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Korrekte Safari: Naturbezogener Tourismus!

Kerstin findet die Nachricht:

Es gibt schon so viele Menschen, die sich mit vollem Einsatz für eine Sache engagieren und so einen guten Beitrag für unsere Welt leisten. Leider finden diese Menschen oft kein Gehör, weil Bild & Bunte sie nicht sehen und hören und Engagement auf keine Titelseite passt. Dafür gibt es nun uns: Schaut, was es für tolle Menschen gibt :-) Heute möchte ich euch dieses Projekt vorstellen:

Wolfgang Heilmann, Gründer und Initiator des “Wild Planet Ecoprojects (WPE)”

Die Elefanten Kameruns und insbesondere die Menschenaffen aber auch alle anderen betroffenen Tiere stehen im Blickfeld der Arbeit von WPE. Auch Lösungen, die den Menschen helfen und schützen, sind Bestandteil dieser Arbeit. WPE konzentriert die Erfahrungen, die man auch in anderen Ländern wie z.B. Indien macht, und wird vernetzt mit Fachleuten aus aller Welt. Das Internet ist dabei eine der wesentlichen Grundlagen der Arbeit. Die Aufmerksamkeit des WPE gilt dem Elefanten, den letzten Menschenaffen genauso wie all den anderen wilden Tieren und letztendlich wiederum dem Menschen. Kommerzialisierung von Naturschutz unter Einbindung der lokalen Bevölkerung ist eine der wesentlichen Ideen um der Bevölkerung einen Anreiz zu bieten die Natur zu schützen anstatt diese zu zerstören. Naturbezogener Tourismus - das liegt WPE besonders am Herzen.

Wolfgang über sein Projekt:

“Seit rund 20 Jahren bin ich im naturbezogenen Tourismus tätig. Davon die letzten, knapp drei Jahre, in Sri Lanka. In Süd Thailand habe ich in einem Zeitraum von 9 Jahren, unter anderem, Regenwald Exkursionen angeboten und durchgeführt. Tageswanderungen zu Fuss, also wirklich ökologisch. Den Regenwald hatte ich schon vorher in Süd-Mexiko kennen und lieben gelernt. In Sri Lanka waren es dann Safaris. Soweit wie möglich,wurden diese ebenfalls zu Fuss durchgeführt. Wanderungen durch die Wildnis. Das geht nicht immer und kann recht gefährlich sein. Die Regenwälder in Sri Lanka sind leider mittlerweile fast komplett verschwunden. Nach wie vor gibt es aber Steppen und Savannenlandschaften die an Süd Afrika erinnern. Hier kann man an guten Tagen schon mal 100 Elefanten um sich haben. Dazu auch Leoparden und all die anderen Tiere die für diesen Teil der Welt typisch sind. Das war beeindruckend und hat meine Liebe zur Natur, den grauen Riesen und den anderen Tieren weiter vertieft. Dazu kam dann die Aufzucht von verwaisten Makaken-Äffchen. Die Tiere habe ich geliebt als wären Sie meine eigenen Kinder und das waren Sie ja auch.

Für mein Verständnis liegt es nahe diese Natur, von und mit der ich lebe, auch zu schützen. Bedingt durch meine Erfahrungen mit den zuständigen NGO´s, habe ich den Entschluss gefasst selbst aktiver tätig zu sein. Nächste Station wird dann Kamerun in Zentral-Afrika sein.

Einer der Ideen die dahinter stehen ist es den Natur- und Tierschutz zu kommerzialisieren. Das macht Sinn, denn sobald die Einheimischen Menschen sehen das es etwas einbringt die Natur zu schützen, anstatt diese zu zerstören, tut sich etwas positives in die richtige Richtung. Ganz wichtig ist dabei die Schulung und Aufklärung der Bevölkerung. In Kamerun habe ich bereits Kontakte geknüpft und begonnen mit Lehrern und Studenten ein Netzwerk aufzubauen.”

Wild Planet Ecoproject umfasst eine ganze Palette weiterer Projektbestandteile die im Laufe der Zeit entstanden sind und gut zusammen passen. Alles ökologisch.

Wie immer gilt: Weitersagen, diese Projekte leben von privater Unterstützung!

