Artikel getaggt mit ‘sich engagieren’

Eins mehr kaufen und anderen damit helfen

Esther findet die Nachricht:

www.tafel.de

Unter dem Motto “Kauf eins mehr!” hat REWE in den vergangenen drei Wochen zur großen Sammelaktion zu Gunsten der Tafeln in Bayern aufgerufen. Dabei wurden vor allem Lebensmittel gesammelt, die im “Tafel-Alltag” wegen ihrer langen Haltbarkeit eher selten gespendet, aber dringend benötigt werden, wie Kaffee, Mehl, Zucker, Reis oder Nudeln. Insgesamt wurden in allen bayerischen REWE Supermärkten Waren im Wert von über 300.000 Euro abgegeben.

“Wir freuen uns, dass REWE die Tafeln in dieser außergewöhnlichen Weise unterstützt und begrüßen dieses zusätzliche Engagement sehr. Langhaltbare Lebensmittel bekommen wir sonst sehr selten, umso mehr werden sich die bedürftigen Familien über diese Spende zu Weihnachten freuen”, so Gerhard Hampl, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V.

Das Prinzip der dreiwöchigen REWE-Aktion war einfach: Die Kunden wurden gebeten, zusätzlich zu ihrem Einkauf einen haltbaren Artikel ihrer Wahl zu erwerben. Nach dem Kauf konnte die Spende an einer Sammelstation im Markt abgegeben werden. Ehrenamtliche Tafel-Mitarbeiter holten am letzten Aktionstag (18.12.2009) alle gespendeten Lebensmittel ab und verteilen diese nun an den Abgabestationen der Tafeln an bedürftige Menschen vor Ort. Derzeit gibt es rund 160 Tafeln in Bayern. Sie unterstützen regelmäßig über 100.000 Menschen im Freistaat mit Lebensmittelspenden.

Ich finde es gibt so viele Möglichkeiten, ganz leicht den ärmeren Menschen zu helfen! Leider wissen manche Menschen das garnicht. Dabei muss man eigentlich nur mal die Augen aufhalten und gucken, wo man helfen kann oder einfach nur was spenden kann.

Januar 8, 2010 at 7:30 p 3 Kommentare

Reich ohne Geld: Die ZeitBank

Kerstin findet die Nachricht:

Ich mache das normalerweise nicht, aber heute muss ich es tun – ich muss eine Empfehlung aussprechen: Ich teste seit ein paar Wochen die tageszeitung (taz). Nachdem ich soweit war, alle Zeitungen abzubestellen und mich nicht länger negativ berieseln zu lassen, wage ich einen letzten Zeitungs-Versuch und ich muss sagen: Ich bin begeistert. Die taz lässt sich wirklich mit keiner anderen Tageszeitung vergleichen. Sie beruht auf der Form einer Genossenschaft, sie steht zu 100% zu Meinungsfreiheit – und – sie steckt voller hoffnungsvoller, positiver, gute-Laune-bringender Artikel.

In der gestrigen sonntaz-Ausgabe habe ich gleich mehrere positive Artikel und Impulse gefunden, die ich euch gerne weitergeben möchte. Ich fange an mit dieser guten Nachricht:

In München gibt es seit einigen Jahren eine Initiative, die sich Gedanken über eine andere Art der Altersvorsorge macht. Alle sprechen von Riester-Rente, gesetzlicher Rente und privater Rente. Aber was ist mit der persönlichen, nicht geldwerten, ZEITLICHEN und MITMENSCHLICHEN Rente? Darüber haben sich einige Münchener und Münchenerinnen Gedanken gemacht und die ZEITBANK gegründet.

zeitbank logo

Das Prinzip:
Menschen tun etwas für andere Menschen (z.B. Betreuung oder Nachbarschaftshilfe) und die Stunden werden auf einem persönlichen Zeitkonto der Teilnehmer des ZeitBank-Netzwerks gutgeschrieben. Dafür kann jeder Teilnehmer Gegenleistungen in Zeitstunden beziehen oder z.B. sein Zeitguthaben als Altersvorsorge ansparen.

Die Durchführung:
Die ZeitBank ist eine virtuelle Bank, die Zeitguthaben der Netzwerk-Teilnehmer mittels eines Internetbuchungssystems verwaltet und dokumentiert. Insofern funktioniert sie wie das Online-Banking-System. Für Teilnehmer, die nicht online sind, organisiert die ZeitBank Filialen vor Ort, wo jeweils ein Kontenadministrator deren Buchungen ins Internet eingibt.

