetzung für ein ganzes Rohrsystem in Essen kostet so viel wie 50km neue Autobahn. Worauf wartet unsere Politik?

Quelle: ZDF Abenteuer Wissen


Add comment Mai 9, 2008

The Return of “Tante Emma”! Dorfläden kommen wieder…

Georg findet die Nachricht:

In der Sendung WISO beimZDF gabs einen schönen Beitrag über Dorfläden. Die kleinen Läden wurden durch das Preisdumping und Marketing konsequent platt gemacht. Die Konsumenten trugen Ihren Teil bei, kauften nur noch bei den Ketten und Großmärkten, und so starben immer mehr “Tante Emma Läden”. Irgendwann merkten die Leute aber, dass so ein Krämerladen im Dorf oder Kiez eine ganz wichtige Funktion hat, denn er ist nicht nur der Ort an dem man die kleinen frischen Einkäufe erledigt, oder schnell mal hingeht, wenn zu Hause etwas fehlt. Die Läden sind ja auch Treffpunkt und Kommunikationsquelle und wichtig für das soziale Zusammenleben. Immer mehr Menschen scheinen das zu vermissen und wollen den Dorfladen zurück.

Der Beitrag zeigt einige Beispiel und das schöne dabei war, daß die Läden ganz ohne die Hilfe von Banken und deren Kredite in Betrieb gesetzt werden konnten. Die Banken haben nämlich nur gelacht oder den Kopf geschüttelt als die Initiatoern mit Ihrer Ladenidee vorsprachen. Man hat sich aber nicht entmutigen lassen und ging von Tür zu Tür und bot den Bürgern einfach Anteile am Laden an. Die Bürger erwarben Anteile von 250 Euro oder mehr und machten somit Ihren Laden möglich. Ohne die ignoranten Herren von der Bank. Was für ein Zeichen!! Das Kredo war von Anfang an, dass der Gewinn an der Investition nicht Rendite in Form von Geld sein soll, sondern einfach die Tatsache, daß man wieder einen Laden um die Ecke hat indem man einkaufen kann. Und das ist eben mehr Wert als Geld.

Ich finde das ein gutes Beispiel, wie man durch Eigeninitiative seine Welt und Lebensumstände verbessern kann, auch ohne die gnädige Kreditvergabe einer Bank. Auf ihr Bürger, ihr wollt die Welt verändern? Dann einfach Konzept aufstellen, von Tür zu Tür gehen und machen! Ihr werdet mehr Freunde und Gönner finden als ihr glaubt. Banken braucht kein Mensch! Jedenfalls nicht um einen Dorfladen aufzubauen.

Quelle: WISO im ZDF vom 28.04.2008

Linktipp: www.dorfladen.net


5 comments Mai 7, 2008

Ein Klick für die Demokratie: Netz gegen Nazis online!

Olaf findet die Nachricht:

“DIE ZEIT” hat in Zusammenarbeit mit dem ZDF, dem DFB und anderen Partnern aus Medien und Gesellschaft ein bundesweites Internetforum gegen Rechtsextremismus gestartet. Hier finden Betroffene Hilfe, Aussteiger Unterstützung und Gegner Gehör. Es werden Fragen darüber geklärt, was Nazis denken, wer Nazis sind, wie sich Nazis organisieren, was Nazis machen, wie Nazis argumentieren und viele Fragen mehr, zu dieser besonders dämlichen Ausgabe der Gattung Mensch.

Im Mittelpunkt des Projekts stehe ein großes, interaktives Webportal, in dem alle wichtigen Fragen zum Thema Rechtsextremismus diskutiert und beantwortet werden sollen. Unter der Internet-Adresse www.Netz-gegen-Nazis.de sollen in einem lexikonartigen Wissens-Teil umfangreiche Kenntnisse vermittelt werden, ergänzt durch aktuelle Berichte und Reportagen zum Thema. Im sogenannten Handeln-Teil sollen Menschen, die in ihrem persönlichen Umfeld mit Rechtsextremismus in Berührung kommen, Antworten auf die wichtigsten Fragen finden. In zahlreichen Foren könnten sich Betroffene, Interessierte und Aktive zudem über ihre Erfahrungen austauschen, teilte der Zeit-Verlag mit.

Eine gute Nachricht! Für alle, die was gegen Nazis haben und sich einsetzen möchten: http://www.netz-gegen-nazis.de/


1 comment Mai 6, 2008

Aktenzeichen XY… 1570 Fälle gelöst!

Kerstin findet die Nachricht:

In 40 Jahren Sendegeschichte sind bei “Aktenzeichen XY ungelöst” 3750 Fälle auf den Tisch in dem Studio mit dem Charme eines freudlosen Polizeireviers gelandet. Davon können mit Hilfe der Sendung 1570 gelöst werden - macht eine Erfolgsquote von 42 Prozent.

Auf Spiegel online heißt es:

“Noch weiß Gerlinde H. nicht, dass es ihr letzter Arbeitstag sein wird”, dröntt eine Stimme aus dem Off. Hölzerne Laienschauspieler agieren in einer Kulisse, die in Gelsenkirchener Barock gehalten ist, maskierte Männer nuscheln durch schwarze Sturmhauben: An Spiel-Szenen wie diese ergötzt sich das Fernsehpublikum Ende der sechziger Jahre bei “Aktenzeichen XY … ungelöst”, der ersten Reality-Sendung im deutschen TV. Einmal im Monat, freitags um 20.15 Uhr, geht die Nation auf Verbrecher-Jagd.

Und das seit 40 Jahren! Ich erinnere mich noch genau: Als kleines Kind, den Schlafanzug schon an, schauen wir Freitag Abend Aktenzeichen XY ungelöst. Eigentlich will ich es nicht sehen, weil es so gruselig ist, aber irgendwie ist es auch besser als jeder Film - es packt einen so. Heute, gute 15-18 Jahre später, denke ich: Wow, was für eine Sendung, die durch Hilfe der Zuschauer 42% schon nahezu verjährter Straftaten aufdecken konnte. Zivilgesellschaftliches Engagement durch Glotze? Ein bisschen. Der Spiegel hat einen schönen Artikel über den Ober-Ganoven, “Ede Zimmermann” geschrieben.

Quelle: SPIEGEL online


2 comments Februar 9, 2008


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