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Emotionen mal ganz anders teilen

Lars hat diese gute Nachricht:

„Viele Dinge gehen heute verloren. Gemeinsame Werte, Vorstellungen und Träume finden immer seltener Platz in unserem Alltag. Das Beziehungsbuch gibt Dir und Deinem Partner Zeit und Raum für Gefühle, Gedanken und vielleicht längst vergessene Wünsche.(…) Verschenke Emotionen an Dich und den Menschen an Deiner Seite(…).“

Diese treffende Beschreibung steht im Buchdeckel eines völlig neuen und einmaligen Buches – dem Beziehungsbuch. Das Besondere an diesem Buch ist, es ist noch nicht geschrieben! Alle Seiten sind noch leer. Es stehen nur durch Zitate eingeleitete Satzanfänge da; alles andere schreibt der Leser. Doch er schreibt es nicht für sich allein, sondern seiner Partnerin oder seinem Partner. Satzanfänge wie „Erinnerst Du Dich noch an das Gefühl, …“ oder „In letzter Zeit haben wir…“ laden dazu ein, der Partnerin oder dem Partner seine Gefühle, seine Wünsche, ja seine Liebe mitzuteilen.

Eine weitere Besonderheit ist, das Buch hat zwei Anfänge; das Ende liegt in der Mitte! Die Partnerin oder der Partner schreibt nämlich zu genau denselben Satzanfängen und Zitaten ihre bzw. seine Gedanken auf. Und dies geschieht wochenweise. Nach jeder Woche wird das Buch wieder zurückgegeben und wechselt zum Gegenüber. Ein Zeichen des Vertrauens ist es, weil die Partnerin oder Partner natürlich nicht schauen darf, was der oder die andere bereits geschrieben hat. Erst wenn das Buch geschrieben ist, wird es gelesen. Wie der Anlass dieses Augenblicks aussehen kann, ist der Phantasie des Paares überlassen. Sicher ist nur: Es werden Emotionen pur frei.

Ich finde, dies ist eine grandiose Idee. Tatsächlich gehen viele Dinge innerhalb einer Partnerschaft im Alltag verloren, wenn man nicht aufpasst. Dieses Buch „zwingt“ einen, sich mit dem Partner wieder zu beschäftigen und Dinge festzuhalten. Eine tolle Idee für jede Partnerschaft oder Ehe….

Ich habe den Autor bzw. Ideengeber dieses Buches, Carsten Homburg, mal für 1000gutenachrichten.de interviewt:

Carsten, Dein Beziehungsbuch ist eine fantastische Idee, wie ich finde. Wie bist Du darauf gekommen?

Für eine Silberhochzeit suchte ich ein ganz besonderes Geschenk. Mir fiel auf, dass diese Menschen – liebe Freunde – bereits alles haben und ich fragte mich, was wirklich etwas Besonderes für sie sein könnte. So kam ich auf die Idee ein Buch zu verschenken. Allerdings fehlte mir bei einem ganz normalen Buch der persönliche Bezug und so überlegte ich, wie ein Buch persönlicher sein könnte. Dann dachte ich an ein selbst geschriebenes Buch, welches das Paar für sich schreibt – so etwas wie die persönliche Lebensgeschichte mit dem Partner. Dabei war es mein Wunsch, die Spannung auf das Ende zu schieben und erst nach Fertigstellung das Lesen zu gestatten. Beide Partner sollten sich zuerst mit sich selbst beschäftigen bevor sie dem Partner sagen was sie denken.

Hast Du dieses Buch bereits selber schon verschenkt?

Ja, ich habe das Buch bereits mehrfach verschenkt und immer wieder kam es zu einer besonderen Überraschung. Zuerst sehen die Leute das Buch mit der Prägung und schlagen es vorsichtig auf. Nach der Einleitung sind sie dann immer ganz gerührt und überrascht, dass auf der nächsten Seite ihre Vornamen im Buch stehen. Ab dem Augenblick ist es ihr ganz persönliches Buch. Das geht dann keinen mehr etwas an. Irgendwie ist es wie ein kleines Geheimnis, ein kleiner Schatz, der zwischen den Partnern hin- und her geht, ohne, dass jemand wüsste was der andere denkt oder schreibt. Schön finde ich, dass die Schreiber schon nach kurzer Zeit eine andere Stimmung empfinden, obwohl sich jeder nur mit seinem Teil des Buches beschäftigt.

