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Gute Nachrichten TV (1): Welche POSITIVE Schlagzeile wünschen Sie sich in den Medien?
Es ist soweit: 1000gutenachrichten.de gibt es nun auch als TV
Diese Woche bei Gute Nachrichten TV:
Kameramann Stefan und ich ziehen nun regelmäßig los und befragen Menschen.
Nach positiven Dingen. Positiven Ideen. Positiven Wünschen. Positiven Inhalten.
Den Start haben wir am Freitag (07.08.2009) in Berlin am Lustgarten gemacht!
Unsere Frage lautete:
Welche POSITIVE Schlagzeile wünschen Sie sich mal in den Medien???
Es war spannend zu sehen, dass so unglaublich wenige Menschen diese Frage überhaupt beantworten konnten. Das negative Denken sitzt ganz schön tief.
Deshalb also die Frage an euch alle:
Welche positive Überschrift in den Medien würde euch so richtig glücklich machen?
Gebt uns eure Antworten als Kommentar, als Mail oder als Videoantwort. Schickt uns auch eure eigenen positiven Fragen – wir stellen Sie für euch!
Gute Nachrichten aus und für Baden-Württemberg
Kerstin findet die Nachricht:

Eine gute Woche…. ich habe schon wieder ein positives Medium gefunden: In Stuttgart erscheint das monatliche Magazin “Good News Stuttgart” – eine Print-Zeitung mit guten Nachrichten aus Badem-Württemberg und einem dazugehörigen Online-Portal zum interaktiven mitschreiben.
Und wann gibts Good News Deutschland??? Verlage, wo seid ihr?
Korrekte Safari: Naturbezogener Tourismus!
Kerstin findet die Nachricht:
Es gibt schon so viele Menschen, die sich mit vollem Einsatz für eine Sache engagieren und so einen guten Beitrag für unsere Welt leisten. Leider finden diese Menschen oft kein Gehör, weil Bild & Bunte sie nicht sehen und hören und Engagement auf keine Titelseite passt. Dafür gibt es nun uns: Schaut, was es für tolle Menschen gibt
Heute möchte ich euch dieses Projekt vorstellen:
Wolfgang Heilmann, Gründer und Initiator des “Wild Planet Ecoprojects (WPE)”
Die Elefanten Kameruns und insbesondere die Menschenaffen aber auch alle anderen betroffenen Tiere stehen im Blickfeld der Arbeit von WPE. Auch Lösungen, die den Menschen helfen und schützen, sind Bestandteil dieser Arbeit. WPE konzentriert die Erfahrungen, die man auch in anderen Ländern wie z.B. Indien macht, und wird vernetzt mit Fachleuten aus aller Welt. Das Internet ist dabei eine der wesentlichen Grundlagen der Arbeit. Die Aufmerksamkeit des WPE gilt dem Elefanten, den letzten Menschenaffen genauso wie all den anderen wilden Tieren und letztendlich wiederum dem Menschen. Kommerzialisierung von Naturschutz unter Einbindung der lokalen Bevölkerung ist eine der wesentlichen Ideen um der Bevölkerung einen Anreiz zu bieten die Natur zu schützen anstatt diese zu zerstören. Naturbezogener Tourismus – das liegt WPE besonders am Herzen.
Wolfgang über sein Projekt:
“Seit rund 20 Jahren bin ich im naturbezogenen Tourismus tätig. Davon die letzten, knapp drei Jahre, in Sri Lanka. In Süd Thailand habe ich in einem Zeitraum von 9 Jahren, unter anderem, Regenwald Exkursionen angeboten und durchgeführt. Tageswanderungen zu Fuss, also wirklich ökologisch. Den Regenwald hatte ich schon vorher in Süd-Mexiko kennen und lieben gelernt. In Sri Lanka waren es dann Safaris. Soweit wie möglich,wurden diese ebenfalls zu Fuss durchgeführt. Wanderungen durch die Wildnis. Das geht nicht immer und kann recht gefährlich sein. Die Regenwälder in Sri Lanka sind leider mittlerweile fast komplett verschwunden. Nach wie vor gibt es aber Steppen und Savannenlandschaften die an Süd Afrika erinnern. Hier kann man an guten Tagen schon mal 100 Elefanten um sich haben. Dazu auch Leoparden und all die anderen Tiere die für diesen Teil der Welt typisch sind. Das war beeindruckend und hat meine Liebe zur Natur, den grauen Riesen und den anderen Tieren weiter vertieft. Dazu kam dann die Aufzucht von verwaisten Makaken-Äffchen. Die Tiere habe ich geliebt als wären Sie meine eigenen Kinder und das waren Sie ja auch.