Linktipp: WPE Projekt

Utopia Profil von Wolfgang Heilmann


2 comments Mai 26, 2008

Raus aus dem Arbeitsalltag und rein ins wahre Leben!

Kerstin findet die Nachricht:

Unternehmen fördern das soziale Engagement ihrer Mitarbeiter, um selbst davon zu profitieren

In der Berliner Zeitung habe ich folgenden Artikel gefunden:

Als Bernd Schulz im Oktober vergangenen Jahres zur Arbeit fuhr, dachte er: Ich muss mal was anderes machen, ich will mehr mit Kindern arbeiten. Am selben Tag fand der Personaleinsatzplaner eine Nachricht seines Arbeitgebers im PC, der mitteilte, alle Mitarbeiter könnten sich bis zu drei Monate freistellen lassen, um an einem humanitären Hilfseinsatz oder in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten - bei voller Weiterzahlung des Gehalts. „Da hat es gekribbelt und ich dachte: Das ist genau das, was ich will”, sagt der 43-Jährige. „Zwei Tage später habe ich mich beworben.”

Am 1. Februar 2008 wechselte Bernd Schulz seinen Arbeitsplatz. Für drei Monate. Statt bei Vodafone im Callcenter Mitarbeiter einzuteilen oder Urlaubsanträge zu bearbeiten, ging er täglich ins Büro des „Berliner Herz”. Für das ambulante Kinderhospiz arbeitete er bereits seit knapp einem Jahr als ehrenamtlicher Familienbegleiter, zuvor engagierte er sich jahrelang bei der Björn-Schulz-Stiftung, die das Kinderhospiz Sonnenhof betreibt - alles in seiner Freizeit. Jetzt hatte er viel mehr Zeit, sich um schwer kranke Kinder und Jugendliche zu kümmern.

(…) Vodafone-Sprecherin Anka Vollmann erklärt, mit solchen Programmen wolle man das Engagement der Mitarbeiter anerkennen, sie enger ans Unternehmen binden und besser motivieren. Auch andere Firmen unterstützen Mitarbeiter, die sich für die Allgemeinheit engagieren. Bei der Berliner Bank gibt es zum Beispiel die „Initiative plus”. Dort kann sich jeder Mitarbeiter einmal im Jahr einen ganzen Tag lang in seiner Freizeit ehrenamtlich engagieren. Die Organisation, die er unterstützt, erhält von der Bank 500 Euro. Ähnliche Programme haben Bayer Schering und die Gasag. Die Skandia Versicherung schickt demnächst Manager für drei Tage ins ambulante Kinderhospiz Berliner Herz. Siemens entsendet Führungskräfte zu eintägigen Hilfseinsätzen; ehrenamtlich tätige Mitarbeiter werden mit Geld- und Sachmitteln unterstützt, im Einzelfall auch freigestellt. Die Post hat ein eigenes Team aus freiwilligen Mitarbeitern, die im Katastrophenfall mit Logistik helfen und dafür bei Weiterzahlung des Gehalts freigestellt werden. Wer sich beim Technischen Hilfswerk oder bei der freiwilligen Feuerwehr engagiert und bei der BVG arbeitet, wird ebenfalls zeitweise freigestellt und bekommt weiter sein Gehalt.

Und nun der wirklich positive Absatz:

Ob sich die Freistellung von Bernd Schulz für seinen Arbeitgeber rechnet, ist fraglich. „Für mich hat sich herauskristallisiert, dass ich langfristig beruflich einen anderen Weg gehen will”, sagt Schulz. Er wolle ein eigenes Hospiz gründen. Ob er dann weiter im Callcenter arbeiten wird, wisse er noch nicht.

Ich habe den Artikel gelesen und dachte. “Super”! Endlich merken Unternehmen, dass Ihre Arbeitnehmer den Druck der rationalen Arbeitswelt nicht mehr einfach so kompensieren können. Mit PC´s und Druckern läßt sich so schwer reden. Dass die Unternehmen durch die Förderung von Engagement eine engere Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen erzielen möchten, ist bedauerlich, aber legitim. Wundervoll hingegen ist, dass die Menschen einfach merken, dass das Arbeitsleben, so wie es heute leider ist, nicht mehr glücklich macht, dass es nicht mehr Werte wie Geld und Ruhm sind, die einen morgens zum Aufstehen mobilisieren. Es geht uns allen wieder mehr um das menschliche, um das Miteinander, das helfen und zuhören, anpacken und beistehen. Ich hoffe, das es bald einen kräftigen Ruck gibt…. und das Sozialsystem endlich finanziell besser gefördert und unterstützt wird. Und das die Arbeit in Hospizen und Kinderheimen so attraktiv ist wie ein Managerjob bei einem Global Player. Denn das ist unsere Zukunft!