Hast Du besondere Wünsche oder Ziele, die Du mit dem Buch verbindest?

Ja, mir gefällt der Gedanke des ganz persönlichen Gedankenaustausches sehr gut. Ich denke, dass es unsere Zeit oft nicht zulässt, dass wir uns intensiv mit unserem Gegenüber beschäftigen. Das Buch schafft Raum für die richtigen Gedanken und einen schönen Austausch unter Partnern. Das möchte ich gerne weitergeben.

Wird es vielleicht später noch weitere Bücher von Dir geben?

Im Moment möchte ich mich nur auf diese Buch konzentrieren. Allerdings gibt es schon ein paar Gedanken zu anderen Themen. Beispielsweise ein Beziehungsbuch zwischen Eltern und Kindern, oder ein Buch für besonders schwierige Momente im Leben. Aber dazu kann ich noch nicht alles verraten :-)

Linktipp: www.beziehungsbuch.de

Add comment November 7, 2009

Küssen für die Fitness!

Kerstin findet die Nachricht:

Ich habs am Wochenende gefunden, aber heute komme ich erst dazu, daraus eine gute Nachricht zu machen: Küssen fordert 39 Muskeln und fördert Gesundheit, Seelenheil und Herzschlag.

Zum „Welttag des Kusses“ wurden diese Erkenntnisse veröffentlicht. Darüber musste ich schmunzeln, denn ich dachte immer, Küssen ist halt Küssen. Aber das es sooooo positive Auswirkungen auf den Menschen hat? Wahnsinn. Die Berliner Zeitung hat die Kuss-Kunst mal genauer unter die Lupe genommen und einen schönen Artikel dazu veröffentlicht. Darin lernt man z.B.:

„US-Forscher haben herausgefunden, dass der Partner, der morgens ungeküsst das Haus verlässt, unfallgefährdeter ist. Ein Schmatz zum Abschied hilft vor allem Männern beim Start in den Tag. Sie sind dann weniger aggressiv, etwa im Straßenverkehr. Für Frauen ist Küssen, so Ingelore Ebberfeld, geradezu überlebensnotwendig. Sie befragte mit ihren Studenten 514 Männer und Frauen zwischen 16 und 91 Jahren. Dabei outete sich jeder zehnte Mann als Kussverächter, während Frauen fast durchweg angaben, eher auf Sex als aufs Küssen verzichten zu können. Womöglich ahnen Frauen, was Studien jetzt belegt haben: Küssen macht schlank und schön. Beim Zungenkuss sind 39 Gesichtsmuskeln gleichzeitig in Bewegung, das bringt keine Massage zustande, und in zehn Sekunden werden zwölf Kalorien verbraucht. Die Haut wird straffer, Falten werden weggebügelt, der Stoffwechsel funktioniert besser.“

Wieder einmal mehr sollte man erkennen: Lieben, Küssen, Zweisamkeit – das sind die Dinge, die gesund und glücklich machen. Und das völlig kostenlos und ehrlich. Viel Spaß beim Knutschen :-)

Quelle: Berliner Zeitung

2 comments Juli 9, 2008

Cebit mal anders: Business-Kuscheln für die Seele!

Sabine findet die Nachricht:

Ich habe mich über Ostern gefragt, was eigentlich aus der „Free hugs“ (Kostenlose Umarmungen) – Aktion geworden ist, auf die ich in der Weihnachtszeit vor zwei Jahren aufmerksam geworden bin. Beim Suchen bin ich dann über eine wahrlich gute Nachricht gestoßen, die sogar etwas für die Augen ist: Da, wo man es am allerwenigsten vermutet – auf der Cebit 2008 – hat das IT-Unternehmen Novell an ihrem Messestand mit einer Pinguin-Umarmungsaktion für gute Laune und viel gute Laune gesorgt. Das Ergebnis: Viele Anzug-tragende Menschen, die es genießen, mal gedrückt zu werden. Wenn sich das doch durch unsere Business- und Arbeitswelt ziehen würde, ja wer wäre denn dann nicht gerne möglichst lange auf der Arbeit? :-) Zum Glück gibt es einen Video-Beweis, wie gut ein „Gedrückt-werden“ doch jedem einfach mal tut!