Für mein Verständnis liegt es nahe diese Natur, von und mit der ich lebe, auch zu schützen. Bedingt durch meine Erfahrungen mit den zuständigen NGO´s, habe ich den Entschluss gefasst selbst aktiver tätig zu sein. Nächste Station wird dann Kamerun in Zentral-Afrika sein.
Einer der Ideen die dahinter stehen ist es den Natur- und Tierschutz zu kommerzialisieren. Das macht Sinn, denn sobald die Einheimischen Menschen sehen das es etwas einbringt die Natur zu schützen, anstatt diese zu zerstören, tut sich etwas positives in die richtige Richtung. Ganz wichtig ist dabei die Schulung und Aufklärung der Bevölkerung. In Kamerun habe ich bereits Kontakte geknüpft und begonnen mit Lehrern und Studenten ein Netzwerk aufzubauen.”
Wild Planet Ecoproject umfasst eine ganze Palette weiterer Projektbestandteile die im Laufe der Zeit entstanden sind und gut zusammen passen. Alles ökologisch.
Wie immer gilt: Weitersagen, diese Projekte leben von privater Unterstützung!
Raus aus dem Arbeitsalltag und rein ins wahre Leben!
Kerstin findet die Nachricht:
Unternehmen fördern das soziale Engagement ihrer Mitarbeiter, um selbst davon zu profitieren
In der Berliner Zeitung habe ich folgenden Artikel gefunden:
Als Bernd Schulz im Oktober vergangenen Jahres zur Arbeit fuhr, dachte er: Ich muss mal was anderes machen, ich will mehr mit Kindern arbeiten. Am selben Tag fand der Personaleinsatzplaner eine Nachricht seines Arbeitgebers im PC, der mitteilte, alle Mitarbeiter könnten sich bis zu drei Monate freistellen lassen, um an einem humanitären Hilfseinsatz oder in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten – bei voller Weiterzahlung des Gehalts. „Da hat es gekribbelt und ich dachte: Das ist genau das, was ich will”, sagt der 43-Jährige. „Zwei Tage später habe ich mich beworben.”
Am 1. Februar 2008 wechselte Bernd Schulz seinen Arbeitsplatz. Für drei Monate. Statt bei Vodafone im Callcenter Mitarbeiter einzuteilen oder Urlaubsanträge zu bearbeiten, ging er täglich ins Büro des „Berliner Herz”. Für das ambulante Kinderhospiz arbeitete er bereits seit knapp einem Jahr als ehrenamtlicher Familienbegleiter, zuvor engagierte er sich jahrelang bei der Björn-Schulz-Stiftung, die das Kinderhospiz Sonnenhof betreibt – alles in seiner Freizeit. Jetzt hatte er viel mehr Zeit, sich um schwer kranke Kinder und Jugendliche zu kümmern.
