Beiträge getaggttrinkwasser
500 Millionen €… da kommt man ganz leicht ran!
Kerstin findet die Nachricht:
Wie bereits erwähnt, hat mich die Utopia Award Preisverleihung am Wochenende unendlich positiv inspiriert, so dass ich auch heute einen der dort ausgezeichneten Menschen vorstellen möchte: Benjamin Adrion und sein Projekt „Viva con agua“!
Verena hat rund um die EM schon auf dieses Projekt hier verwiesen, heute widme ich jenem aktiven und motivierten Menschen gleich noch eine Nachricht. Zur Erinnerung:
Zusammen mit der Welthungerhilfe rief Benjamin Adrion 2005 das Projekt Viva con Agua ins Leben, nachdem er im Wintertrainingslager auf Kuba die Verhältnisse vor Ort selbst gesehen hatte. Seitdem Ende seiner sportliche Karriere widmet er sich vollständig der Aufgabe die Trinkwasserversorgung, insbesondere von Kindergärten und Schulen, in Entwicklungsländern zu verbessern. Gestartet wurde das Projekt in Havanna, wo in bereits mehr als 150 Kindergärten Wasserspender zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser aufgestellt wurden.
In den vergangenen drei Jahren ist es Viva con Agua gelungen, 500 Mio. Euro Spenden einzusammeln und damit unzählige Projekte zu realisieren. Dieses Projekt hat einen völlig neuen Ansatz gefunden, durch Sport, Fun, Musik, Theater und Kultur Orte zu schaffen, an denen Menschen anderen etwas gutes tun. Über sich selbst sagen die Menschen rund um Benjamin Adrion:
„Unser Ziel ist, durch soziales Engagement und Impulse in die richtige Richtung, positive Veränderungen herbeizuführen. Für die Realisierung von Trinkwasserprojekten benötigen wir Geld. Die Spenden generiert Viva con Agua zu einem großen Teil durch die Durchführung verschiedenster kultureller und sportlicher Events. Durch Konzerte, Partys, Lesungen, Ausstellungen sowie Spendenläufe, Benefizfußballspiele und vieles mehr schafft Viva con Agua Bewusstsein für die weltweite Wasserproblematik. Schärfung des Bewusstseins besonders bei jungen Menschen in Deutschland für die Themen Wasser und Entwicklungshilfe ist ein weiteres wichtiges Anliegen von Viva con Agua. Durch Aktionen an Schulen wie z.B. Wasser-Workshops richten wir unser Angebot direkt an die Jüngsten der Republik, um gerade sie gezielt zu informieren und ihnen lebendig das Thema zu vermitteln.“
Ich habe bei der Preisverleihung einen Benjamin Adrion gesehen, der 100% Leidenschaft für sein Thema ausstrahlt und es auch schafft, einen 100% Glaubwürdigkeit zu vermnitteln. Davon können sich massenweise NGO´s eine Scheibe abschneiden. Toll, wenn Engagement so attraktiv verkauft wird und viele junge Menschen Lust bekommen, sich für das Gute stark zu machen. Herzlichen Glückwunsch Benjamin Adrion. Nachmachen und Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Linktipp: Viva con Agua
Linktipp: Gewinner des Utopia Awards 2008 in der Kategorie „Vorbilder“
Add comment November 19, 2008
Wasser – Marsch!

Verena findet die Gute-EM-Nachricht:
Viva con Agua WASSER!MARSCH
39 Tage Pilgerwanderung von Hamburg nach Basel zum UEFA Euro 2008 Eröffnungsspiel
Die Idee des WASSER!MARSCHES: 852 Kilometer sind die Viva con Agua “Wasserläufer” durch Deutschland mit einem kongolesischen Lastenfahrrad, dem Tshukudu, gewandert. Das ungewöhnliche Gefährt ist eine Dauerleihgabe des TV-Moderators Jörg Pilawa an die Hamburger Trinkwasserinitiative ‚Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.’, die sich speziell für Wasserversorgung in Entwicklungsländern engagiert.
Vom 30.04. bis 7.06.2008 pilgerten 7 VcA-Aktivisten die gesamte Strecke zu Fuß von Hamburg zum Eröffnungsspiel der Euro 2008 in Basel. Alle
Die 7 haben jeden dazu eingeladen, Viva con Agua auf dem Weg zu einem besseren globalen Wasser-Bewusstsein in Europa sowie zur Umsetzung konkreter Trinkwasserprojekte in Afrika und Lateinamerika zu begleiten und zu unterstützen.