Schöne, positive Werbeaktion! Viel Spaß beim Angucken (und Nachmachen!!)


Linktipp: Offizielle Seite zur free hugs Kampagne (mit einem wirklich sehr sehr sehr sehr schönem Video zur Entstehung!!)

2 comments März 31, 2008

Geld macht doch glücklich! Wenn man es für andere ausgibt.

Georg findet die Nachricht:

Geld macht nicht glücklich, sagt man. Das stimmt aber nicht ganz…

Auf meiner Zugfahrt nach Berlin fand ich in der FAZ Sonntagsausgabe die Nachricht, daß Geld glücklicher macht, wenn man es für andere ausgibt. Wissenschaftler der Un iversity of British Columbia und der Harvard Business School haben das herausgefunden. Rund 630 Amerikaner wurden nach ihrer Zufriedenheit und ihrem Einkommen befragt, und wieviel sie davon für Geschenke und Spenden verwenden würden. Dabei stellte sich heraus, daß diejenigen die freigiebiger waren, auch angaben glücklicher zu sein. Das Ergebnis wurde durch eine weitere Umfrage und durch einen Feldversuch nochmal bestätigt, in dem eine Hälfte der Probanden Geld für sich selbst und die andere Hälfte Geld für andere ausgab.

Das sind doch gute Nachrichten. Wir werden glücklicher, indem wir teilen und schenken. Jeder kann sich und andere ganz einfach glücklicher machen, egal welcher Einkommenklasse man angehört. Schöne Sache finde ich.

Stellt Euch vor, auch die Dagobert Ducks dieser Welt würden allesamt dieses Prinzip verstehen und mal zusammenlegen, um dem Hungerleid auf der Erde endlich ein Ende zu setzen. Das ginge von heute auf auf morgen, und würde alle Menschen glücklicher machen.

Oder, das nächste mal, wenn eine Motz oder Strassenfeger-Anbieterin in der S-Bahn auf uns zukommt, geben wir was, anstatt genervt zu sein. Wir tun uns auch selbst was Gutes. ;)

Viel Spass beim glücklicher werden!

9 comments März 25, 2008

Studie zeigt: Putzen macht sexy!

Verena findet die Nachricht:

In einer amerikanischen Studie konnte festgestellt werden, dass Männer, die fleißig ihre Hausarbeit erledigen, ein besseres Sexualleben haben als ihre Steinzeit-Kollegen.

Angesichts der angeblichen Tatsache, dass Frauen durch Hausarbeit auch im 21. Jahrhundert noch etwa 4 Wochen jährlich weniger Freizeit haben als Männer (Quelle gänzlich unbekannt), macht diese Nachricht Hoffnung auf einen ganz besonderen „Motivationsschub“, der durch die Besenkammern Deutschlands fegen könnte…

„Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil an der Hausarbeit und beispielsweise der Häufigkeit von Sex, sagte der Co-Autor der Studie, Scott Coltrane. „Allgemein gesagt: Je mehr die Männer Hausarbeiten übernehmen, desto glücklicher sind die Frauen.“ Dies schlage sich dann auch beim Sex nieder, betonte der Soziologe von der Riverside-Universität in Kalifornien.“ ist in der Online-Ausgabe der FAZ zu lesen.

Ich finde diese Nachricht positiv, da sie ganz neue Wege aufzeigt, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Unklar bleibt, wie sich dies bei zusammenlebenden gleichgeschlechtlichen Paaren verhält. Mich würde außerdem interessieren, inwiefern Wohngemeinschaften von diesem Zusammenhang betroffen sind.

Quelle: FAZ Net

5 comments März 7, 2008


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