Quelle: Berliner Zeitung

Linktipp für Engagement-Willige in Berlin und München: Gute-Tat.de

Linktipp für deutschlandweite Projekt-Sucher: dieGesellschafter


2 comments Mai 20, 2008

Kunst für jedermann: DIE TAUSCHLADE

Volkmar findet die Nachricht:

Ich bin im Internet auf einen Blog gestoßen, der eine gute Sache probiert:

dieTauschlade (www.dietauschlade.wordpress.com) bietet die Möglichkeit kreativ-künstlerische Produkte (im weitesten Sinne) mit anderen zu tauschen … mit dem Ziel, eigene Kunstwerke zu verbreiten, Kreationen anderer kennen zu lernen und zu erwerben … um zu begeistern oder sich selbst inspirieren und erfreuen zu lassen!

Das Procedere ist ganz einfach:

1. Tauschobjekt auswählen (entweder live oder auf der Homepage - einfach einen Kommentar bei dem entsprechenden Inhalt abgeben und das Kunstwerk „reservieren“).

2. Eigenkreation mit ausgefülltem Anhänger einschicken / einreichen (Name des Künstlers / der KünstlerIn + Titel des Kunstwerks).

3. Tauschobjekt bekommen.

4. Sich freuen.

Ich finde, das ist eine richtig nette Idee! Passt doch zu dem Zitat: “Der Künstler ist nicht eine andere Art von Mensch, aber jeder Mensch ist eine andere Art von Künstler.”

Linktipp: www.dietauschlade.wordpress.com


Add comment Mai 20, 2008

Kinder helfen Kindern: Pizza für den guten Zweck!

Volkmar findet die Nachricht:

Jungscharkinder der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Leichlingen-Kuhle eröffneten ein Pizza-Taxi für einen guten Zweck: wochenlang haben Kinder die Aktion vorbereitet und an nur einem Wochenende über 500 Euro für kriegstraumatisierte Kinder im Libanon gesammelt!

Schnell haben die Kinder verstanden, dass es den Kindern im Libanon nicht so gut geht wie den Menschen in Deutschland und dass sie schlimme Erfahrungen gemacht haben. Daraufhin haben sie sich bereit erklärt das Projekt zu unterstützen und die Einnahmen aus dem Projekt den Kindern im Libanon zur Verfügung zu stellen.

Eine Woche vor der eigentlichen Aktion war Abgabetermin für alle Bestellungen. Zur Auswahl standen vier verschiedene Sorten Pizza. Bestellen durften alle Bekannten und Verwandten. An einem Freitagnachmittag und -abend wurden die Pizzen gebacken und ausgeliefert. Stolz kamen die Kinder nach dem Ausliefern zurück und erzählten von ihren Erlebnissen und ihren Einnahmen für die Kinder im Libanon.

Noch lange beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema „Krieg und Frieden“, besonders mit der Situation im Libanon. Das Thema hat sie betroffen und sensibel gemacht, und sie haben gelernt, dass Krieg nicht erst mit Gewalt beginnt, sondern in den Köpfen, wenn wir schlecht über andere Menschen denken.

„Kinder helfen Kindern“ ist ein Projekt des Gemeindejugendwerks im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (www.gjw.de).

Dieses Projekt zeigt, dass Enagagement schon bei Kindern anfangen kann. Es ist zum Nachahmen gedacht :-) ! Vielleicht haben ja andere Jugendgruppen, Schulen, Vereine oder Initiativen Lust auf ähnliche Aktionen!?

Linktipp: GJW


1 comment Mai 18, 2008

Gesunde Wälder: Vom Engagement eines Försters!

Kerstin findet die Nachricht:

Ich habe noch einen interessanten und wirklich vorbildlichen Menschen kennengelernt:

Dietmar Gottfriedsen, Förster.

