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Das, was drinnen bleibt im Kopf – das ist er, der OHRENKUSS!
Kerstin findet die Nachricht:

In der aktuellen Ausgabe der ZEIT bin ich auf einen fantastischen Artikel über ein Zeitungsprojekt von kreativen Redakteuren aufmerksam geworden. Bereits seit 10 Jahren gibt es das Projekt, bei dem ein Redaktionsteam, bestehend aus Menschen mit Down-Syndrom, zwei mal im Jahr ein Themen-Heft veröffentlichen, zu dem das Team alle Texte selbst recherchiert, verfasst oder diktiert haben. Das Heft heißt Ohrenkuss - die Redakteure dürfen unzensiert denken, schreiben und texten.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Projektes hat der WDR auf seiner Seite einen kurzen Bericht über die OHRENKUSS-Redaktion realisiert. In dem Beitrag erfährt man auch den Hintergrund, was ein Ohrenkuss ist und wie der Name entstanden ist. Schaut euch das mal an!
Ich finde dieses Projekt super vorbildlich und genau den richtigen Ansatz. DAS ist für mich Gesellschaft. Menschen ernst nehmen. Menschen fördern. Menschen wertvoll machen. In Zeiten, in denen immer mehr Wolhlstands-Paare Trisomie-Kinder abtreiben, kann es nicht genügend solcher Projekte geben. Ein Leben hat immer dann einen Wert, wenn der Mensch ihn damit fülllt. Ohrenkuss bereichert unsere Gesellschaft. Ich wünsche dem Projekt weiterhin viel Erfolg und alles Gute!
Übrigens: Auf der Ohrenkuss-Internetseite kann man die vielen interessanten, amüsanten und poetischen bisher veröffentlichten Texte lesen und das Heft im Abo bestellen.
Linktipps:
Artikel in der ZEIT
Video-Beitrag beim WDR
Webseite von Ohrenkuss
Add comment März 13, 2009
1 Jahr gute Nachrichten … Reaktionen & Meinungen
Kerstin findet im Fundus des ersten Gute-Nachrichten-Jahres:
Wir feiern Geburtstag. Hier mal ausgewählte Meinungen & Reaktionen, die im ersten Jahr der guten Nachrichten bei mir eingegangen sind. Vielleicht erkennen sich ja manche der mittlerweile Aktiven wieder?
Thomas: „Vielen Dank für diesen Blog.Ich habe ihn erst vor kurzem entdeckt und dieser Blog ist ein Lichtblick in der heutigen Zeit.Macht weiter so.“
Stefan: „Tolle Idee mit den guten Nachrichten.Ich schau dort immer vorbei, wenn ich feststelle, daß ich für den Tag schon genug Negatives gehört habe.“
Julian: „Hallo liebes „Gute-Nachrichten-Team“,ich habe gleich mehrere Gute Nachrichten für euch. Aber zuerst einmal, möchte ich mich bedanken dafür, dass ihr eure Seite betreibt. Es wird, glaube ich, viel zu viel über schlechts geredet – sodass es manchmal schwerfällt einen klaren Blick dafür zu gewinnen, in was für einer Zeit wir leben.“
Inga: „Ich finde die Idee prima und würde gerne mitmachen und ebenfalls gute Nachrichten sammeln und veröffentlichen. Hoffentlich kann ich meinen Teil dazu beitragen.“
Alexandra: „Ich möchte mich bei dir bedanken, für diese tolle Idee mit den guten Nachrichten, seit ich dieses projekt kenne suche ich unentwegt nach tollen sachen und es baut mich auf und erfüllt mich mit Glück, dass es menschen wie dich gibt…. Danke…
Axel: „Das ist schon die beste Nachricht des Tages, Kerstin Müller macht etwas was dieses Land, die Welt wirklich dringend braucht: GUTE NACHRICHTEN. Ich finde es toll und freue mich, so einen Menschen zu kennen. Danke!“