Das Ziel:
Ziel der ZeitBank ist die Förderung des ehrenamtlichen, zivilbürgerschaftlichen Engagements und der engmaschigen Vernetzung regionaler Gemeinschaften im sozialen Bereich. Die ZeitBank bietet ihren Netzwerk-Teilnehmern eine zusätzliche, gegen Inflation gesicherte Altersvorsorge auf Zeitbasis an. Indem Bürger heute z.B. anderen Bürgern helfen, zuhause alt zu werden, können sie für sich selber Hilfen beanspruchen, wenn sie selber welche benötigen bzw. wenn sie alt werden. Für die Qualität der Leistungen sind die beteiligten sozialen Dienste verantwortlich. Außerdem können Teilnehmer, die online sind, sich gegenseitig bewerten.

Die Guthabensicherung:
Die Sicherung dafür, dass für die Zeitguthaben in der Zukunft auch dementsprechende Gegenleistungen in Zeitstunden erbracht werden, ist die enge, nachhaltige Zusammenarbeit der beteiligten sozialen Dienste und – wie im Generationenvertrag – die Anzahl der Menschen, die mitmachen. Die Zeitwährung beruht auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit oder der Hilfe zur Selbsthilfe; daher ist die ZeitBank kein Kreditinstitut und kann weder Finanzprodukte vertreiben noch Einlagen in Euro sichern. In Euro gekaufte Stunden werden auf einem separaten Anlagekonto bei der Stadtsparkasse München verzinslich angespart und sind dort wie jedes andere Guthaben bei der Stadtsparkasse gegen Verlust gesichert.

Das Prinzip ist großartig und genau das, was unsere Gesellschaft dringend braucht. Ich wünsche mir diese ZeitBank in allen großen Städten und wünsche der Initiative in München, dass Sie ihren Durchbruch schafft und bei den Bürgern ankommt. Die Zeiten, in denen nur noch Euros Geld wert sind, gehen glücklicherweise vorbei. Was gibt es schöneres, als sich fürs Alter Gemeinschaft und persönliche Hilfe anzuspüren? Eine tolle Aktion. Danke den Initiatoren!

Linktipp: Webseite der ZeitBank


Linktipp: Weblog der ZeitBank

Dezember 7, 2009 at 7:30 p Hinterlasse einen Kommentar

Danke Greenpeace

Isabell macht darauf aufmerksam:

Viele gute Nachrichten findet man im aktuellen greenpeacemagazin (www.greenpeace-magazin.de, oder Zeitschriftenhandel.). Im editorial heißt es: Ein Feuerwerk der Ideen liefert Ihnen diese Ausgabe….vieles zum Staunen und Bewundern, etliches auch zum Mitmachen oder Nachahmen. Klar, nicht jeder von uns ist so kühn und schwindelfrei wie die junge Emily Hall: Mit fünf anderen Greenpeacern erklomm sie den 220 Meter hohen Schornstein des britischen Kohlekraftwerks Kingsnorth, um gegen die dreckige Stromgewinnung zu protestieren……… Und nicht jeder hat soviel Fantasie und Mumm wie die beiden amerikanischen Yes Men, die in den USA für Klimaschutz werben. Engagieren kann man sich trotzdem…………… Sie alle tun etwas für eine bessere Gesellschaft, stemmen sich gegen reaktionäre Politik, Mittelmaß und Duckmäusertum.

Danke Greenpeace, danke allen, die sich für eine bessere Welt engagieren – Ihr macht mir immer wieder Hoffnung und gebt mir Anreiz, mich selbst einzusetzen!

November 29, 2009 at 8:00 p Hinterlasse einen Kommentar

Stricken für Sri Lanka

Esther findet die Nachricht:

Ehrenamtliches Engagement ist bei der Kindernothilfe unbezahlbar. Beispiel Duisburg-Wanheimerort: Seit 38 Jahren basteln, stricken, backen, kochen und verkaufen die “Bastelschwestern” Nützliches für den guten Zweck. Ihre stolze Bilanz: 181.000 Euro. Rund 91.000 Euro davon spendeten sie an die Kindernothilfe.