Dietmar Gottfriedsen beschäftigte sich ausführlich mit einem Thema: Natürliche Waldverjüngung durch Direkteinsaat von standortgerechtem Baumsamen! Das hört sich vielleicht komplex und so landwirtschaftlich an, ist aber eine sinnvolle Überlegung, wenn es um die Frage geht: Wie werden unsere Wälder in Zukunft aussehen?


Da Dietmar Gottrfriedsen die zunehmende Entfremdung unserer Gesellschaft von der Natur als Problem erkannt hat, dem man besonders im Kindesalter noch entgegenwirken kann, organisiert er seit 1998 die Aktion “Eichhörnchen”, bei der Schulklassen aus dem kleinen Landkreis Süd-Dithmarschen an einem Tag Eicheln sammeln und diese in forstlich genutzte Nadelholzbestände einsäen. “Das Ziel der Aktion ist ausschließlich, die Kinder wieder für den Wald zu interessieren”, sagt der engagierte Förster und benutzt den Begriff der Waldpädagogik. Bisher nahmen an den drei herbstlichen Aktionen rund 10.000 Kinder teil, somit wurde etwa die Hälfte der Kinder des Landkreises erreicht. Dies war nur durch eine massive E-Mail-Kampagne möglich. Die Schulen nehmen das Angebot sehr gerne an. Höhepunkt ist für viele das Lagerfeuer im Wald, mit Grillen und Folienkartoffeln.

waldsaat

Quelle: www.waldsaat.de

Zunächst sammeln die Kinder in einer Eichenallee etwa 200-300 Eicheln und säen diese später in ausgewiesenen Flächen aus. Die Flächen werden dann mit einem Holzschild, auf dem der Name der Schule eingraviert ist, gekennzeichnet. Außerdem erhält die Schule Kartenmaterial, um ihr Waldstück später wieder zu finden. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Kinder mit ihrem heranwachsenden Wald stärker identifizieren.

Angespornt durch den Erfolg, sowohl hinsichtlich der Beteiligung als auch bezüglich des Jungaufwuchses auf den Flächen, wurde deutschlandweit eine Kampagne gestartet, um ähnliche Aktionen auch woanders durchzuführen.

Als Reaktion auf das immer größer werdende Interesse an seinem Engagement ruft er nun in verschiedenen Internetforen alle Menschen, die irgendwie mit Bildung, Wald oder Naturschutz zu tun haben, auf mitzumachen und auch in der eigenen Region ein Wald-Projekt zu starten.

(more…)


7 comments Mai 15, 2008

Musik, die keine Quote braucht: Klezmer!

Lars findet die Nachricht:

In Bremen ging in diesen Tagen die Ausstellung Klezmer - Hejmisch & Hip mit dem Untertitel Musik als kulturelle Ausdruckform im Wandel der Zeit zu Ende. Diese Wanderausstellung gibt historische und aktuelle Informationen in Bild, Text und Ton und präsentiert anschaulich die vielfältige weltweite Diskussion zum Thema. Der Blick über den Zaun zum schillernden Feld der Weltmusik ist dabei ein wichtiger Aspekt - ebenso wie die Frage nach der besonderen Bedeutung dieser Musik im jüdischen Selbstverständnis und im deutsch-jüdischen Verhältnis. Leihgeber ist die Stadt Gelsenkirchen / Referat in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Zu dieser Ausstellung wurde ein umfangreiches wie auch fantastisches Rahmenprogramm entwickelt, das von Tanz- u. Instrumental-Workshops, über wissenswerte Vorträge, einem sehr interessanten Kinofilm über die berühmten Epstein-Brüder bis hin zu grandiosen Konzerten reichte. Abschluss bildete die legendäre 10. Bremer Klezmer Nacht in der Kulturkirche St. Stephani. Hier verführte der unverwechselbare und große Interpret des jiddischen Liedes Karsten Troyke aus Berlin mit seiner einzigartigen Stimme, und unterstützt vom fantastischen Trio Scho und dem gefühlvollen Klarinettisten Jan Hemerschmidt, die begeisterten Zuhörer und Zuschauer in die Welt des Klezmers - mal tanzend fröhlich, denn trauernd melancholisch.