Die von Benjamin Adrion (Fußballprofi St. Pauli) ins Leben gerufene Initiative für Entwicklungszusammenarbeit organisiert verschiedenste kulturelle Events. Durch Konzerte, Partys, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr schafft der Verein Bewusstsein für die weltweite Trinkwasserproblematik. Die Erlöse dieser Veranstaltungen fließen in Trinkwasserprojekte, welche gemeinsam mit der Deutschen Welthungerhilfe realisiert werden.
Diesmal wurde gewandert. „Ob wir auf der Strecke eingeladen werden, ob und Übernachtungen ermöglicht werden, wir Bananen und Waffeln geschenkt bekommen oder auch nur anfeuernde Worte mit auf den Weg mit bekommen, all das macht unseren Weg leichter und jede Blase und jeden Muskelkater wert.“ schreibt Wasserläufer Moritz Piehler im Reisetagebuch der Truppe.
Man lief mit Einzelpersonen und Schulklassen, spielte Fußball und campierte in Gärten und Umkleidekabinen. Während des Laufes fanden weitere vielfältige Aktionen statt, die für große öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt haben, zum Beispiel am 06.05. ein Konzert von „Fettes Brot“ (mit Pfandbecherrückgabe als Spende), eines mit „Wir sind Helden“, Lesungen, Partys, Sponsorenläufe von Schulen und natürlich Benefiz-Fußballspiele wie die Partie VfB Stuttgart Allstars vs. Viva con Agua Allstars am 26. Mai in Stuttgart. Michael Mittermeier empfing die Wasserläufer am 05. Juni in seiner Show in Freiburg.
Nach 39 Tagen, knapp 1055 gelaufenen Kilometern und vielen Großveranstaltungen haben sie 40 000 Euro Spenden gesammelt.
„Rund 51.000 Euro sind notwendig zur Finanzierung von 35 Brunnen in Auhya Pihni, Nicaragua – wir machen weiter!“ schreibt Piehler in seinem letzten Reisbericht.
Eine sehr schöne Aktion, weil (mindestens) sieben Menschen ihre Liebe zum Fußball genossen und gleichzeitig mit viel Energie Spenden gesammelt und für ordentlich Wirbel unterwegs gesorgt haben! Sieben Dörfer in der Großgemeinde Auhya Pihni sind es, in denen an der Ostküste Nicaraguas die Lebensbedingungen der mehrheitlich indigenen Bevölkerung verbessert werden sollen. 2.100 Menschen profitieren direkt von dem Projekt. Super!
Quelle: Viva con Agua
Add comment Juni 13, 2008
Mit der Rikscha durch Südostasien
Kerstin findet die Nachricht:
Thomas Bauer, Publizist und Mitarbeiter des Goethe-Instituts, radelt mit einer Rikscha quer durch Südostasien. Auf seiner Reise von Vietnam nach Singapur besucht er mögliche neue Partner für das internationale Seennetzwerk „Living Lakes“ – eine Umweltinitiative, die sich für den Schutz der Trinkwasserreserven einsetzt.
In der Meldung auf www.social-times.de heißt es:
Der gebürtige Stuttgarter Thomas Bauer (31) hat in seinem bisherigen Leben schon einige außergewöhnliche Reisen unternommen. So reiste er 2.000 km mit einem Kajak auf der Donau bis zum Schwarzen Meer. Auf dem Jakobsweg erreichte er im Jahr 2004 von Konstanz aus innerhalb von 69 Tagen die spanische Pilgerstadt Santiago de Compostela. Am 26. Dezember 2007 startete er in Hanoi, Vietnam seine erste Südostasienreise und durchquerte bereits Laos, Kambodscha und Thailand. Zurzeit befindet er sich in Malaysia und bewältigt die letzten 1. 000 km bis Singapur. Insgesamt 4. 500 km wird Thomas Bauer am Ende seiner Reise mit der Rikscha, dem traditionellen asiatischen Gefährt, geradelt sein.
Ich finde diese Meldung positiv – im Vordergrund stegt das ungewöhnliche Engagement eines Menschen, dem es um Netzwerke und Kontakte geht, um negative Umstände ins Positive zu kehren. Bleibt zu wünschen, dass ihm viel Aufmerksamkeit zukommt und er viele Partner und Sponsoren findet.
Add comment Februar 8, 2008