Bild zur Nachricht
Unbezahlbar: Duisburgerinnen stricken für Kinder in der Welt (Foto: Ralf Krämer / Kindernothilfe[/url]

Auf den Tischen verstreut liegen Tonpapier, Stanzinstrumente, Wolle, Zackenscheren, Stricknadeln und andere Handarbeits- und Bastelutensilien. Heute werkeln 13 Frauen eifrig vor sich hin, während sie die Erlebnisse der vergangenen Woche austauschen. Erika Szech ist seit 1986 dabei. Sie strickt hauptsächlich Socken – „rund 250 Paar in den 23 Jahren“, schätzt die 77-Jährige. Ruth Wiedmann ist die Älteste im Kreis. Auch mit 88 Jahren trägt sie ihren Anteil zu den Produktionen bei.

Pfarrfrau Hanna Seidemann hat die Chronik des Bastelkreises der evangelischen Frauenhilfe Vogelsangplatz aufgeschrieben. Gemeinsam mit Gemeindeschwester Anneliese Tillmann-Keber hatte sie 1971 überlegt, wie sie jüngere Frauen in Gemeindeaktivitäten einbinden konnten. „Sie wollten es mit dem Basteln hübscher, schöner, nützlicher und weniger nützlicher Dinge versuchen“, heißt es in der Chronik. 22 Frauen wurden eingeladen, 15 kamen – und legten gleich los! Ihr erstes Projekt war ein Kirchenbasar, die ersten Produkte waren „Stoffreste-Kasper“ und Hampelmänner aus Bierdeckeln und bunten Filzstücken.

Beim Basar 1971 verzeichneten die Bastelschwestern, wie sie sich bald nannten, einen Reiserlös von 3 300 Mark, 1984 waren sie bereits bei 14 000 Mark angelangt! Der Gesamterlös belief sich Ende 2008 auf unglaubliche 180 806,72 Euro! Die Kindernothilfe erhielt davon 91 000 Euro. Das Geld kam hauptsächlich in Sri Lanka zum Einsatz. Aktuell unterstützen die Bastelschwestern neun Patenkinder in dem Inselstaat. „Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass das Erarbeitete Auswirkung bis nach Sri Lanka hat, dass wir nicht nur zu unserem Vergnügen arbeiten, sondern Hilfe zur Selbsthilfe leisten“, ist die einhellige Meinung.

Zurzeit gehören 24 Frauen zum Bastelkreis. „Wir brauchen die Freundschaften, die entstanden sind. Sie tun uns gut, sie helfen.“ Das bestätigt auch Elfriede von der Heidt, die seit 27 Jahren zum Kreis gehört und als seine Sprecherin fungiert. „Das Allerschönste ist die gute Gemeinschaft. Wir teilen Freud und Leid miteinander.“

Meine Meinung ;)

Ich finde es sooooooooo super das die Frauen das machen! Ich glaube wenn ich älter bin mache ich da auch mit ;P


Quelle: Social-Times

Linktipp: Kindernothilfe e.V.

November 5, 2009 at 6:21 p 3 Kommentare

1 Jahr gute Nachrichten … Reaktionen & Meinungen

Kerstin findet im Fundus des ersten Gute-Nachrichten-Jahres:

Wir feiern Geburtstag. Hier mal ausgewählte Meinungen & Reaktionen, die im ersten Jahr der guten Nachrichten bei mir eingegangen sind. Vielleicht erkennen sich ja manche der mittlerweile Aktiven wieder? :-)

Thomas: “Vielen Dank für diesen Blog.Ich habe ihn erst vor kurzem entdeckt und dieser Blog ist ein Lichtblick in der heutigen Zeit.Macht weiter so.”

Stefan: “Tolle Idee mit den guten Nachrichten.Ich schau dort immer vorbei, wenn ich feststelle, daß ich für den Tag schon genug Negatives gehört habe.”

Julian: “Hallo liebes “Gute-Nachrichten-Team”,ich habe gleich mehrere Gute Nachrichten für euch. Aber zuerst einmal, möchte ich mich bedanken dafür, dass ihr eure Seite betreibt. Es wird, glaube ich, viel zu viel über schlechts geredet – sodass es manchmal schwerfällt einen klaren Blick dafür zu gewinnen, in was für einer Zeit wir leben.”

Inga: “Ich finde die Idee prima und würde gerne mitmachen und ebenfalls gute Nachrichten sammeln und veröffentlichen. Hoffentlich kann ich meinen Teil dazu beitragen.”

