Ich habe mich über Ostern gefragt, was eigentlich aus der “Free hugs” (Kostenlose Umarmungen) - Aktion geworden ist, auf die ich in der Weihnachtszeit vor zwei Jahren aufmerksam geworden bin. Beim Suchen bin ich dann über eine wahrlich gute Nachricht gestoßen, die sogar etwas für die Augen ist: Da, wo man es am allerwenigsten vermutet - auf der Cebit 2008 - hat das IT-Unternehmen Novell an ihrem Messestand mit einer Pinguin-Umarmungsaktion für gute Laune und viel gute Laune gesorgt. Das Ergebnis: Viele Anzug-tragende Menschen, die es genießen, mal gedrückt zu werden. Wenn sich das doch durch unsere Business- und Arbeitswelt ziehen würde, ja wer wäre denn dann nicht gerne möglichst lange auf der Arbeit? Zum Glück gibt es einen Video-Beweis, wie gut ein “Gedrückt-werden” doch jedem einfach mal tut!
Schöne, positive Werbeaktion! Viel Spaß beim Angucken (und Nachmachen!!)
Geld macht nicht glücklich, sagt man. Das stimmt aber nicht ganz…
Auf meiner Zugfahrt nach Berlin fand ich in der FAZ Sonntagsausgabe die Nachricht, daß Geld glücklicher macht, wenn man es für andere ausgibt. Wissenschaftler der Un iversity of British Columbia und der Harvard Business School haben das herausgefunden. Rund 630 Amerikaner wurden nach ihrer Zufriedenheit und ihrem Einkommen befragt, und wieviel sie davon für Geschenke und Spenden verwenden würden. Dabei stellte sich heraus, daß diejenigen die freigiebiger waren, auch angaben glücklicher zu sein. Das Ergebnis wurde durch eine weitere Umfrage und durch einen Feldversuch nochmal bestätigt, in dem eine Hälfte der Probanden Geld für sich selbst und die andere Hälfte Geld für andere ausgab.
Das sind doch gute Nachrichten. Wir werden glücklicher, indem wir teilen und schenken. Jeder kann sich und andere ganz einfach glücklicher machen, egal welcher Einkommenklasse man angehört. Schöne Sache finde ich.
Stellt Euch vor, auch die Dagobert Ducks dieser Welt würden allesamt dieses Prinzip verstehen und mal zusammenlegen, um dem Hungerleid auf der Erde endlich ein Ende zu setzen. Das ginge von heute auf auf morgen, und würde alle Menschen glücklicher machen.
Oder, das nächste mal, wenn eine Motz oder Strassenfeger-Anbieterin in der S-Bahn auf uns zukommt, geben wir was, anstatt genervt zu sein. Wir tun uns auch selbst was Gutes.
In einer amerikanischen Studie konnte festgestellt werden, dass Männer, die fleißig ihre Hausarbeit erledigen, ein besseres Sexualleben haben als ihre Steinzeit-Kollegen.
Angesichts der angeblichen Tatsache, dass Frauen durch Hausarbeit auch im 21. Jahrhundert noch etwa 4 Wochen jährlich weniger Freizeit haben als Männer (Quelle gänzlich unbekannt), macht diese Nachricht Hoffnung auf einen ganz besonderen “Motivationsschub”, der durch die Besenkammern Deutschlands fegen könnte…
“Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil an der Hausarbeit und beispielsweise der Häufigkeit von Sex, sagte der Co-Autor der Studie, Scott Coltrane. „Allgemein gesagt: Je mehr die Männer Hausarbeiten übernehmen, desto glücklicher sind die Frauen.“ Dies schlage sich dann auch beim Sex nieder, betonte der Soziologe von der Riverside-Universität in Kalifornien.” ist in der Online-Ausgabe der FAZ zu lesen.
Ich finde diese Nachricht positiv, da sie ganz neue Wege aufzeigt, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.
Unklar bleibt, wie sich dies bei zusammenlebenden gleichgeschlechtlichen Paaren verhält. Mich würde außerdem interessieren, inwiefern Wohngemeinschaften von diesem Zusammenhang betroffen sind.