Olaf: „Definitiv spielt die Kommunikation eine große Rolle für die Zukunft unserer Gesellschaft. Es verändert sich was „draußen“ im Volk und drinnen in den Köpfen. Die Menschen haben die Nase voll – es reicht. Was gerade passiert ist, dass sich die Menschen selbst helfen und Politik, Medien, Behörden und Vereinigungen links liegen lassen. Netz-gegen-Nazis, Utopia, querdenkerforum, 1000gutenachrichten sind die besten Beispiele dafür. Es ist eine Revolution von unten, weil „die oben“ nicht das tun, was nötig ist. Und das ist gut so.“
Tanja: „Hallo,ich bin zweifache Mutter und lebe in Speyer.Ich erlebe viel schoenes mit meinen Kindern, weil wir viel unterwegs sind und wuerde gerne manchmal davon erzaehlen und Fotos zeigen…was man so alles schoenes sieht,auf der Welt…
Dagmar: „Hallo! Ich finde eure Seite ist eine Superidee!!“
Ralph:„Ich finde Ihre Idee toll und möchte dabei sein, um gute Nachrichten aufzuspüren und zu verbreiten!“
Petra: „Ich habe im Lichtfokus über deine Seite gelesen und finde dein Engagement super! Wir schwimmen auf einer Welle. Vor kurzem habe ich mich als Journalistin in Hamburg selbständig gemacht, mit dem Ziel, ausschließlich gute Nachrichten zu verbreiten.“
Sandra: „Hallo an die Reporter von 1000guteNachrichten, ich finde Eure Idee ganz klasse. „
Lars: „Seitdem ich Dein Projekt kenne, bin ich mit geschärften Augenmerk durch´s Leben gegangen, stets auf der Suche nach positiven Botschaften. Wie negativ verseucht ist man eigentlich schon, daß man die kleinen schönen Dinge des Lebens einfach so übersieht…. Für mich ist die Arbeit als „Reporter positiver Nachrichten“ auch so eine Art Eigentherapie nach dem Motto: Entdecke das Leben mit seiner Schönheit!Das Gute im Leben, im Menschen, in der Natur, in der Kunst oder wo auch immer will also in der heutigen Zeit gefunden werden; es zeigt sich nicht mehr so offensichtlich. Es versteckt sich geradezu. Doch wenn man es findet, erfüllt es einen mit seiner ganzen Pracht, sofern man es für sich zulässt.“
Kerstin: „Kompliment, super Seite und super Idee. Ich bin bei Utopia auf diese Seite aufmerksam geworden.Ich brauche täglich Nachrichten, am liebsten sind mir natürlich die positiven. Wenn möglich möchte ich mich gerne beteiligen.“
Claudia: „Hallo liebe Leute, bin eben „zufällig“ auf Eure Seite aufmerksam geworden und höchst erfreut über dieses Projekt! Ich habe nämlich selbst vor einigen Jahren so eine Idee gehabt. Mein Ziel war auch, gute Ideen, Konzepte etc. zu sammeln. Ich selbst bin dann aber leider nicht drangeblieben an der Idee und freue mich jetzt sehr, dass auch andere ähnliche Gedanken haben und diese sogar erfolgreich umgesetzt haben.“
Nora:„Ich freue mich diese Seite über Utopia gefunden zu haben und finde es auch immens wichtig dem ganzen beängstigenden Pressewahnsinn etwas entgegenzuhalten.“
Das war erst das erste Jahr. Willkommen im zweiten Jahr der guten Nachrichten. WER MACHT NOCH MIT? Wer möchte noch ein „Reporter positiver Nachrichten“ werden? Interessierte aus allen Regionen und Ländern sind herzlich willkommen, hier mitzumachen.
Rückmeldungen einfach an reporter@1000gutenachrichten.de
Add comment Januar 29, 2009
Gesunde Wälder: Vom Engagement eines Försters!
Kerstin findet die Nachricht:
Ich habe noch einen interessanten und wirklich vorbildlichen Menschen kennengelernt:
Dietmar Gottfriedsen, Förster.
Dietmar Gottfriedsen beschäftigte sich ausführlich mit einem Thema: Natürliche Waldverjüngung durch Direkteinsaat von standortgerechtem Baumsamen! Das hört sich vielleicht komplex und so landwirtschaftlich an, ist aber eine sinnvolle Überlegung, wenn es um die Frage geht: Wie werden unsere Wälder in Zukunft aussehen?