Alexandra: “Ich möchte mich bei dir bedanken, für diese tolle Idee mit den guten Nachrichten, seit ich dieses projekt kenne suche ich unentwegt nach tollen sachen und es baut mich auf und erfüllt mich mit Glück, dass es menschen wie dich gibt…. Danke…

Axel: “Das ist schon die beste Nachricht des Tages, Kerstin Müller macht etwas was dieses Land, die Welt wirklich dringend braucht: GUTE NACHRICHTEN. Ich finde es toll und freue mich, so einen Menschen zu kennen. Danke!”

Olaf: “Definitiv spielt die Kommunikation eine große Rolle für die Zukunft unserer Gesellschaft. Es verändert sich was “draußen” im Volk und drinnen in den Köpfen. Die Menschen haben die Nase voll – es reicht. Was gerade passiert ist, dass sich die Menschen selbst helfen und Politik, Medien, Behörden und Vereinigungen links liegen lassen. Netz-gegen-Nazis, Utopia, querdenkerforum, 1000gutenachrichten sind die besten Beispiele dafür. Es ist eine Revolution von unten, weil “die oben” nicht das tun, was nötig ist. Und das ist gut so.”

Tanja: “Hallo,ich bin zweifache Mutter und lebe in Speyer.Ich erlebe viel schoenes mit meinen Kindern, weil wir viel unterwegs sind und wuerde gerne manchmal davon erzaehlen und Fotos zeigen…was man so alles schoenes sieht,auf der Welt…

Dagmar: “Hallo! Ich finde eure Seite ist eine Superidee!!”

Ralph:“Ich finde Ihre Idee toll und möchte dabei sein, um gute Nachrichten aufzuspüren und zu verbreiten!”

Petra: “Ich habe im Lichtfokus über deine Seite gelesen und finde dein Engagement super! Wir schwimmen auf einer Welle. Vor kurzem habe ich mich als Journalistin in Hamburg selbständig gemacht, mit dem Ziel, ausschließlich gute Nachrichten zu verbreiten.”

Sandra: “Hallo an die Reporter von 1000guteNachrichten, ich finde Eure Idee ganz klasse. “

Lars: “Seitdem ich Dein Projekt kenne, bin ich mit geschärften Augenmerk durch´s Leben gegangen, stets auf der Suche nach positiven Botschaften. Wie negativ verseucht ist man eigentlich schon, daß man die kleinen schönen Dinge des Lebens einfach so übersieht…. Für mich ist die Arbeit als “Reporter positiver Nachrichten” auch so eine Art Eigentherapie nach dem Motto: Entdecke das Leben mit seiner Schönheit!Das Gute im Leben, im Menschen, in der Natur, in der Kunst oder wo auch immer will also in der heutigen Zeit gefunden werden; es zeigt sich nicht mehr so offensichtlich. Es versteckt sich geradezu. Doch wenn man es findet, erfüllt es einen mit seiner ganzen Pracht, sofern man es für sich zulässt.”
Kerstin: “Kompliment, super Seite und super Idee. Ich bin bei Utopia auf diese Seite aufmerksam geworden.Ich brauche täglich Nachrichten, am liebsten sind mir natürlich die positiven. Wenn möglich möchte ich mich gerne beteiligen.”

Claudia: “Hallo liebe Leute, bin eben “zufällig” auf Eure Seite aufmerksam geworden und höchst erfreut über dieses Projekt! Ich habe nämlich selbst vor einigen Jahren so eine Idee gehabt. Mein Ziel war auch, gute Ideen, Konzepte etc. zu sammeln. Ich selbst bin dann aber leider nicht drangeblieben an der Idee und freue mich jetzt sehr, dass auch andere ähnliche Gedanken haben und diese sogar erfolgreich umgesetzt haben.”

Nora:“Ich freue mich diese Seite über Utopia gefunden zu haben und finde es auch immens wichtig dem ganzen beängstigenden Pressewahnsinn etwas entgegenzuhalten.”

Das war erst das erste Jahr. Willkommen im zweiten Jahr der guten Nachrichten. WER MACHT NOCH MIT? Wer möchte noch ein “Reporter positiver Nachrichten” werden? Interessierte aus allen Regionen und Ländern sind herzlich willkommen, hier mitzumachen.

Rückmeldungen einfach an reporter@1000gutenachrichten.de

Januar 29, 2009 at 1:15 p Hinterlasse einen Kommentar


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