Die Bremer Gruppe Klezgoyim trug ebenfalls mit ihrer Instrumental-Musik - mal ernst nachdenklich, aber dann wieder fröhlich - zum Gelingen des Abends bei. Insbesondere das große Finale aller Musiker auf der Bühne sorgte für pure Spielfreude bei den Musikern, die überschwappte aufs Publikum, und ich wage zu behaupten, bis in manches Herz des Klezmer-Begeisterten, der mit einer Träne im Auge und mit einer Seele voll Glückseligkeit in einer lauen Sommernacht den Heimweg antrat.

Doch was verbirgt sich überhaupt hinter dem Begriff Klezmer? Ursprünglich bezog sich der Begriff klezmer (Plural klezmorim) auf die Musiker. Die Klezmermusik ist eine traditionelle jüdische Fest- und Feiermusik, entstanden im Lebensumfeld der Juden Osteuropas. Ihre Wurzeln in der mittelalterlichen Tradition der aschkenasischen Juden, die Weiterentwicklungen durch die jüdischen Einwanderer in den USA und Israel im 20. Jh. und das weltweite Revival seit rund 20 Jahren lassen diese Musik in vielerlei Hinsicht zu einem spannenden Feld musikhistorischer Betrachtungen werden.

Mich persönlich fasziniert die Musik des Klezmers auf vielerlei Hinsicht. Zum einen ist es toll, dass sich eine solche Musikrichtung über Jahrhunderte halten konnte, doch nicht nur das, sondern auch, dass es in den letzten Jahrzehnten zu einem Revival dieser Musik kam. Ob im 16. oder im 21. Jahrhundert - Klezmer hat an Gefühl und Leidenschaft nichts eingebüßt.

Die Schnelllebigkeit und Wertelosigkeit der heutigen Zeit geht ja bekanntlich auch am Musikwesen nicht vorbei. Eine Kunst, an den Casting-Shows heutzutage vorbei zu kommen. Was zählt ist die Quote und das Geld. Klezmer dagegen transportiert Emotionen, ja sogar kleine Geschichten. Werte wie Trauer, Freude, Liebe oder Leid werden musikalisch hochgehalten. Die Steigerung vom Hören dieser Musik ist selber spielen. Als Klarinettist darf ich sagen, es ist ein Gefühl von Reinigung der Seele; seiner eigenen, aber auch die der Zuhörer.Das bedeutet für mich Klezmer.

Darum ist dies eine positive Nachricht der Kategorie „Ganz persönlich”.

Linktipp: Wikipedia

Linktipp: Martin Kratsch, Klarinettist der Gruppe Klezgoyim


1 comment Mai 14, 2008

Wohin die Hände einen bringen: Mit dem Handbike nach Mallorca

Kerstin R. findet die Nachricht:

Marc Rasche ist seit einer Operation gehbehindert. Er möchte jedoch sein Schicksal nicht einfach so hinnehmen und beweist, dass behinderte Menschen sportlich, beruflich und privat zu Höchstleistungen fähig sind. Der 28-jährige Familienvater fuhr in 19 Tagen mit dem Handbike von Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) nach Mallorca.

Quelle: Marc Rasche

„Es gibt viele Menschen die mit so einer Situation schwer zurecht kommen, das entweder sie selbst oder ein Angehöriger auf einmal Behindert ist, und fallen in ein tiefes Loch und bekommen Depressionen. Mir ist das Gott sei Dank erspart geblieben. Meine Frau und Familie hat mich immer Unterstützt. Ganz besonderen Dank an dieser Stelle meiner Frau, die es wirklich nicht gerade Leicht mit mir hat. Und so möchte ich mit diesem Projekt Menschen Mut machen und anderen zeigen das man Behinderte nicht Unterschätzen sollte, weder im Job noch Privat. Wir können vielleicht nicht mehr wie vorher, aber anderes, bitte respektiert das. Und respektiert Euch selbst, gebt Euch selbst eine Chance!” so Marc Rasche über sich selbst.

Die Idee, das Tagebuch, Etappen-Berichte und Fotos dieser Tour findet man auf www.marc-rasche.de

Passt doch wunderbar zu unseren bisherigen positiven Nachrichten rund um das Thema „Menschen mit Behinderungen”. Immer nach vorne gucken - davon kann die Welt noch viel mehr Menschen gebrauchen!