Da Dietmar Gottrfriedsen die zunehmende Entfremdung unserer Gesellschaft von der Natur als Problem erkannt hat, dem man besonders im Kindesalter noch entgegenwirken kann, organisiert er seit 1998 die Aktion „Eichhörnchen“, bei der Schulklassen aus dem kleinen Landkreis Süd-Dithmarschen an einem Tag Eicheln sammeln und diese in forstlich genutzte Nadelholzbestände einsäen. „Das Ziel der Aktion ist ausschließlich, die Kinder wieder für den Wald zu interessieren“, sagt der engagierte Förster und benutzt den Begriff der Waldpädagogik. Bisher nahmen an den drei herbstlichen Aktionen rund 10.000 Kinder teil, somit wurde etwa die Hälfte der Kinder des Landkreises erreicht. Dies war nur durch eine massive E-Mail-Kampagne möglich. Die Schulen nehmen das Angebot sehr gerne an. Höhepunkt ist für viele das Lagerfeuer im Wald, mit Grillen und Folienkartoffeln.
Quelle: www.waldsaat.de
Zunächst sammeln die Kinder in einer Eichenallee etwa 200-300 Eicheln und säen diese später in ausgewiesenen Flächen aus. Die Flächen werden dann mit einem Holzschild, auf dem der Name der Schule eingraviert ist, gekennzeichnet. Außerdem erhält die Schule Kartenmaterial, um ihr Waldstück später wieder zu finden. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Kinder mit ihrem heranwachsenden Wald stärker identifizieren.
Angespornt durch den Erfolg, sowohl hinsichtlich der Beteiligung als auch bezüglich des Jungaufwuchses auf den Flächen, wurde deutschlandweit eine Kampagne gestartet, um ähnliche Aktionen auch woanders durchzuführen.
Als Reaktion auf das immer größer werdende Interesse an seinem Engagement ruft er nun in verschiedenen Internetforen alle Menschen, die irgendwie mit Bildung, Wald oder Naturschutz zu tun haben, auf mitzumachen und auch in der eigenen Region ein Wald-Projekt zu starten.
8 comments Mai 15, 2008
Still, Herr Schäuble! Es spricht: ein Freiheitsredner!
Kerstin findet die Nachricht:
„Seit genau einem Jahr können Schulen, Universitäten und Vereine ein Netzwerk Freiwilliger in Anspruch nehmen, das ehrenamtliche Vorträge über den Wert der Privatsphäre anbietet. Die „Freiheitsredner“ wollen vermitteln, welche Bedeutung überwachungsfreie Räume für uns und unsere Gesellschaft haben, wie groß die „Bedrohung“ durch Kriminalität wirklich ist und wieviel Sicherheit Überwachung tatsächlich bewirken kann.
Freiheitsredner Benjamin Erhart freut sich sehr über das Jubiläum: „Die Freiheitsredner setzen ein positives Zeichen für Bürgerrechte; dabei mitzuhelfen macht mich sehr stolz!“ Im ersten Jahr ihres Bestehens sind die Freiheitsredner über 70mal zu Veranstaltungen und Vorträgen eingeladen worden. „Das hat uns durchaus auch überrascht“, so der Freiheitsredner Christoph Brüning, „aber der Bedarf ist offensichtlich da. Für uns auf jeden Fall ein großer Ansporn, weiterzumachen.“ Freiheitsredner haben zu aktuellen Themen wie der Vorratsdatenspeicherung oder zu Überwachung allgemein gesprochen, das Datenschutzbewusstsein von Schülerinnen und Schülern gestärkt, Ansprachen auf Demonstrationen gehalten und Ortsvereine zu eigenen Aktionen motiviert.
81 ehrenamtliche Rednerinnen und Redner aus ganz Deutschland gehören dem Netzwerk zurzeit an. Es handelt sich hauptsächlich um engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine bessere Balance zwischen Privatsphäre und Selbstbestimmung einerseits und den Kontrollrechten der staatlichen Sicherheitsbehörden andererseits einsetzen. Die Vorträge sollen zu einer informierten Auseinandersetzung mit dem Thema Privatsphäre anregen und können prinzipiell kostenfrei gebucht werden.
Ich finde das eine gute Nachricht! Was Herr Schäuble in seinem Ministerium beschließt, verdient Gegenargumente und Meinungsstarke Konkurrenz. Die Freiheitsredner beweisen also auch: Wenn man sich zusammenschließt und Kompetenzen synergetisch nutzt, dann wird aus Leise Laut und aus einem Viele. Wieder eine kleine Bewegung, die Veränderung schaffen kann. Weiter so, ihr alle da draußen!
Add comment Mai 8, 2008








