Sabine findet die Nachricht:
Die BJÖRN SCHULZ STIFTUNG hat bereits über 200 ehrenamtliche Familienbegleiter im Kinderhospiz Sonnenhof ausbildet. Sie bieten den Familien eine individuelle, unbürokratische und kostenlose Hilfe! “Ausgebildete ehrenamtliche Familienbegleiter helfen seit vielen Jahren Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen individuell nach deren Bedürfnissen. Sie wollen eine liebevolle Unterstützung sein und Leid teilen - sie schenken Zeit!” Die Familienbegeiter entlasten die Familien im täglichen Leben, sind Freund für den jungen Patienten und begleiten bei Behördengängen oder Arztbesuchen, betreuen Geschwisterkinder, sind Gesprächspartner für alle Familienmitglieder und arbeiten eng mit den Ärzten, Pflegediensten und vor allem den Angehörigen zusammen.
Das ganzheitliche Konzept ist auf die Bedürfnisse der jungen schwerst- und unheilbar Kranken und ihrer Familien abgestimmt. Es bietet intensive menschliche Zuwendung in Ergänzung zur bestehenden professionellen Pflege und Schmerztherapie und sie tragen dazu bei, den kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Familien eine möglichst hohe Lebensqualität auch in der letzten Lebenszeit zu ermöglichen. Das Projekt Familienbegleiter ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem wurde die Björn Schulz Stiftung für ihre Familienarbeit als startsocial-Bundessieger 2001 geehrt, außerdem wurde ihr der jfsb-Projektpreis 2004 der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin verliehen.
Ich persönlich hoffe bald einen Kurs belegen zu können und so meinem Traum in einem Hospiz zu arbeiten einen Schritt näher zu sein.
Quelle: Kinderhospiz Sonnenhof, Berlin
Wer und wie engagiert ihr euch???
Februar 19, 2008
Kerstin findet die Nachricht:
“Für Katholiken wäre es eine Revolution: Robert Zollitsch, der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, denkt über ein Ende des Zölibats nach. Dass Priester ehelos leben, sei “nicht theologisch notwendig”, sagt er im SPIEGEL - und lässt Sympathie für SPD und Grüne erkennen.” Auf Spiegel online heißt es weiter: Erst wenige Tage im Amt - und schon wagt er sich an ein Mammut-Projekt: Der Freiburger Erzbischof und neugewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, spricht sich “gegen Denkverbote” beim Thema Zölibat aus. Im Gespräch mit dem SPIEGEL sagt der 69-Jährige, die Verbindung zwischen Priestertum und Ehelosigkeit sei “nicht theologisch notwendig”. Für die katholische Kirche bedeutet diese Aussage eine radikale Abkehr von der bisherigen Praxis. Das ist auch Zollitsch bewusst: Ein Abschied vom Zölibat “wäre eine Revolution, bei der ein Teil der Kirche nicht mitginge”, sagt er. Nötig wäre dafür ein Konzil, weil in das innere Leben der gesamten Kirche eingegriffen werden würde. Zugleich spricht sich Zollitsch für die Öffnung seiner Kirche für neue gesellschaftliche Milieus aus…
Nach einer skeptischen Beobachtung der Wahlen um einen Nachfoger von Kardinal Lehmann habe ich diese Nachricht als überaus positiv empfunden. Schafft es die Katholische Kirche ausgerechnet durch einen fast 70-Jährigen Kardinal einen neuen Ruck durch das katholische Lager der Christen zu ziehen? Es würde mir die Kirche als favourisierte Institution nicht zurück bringen, aber gut täte es ihr, ihrem Ruf und den jungen Kardinälen, die die großartige Chance haben, in Zukunft ihre eigene “Zunft” zu revolutionieren. Danke Herr Zollitsch, können Sie nicht mal mit Herrn Ratzinger sprechen?
Frage an alle: Wie schätzt Ihr die Zukunft der katholischen Kirche ein? Wird sie an Bedeutung gewinnen oder verlieren?