(…) Vodafone-Sprecherin Anka Vollmann erklärt, mit solchen Programmen wolle man das Engagement der Mitarbeiter anerkennen, sie enger ans Unternehmen binden und besser motivieren. Auch andere Firmen unterstützen Mitarbeiter, die sich für die Allgemeinheit engagieren. Bei der Berliner Bank gibt es zum Beispiel die „Initiative plus”. Dort kann sich jeder Mitarbeiter einmal im Jahr einen ganzen Tag lang in seiner Freizeit ehrenamtlich engagieren. Die Organisation, die er unterstützt, erhält von der Bank 500 Euro. Ähnliche Programme haben Bayer Schering und die Gasag. Die Skandia Versicherung schickt demnächst Manager für drei Tage ins ambulante Kinderhospiz Berliner Herz. Siemens entsendet Führungskräfte zu eintägigen Hilfseinsätzen; ehrenamtlich tätige Mitarbeiter werden mit Geld- und Sachmitteln unterstützt, im Einzelfall auch freigestellt. Die Post hat ein eigenes Team aus freiwilligen Mitarbeitern, die im Katastrophenfall mit Logistik helfen und dafür bei Weiterzahlung des Gehalts freigestellt werden. Wer sich beim Technischen Hilfswerk oder bei der freiwilligen Feuerwehr engagiert und bei der BVG arbeitet, wird ebenfalls zeitweise freigestellt und bekommt weiter sein Gehalt.
Und nun der wirklich positive Absatz:
Ob sich die Freistellung von Bernd Schulz für seinen Arbeitgeber rechnet, ist fraglich. „Für mich hat sich herauskristallisiert, dass ich langfristig beruflich einen anderen Weg gehen will”, sagt Schulz. Er wolle ein eigenes Hospiz gründen. Ob er dann weiter im Callcenter arbeiten wird, wisse er noch nicht.
Ich habe den Artikel gelesen und dachte. “Super”! Endlich merken Unternehmen, dass Ihre Arbeitnehmer den Druck der rationalen Arbeitswelt nicht mehr einfach so kompensieren können. Mit PC´s und Druckern läßt sich so schwer reden. Dass die Unternehmen durch die Förderung von Engagement eine engere Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen erzielen möchten, ist bedauerlich, aber legitim. Wundervoll hingegen ist, dass die Menschen einfach merken, dass das Arbeitsleben, so wie es heute leider ist, nicht mehr glücklich macht, dass es nicht mehr Werte wie Geld und Ruhm sind, die einen morgens zum Aufstehen mobilisieren. Es geht uns allen wieder mehr um das menschliche, um das Miteinander, das helfen und zuhören, anpacken und beistehen. Ich hoffe, das es bald einen kräftigen Ruck gibt…. und das Sozialsystem endlich finanziell besser gefördert und unterstützt wird. Und das die Arbeit in Hospizen und Kinderheimen so attraktiv ist wie ein Managerjob bei einem Global Player. Denn das ist unsere Zukunft!
Linktipp für Engagement-Willige in Berlin und München: Gute-Tat.de
Linktipp für deutschlandweite Projekt-Sucher: dieGesellschafter
Kunst für jedermann: DIE TAUSCHLADE
Volkmar findet die Nachricht:
Ich bin im Internet auf einen Blog gestoßen, der eine gute Sache probiert:
dieTauschlade (www.dietauschlade.wordpress.com) bietet die Möglichkeit kreativ-künstlerische Produkte (im weitesten Sinne) mit anderen zu tauschen … mit dem Ziel, eigene Kunstwerke zu verbreiten, Kreationen anderer kennen zu lernen und zu erwerben … um zu begeistern oder sich selbst inspirieren und erfreuen zu lassen!
Das Procedere ist ganz einfach:
1. Tauschobjekt auswählen (entweder live oder auf der Homepage – einfach einen Kommentar bei dem entsprechenden Inhalt abgeben und das Kunstwerk „reservieren“).
2. Eigenkreation mit ausgefülltem Anhänger einschicken / einreichen (Name des Künstlers / der KünstlerIn + Titel des Kunstwerks).
3. Tauschobjekt bekommen.
4. Sich freuen.
Ich finde, das ist eine richtig nette Idee! Passt doch zu dem Zitat: “Der Künstler ist nicht eine andere Art von Mensch, aber jeder Mensch ist eine andere Art von Künstler.”
Linktipp: www.dietauschlade.wordpress.com







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