Linktipp: Webseite von Marc Rasche


1 comment Mai 13, 2008

Und er lebt doch: Feminismus rockt!

Sylvia findet die Nachricht:

In den Tageszeitungen und von einigen aufstrebenden Journalistinnen wird der Feminismus regelmäßig für tot erklärt. Das er er lebt, beweisen nicht zuletzt die engagierten Leipziger PROPELLAS. Unter der Internetplattform www.propellas.de firmieren die selbsternannten ‘Koordinatorinnen eines offenen Netzwerkes’ zur Unterstützung von Frauen in der Musik.

Die Propellas setzen sich ein ‘für mehr Selbstverständlichkeit für Frauen und Mädchen in der Musik! Konkret und sofort’. Es geht nicht zuletzt um das Zeigen von Vorbildern für den weiblichen musikalischen Nachwuchs. Die Propellas setzen sich dafür ein, dass selbstverständlicher female DJs gebucht werden, Schlagzeug spielen, Bands gründen und produzieren und dass auch Musikerinnen von Fanzines angesprochen werden.

Engagement von Frauen, die sich mit dem bisher Erreichten einfach nicht zufrieden geben wollen! Nervensägen, Zicken, Künstlerinnen, Frauen mit Humor und Lust an (Weiter)Entwicklung: Weiter so. Lasst von Euch hören, Frauen.


Add comment Mai 11, 2008

Googlen für mehr Wald: Ecocho.com!

Walter findet die Nachricht:

Heute schon gegooglet? Dieses Verb hat sich schon mittlerweile eingebürgert. Aber so sind sie nun mal die modernen Zeiten. Mir persönlich liegt nicht daran, solche Gegebenheiten nun als gut oder schlecht einzuteilen. Aber es gibt eine, meines Erachtens, tolle Alternative, zum großen Google – Alleswisser.
Dieser lautet www.ecocho.com. Der Clou an dieser Suchmaschine: “Für jeweils 1.000 Suchanfragen über Ecocho setzen wir ein Gegengewicht zum Ausgleich für bis zu einer Tonne Treibhausgase. Wir tun dies, indem wir 2 Bäume durch Werbung auf der Webseite sponsern.”

Also, mal sehen, ob sie es ernst meinen…. ein guter Ansatz! Auf die Suche, fertig, los!

Linktipp: ecocho.com


2 comments Mai 10, 2008

Schick deine Waren doch per Flaschenpost!

Olaf findet die Nachricht:

Verstopfte Autobahnen, schmutzige Luft und Lärm sind Dinge, die fast jedem einfallen, wenn er über Frachtverkehr und Güterlogistik nachdenkt. Das “Fassungsvermögen” der meisten unserer Straßen ist oft überschritten und Mensch und Natur leiden. Unsere Umwelt wird durch die Folgen des massiven Frachtverkehrs nachhaltig geschädigt und schwere Unfälle mit LKW´s sind an der Tagesordnung. Es wäre schön, wenn es eine Technologie gäbe, die dafür sorgte, dass LKW´s zu Dinos würden. Wenn es wäre, gäbe, würde?

Es gibt und wir müssen umdenken, denn die für das Transportwesen und unsere Straßen so wichtige eierlegende Wollmilchsau steht bereits in den Startlöchern. Bei Abenteuer Wissen im ZDF bin ich darüber gestolpert: Sie heißt CarcoCap und ist “das Ergebnis interdisziplinärer Forschungs- und Entwicklungsarbeit an der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Prof. Dr.- Ing. Dietrich Stein mit Unterstützung des heutigen Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen”, wie es auf der Homepage des Unternehmens heißt. CargoCap ist die 5. Transportalternative zu Straße, Schiene, Wasser und Luft, um Güter in Ballungsräumen durch unterirdische Fahrrohrleitungen schnell, zuverlässig, zeitgenau, umweltfreundlich und wirtschaftlich zu transportieren.

Wer sehen will, wie eine Utopie Realität wird, klickt www.cargocap.de und sagt es weiter. Die Umsetzung für ein ganzes Rohrsystem in Essen kostet so viel wie 50km neue Autobahn. Worauf wartet unsere Politik?

Quelle: ZDF Abenteuer Wissen


Add comment Mai 9, 2008

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