Quelle: Spiegel online
Eckdaten zu Robert Zollitsch

Februar 18, 2008
Kerstin findet die Nachricht:
Thomas Bauer, Publizist und Mitarbeiter des Goethe-Instituts, radelt mit einer Rikscha quer durch Südostasien. Auf seiner Reise von Vietnam nach Singapur besucht er mögliche neue Partner für das internationale Seennetzwerk “Living Lakes” - eine Umweltinitiative, die sich für den Schutz der Trinkwasserreserven einsetzt.
In der Meldung auf www.social-times.de heißt es:
Der gebürtige Stuttgarter Thomas Bauer (31) hat in seinem bisherigen Leben schon einige außergewöhnliche Reisen unternommen. So reiste er 2.000 km mit einem Kajak auf der Donau bis zum Schwarzen Meer. Auf dem Jakobsweg erreichte er im Jahr 2004 von Konstanz aus innerhalb von 69 Tagen die spanische Pilgerstadt Santiago de Compostela. Am 26. Dezember 2007 startete er in Hanoi, Vietnam seine erste Südostasienreise und durchquerte bereits Laos, Kambodscha und Thailand. Zurzeit befindet er sich in Malaysia und bewältigt die letzten 1. 000 km bis Singapur. Insgesamt 4. 500 km wird Thomas Bauer am Ende seiner Reise mit der Rikscha, dem traditionellen asiatischen Gefährt, geradelt sein.
Ich finde diese Meldung positiv - im Vordergrund stegt das ungewöhnliche Engagement eines Menschen, dem es um Netzwerke und Kontakte geht, um negative Umstände ins Positive zu kehren. Bleibt zu wünschen, dass ihm viel Aufmerksamkeit zukommt und er viele Partner und Sponsoren findet.
Quelle: Social-times
Mehr über die Initiative “Living Lakes”
Februar 8, 2008
Kerstin findet die Nachricht:
“tell.a.vision: Jung und Alt in 2050″ – heißt das Motto eines Multimediawettbewerbs der ARD, der in Radio, TV und Internet stattfindet. Er ist der Startschuss für die nächste ARD-Themenwoche “Mehr Zeit zu leben – Chancen einer alternden Gesellschaft” vom 20. bis 26. April 2008 über den Demografischen Wandel. Einsendeschluss für Beiträge, die am Wettbewerb teilnehmen sollen, ist der 28. April 2008.
Auf der ARD-Internetseite heißt es:
“Stellen wir uns vor: Junge Frauen kriegen im Jahr 2050 Kinder und erobern gleichzeitig die Chefpositionen, weil Unternehmen und Gesellschaft die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen haben. Die Wirtschaft in Deutschland boomt, weil altersgemischte Produktionsteams, in denen junge innovative Hochschulabsolventen mit erfahrenen, gelassenen Managern zusammenarbeiten, sich zu einem Erfolgsrezept entwickeln. Im Osten entstehen dort, wo ehemals verlassene Städte und Landstriche waren, neue exklusive Naturparks mit Kinderspielplätzen für junge Familien und Ruheinseln für ältere Menschen.”
Ich finde diese Idee wundervoll positiv, da sie animiert, Chancen statt Gefahren zu suchen und sich gemeinsam mit anderen Menschen Gedanken zu machen, wie die Zukunft in unserer Gesellschaft aussehen kann.
Frage an alle:
Hat jemand Lust, sich zu bewerben (gerne auch zusammen) ??
Quelle und weitere Informationen: ARD
Januar 31, 2008
Kerstin findet die Nachricht:
Ich habe heute im “Berliner Fenster” in der U-Bahn gelesen dass schon über 160.000 Menschen ihre Stimme im Volkentsheid für den Erhalt des Berliner Innenstadtflughafens Tempelhof abgegeben haben. Dies ist definitiv subjektiv positiv, aber ich finde es toll, dass Menschen für ihre Bedürfnisse einstehen und dass nur noch wenige Stimmen fehlen, um einen staatlichen Entschluss zu kippen. Das erinnert mich an friedliche revolutionäre Kräfte. Find ich toll, dass die Leute ihre Meinung kundtun und eine Sache nicht einfach so hinnehmen.
Quelle: Volksbegehren Tempelhof
Januar 26, 2008