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Dribbel Weltrekord!

Andi findet die Gute-EM-Nachricht:
Der neue Weltrekord im Fußball dribbeln – er ist tatsächlich geschafft! Kinder der Schneckental-Grundschule aus dem badischen Weinort Pfaffenweiler spielten am 7. Juni um 13.34 Uhr den Ball durchs Zieltor am Tinguely-Brunnen in Basel. Das 100-Tage-Projekt „Fit am Ball 3000 – Der Dribbel-Weltrekord von funny-frisch“ von der Deutschen Sporthochschule Köln ist damit geglückt! Am Ziel wurden die Kinder im EM-Pavillon des Fürstentums Liechtenstein von Offiziellen aus der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland geehrt – stellvertretend für ihre 10.000 Mitspielerinnen und Mitspieler aus 200 Schulen. Der Liechtensteiner Sportminister Klaus Tschütscher: „Eine überwältigende Aktion, deren völkerverbindende Idee vorbildlich ist.“ – „Wir freuen uns sehr, dass dieses beispiellose Breitensport-Projekt Basel als Zielpunkt gewählt hat“, ergänzte der Basler OK-Chef Hanspeter Weisshaupt.
Exakt 3.067,8 Kilometer in 100 Tagen. Von Leipzig über Berlin nach Hamburg, über Hannover zum Ruhrgebiet, danach an Rhein, Main, Neckar und Donau entlang Richtung Süden. Zu den Alpen, zum Bodensee und in die Schweiz: Niemals zuvor wurde ein Ball gemäß Fußballregeln über eine solche Strecke bewegt! Jedes der rund 10.000 Kinder, die an der Rekord-Dribbel-Staffel teilnahmen, darf sich nun wie versprochen Weltmeister nennen. Guinness World Records belohnt das einmalige Breitensport-Spektakel mit einem offiziellen Eintrag ins Buch der Rekorde.
Der am 29. Februar in Leipzig gestartete Staffel-Lauf ist Teil von Deutschlands größtem Schulsport-Förderprojekt „Fit am Ball“, das die Deutsche Sporthochschule Köln unter Leitung von Prof. Jürgen Buschmann seit 2003 an rund 1.500 Schulen betreibt. Finanziert und unterstützt wird die Aktion vom Kölner Kartoffelchips-Produzenten Intersnack („funny-frisch“, „Chio“) als sogenannte Corporate-Social-Responsibilty-Maßnahme. Ziel von „Fit am Ball“ ist die Prävention von Übergewicht im Kindesalter: durch pädagogische Direkthilfe in freiwilligen Sport-AGs, durch wissenschaftliche Forschung und durch öffentlichkeitsstarke Kampagnen für einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung. Die aktuelle Aktion „Fit am Ball 3000“ wurde durch sozialpsychologische Forschungen des Frankfurter Soziologen Prof. Ulrich Oevermann angeregt: Nach dem Motto „Mitschüler werden zu Freunden“ standen bei der Dribbel-Staffel solidarische Freundschaftsgruppen im Fokus, die durch gemeinsame sportliche Erfolge einzelne benachteiligte Kinder stärken sollen.
Für „Fit am Ball 3000“ dribbelten 200 Schul-Teams jeweils rund 15 Kilometer lange Halbtagesetappen. Ein Team aus Sportstudenten, Gesundheitsexperten und Berichterstattern begleitete die 100tägige Reise durch Deutschland. Unabhängige Zeugen beurkundeten täglich den ordnungsgemäßen Ablauf des Rekordversuchs. Zwischenstationen waren alle zwölf WM-Stadien der Fußball-WM 2006. Von dort wurde symbolisch die Fußball-Begeisterung der vergangenen WM übernommen und am 27. Mai in Lindau am Bodensee an Kinder aus Österreich und der Schweiz - den Veranstaltern der kommenden Samstag startenden Fußball-EM - übergeben. Das Projekt wurde über eine tagesaktuelle website laufend dokumentiert – die Basis für ein im Frühherbst erscheinendes Buch und eine Videodokumentation zum Projekt.
Den Hintergrund, Kinder auf die Straße zu bekommen und ein wenig was für ihre körperliche Fitness zu tun, steckt hinter dem Gedanken von “Fit am Ball”. Verkehrt finde ich die idee nicht - vorallem kann man die Kids so auch ein wenig (versteckt) motivieren, damit sie ein wenig aktiver werden und soziale Kontakte aufbauen, pflegen, knüpfen, wie auch immer…. anstelle immer nur in der Bude zu hocken. Gute Sache!
Add comment Juni 14, 2008
Wasser - Marsch!

Verena findet die Gute-EM-Nachricht:
Viva con Agua WASSER!MARSCH
39 Tage Pilgerwanderung von Hamburg nach Basel zum UEFA Euro 2008 Eröffnungsspiel
Die Idee des WASSER!MARSCHES: 852 Kilometer sind die Viva con Agua “Wasserläufer” durch Deutschland mit einem kongolesischen Lastenfahrrad, dem Tshukudu, gewandert. Das ungewöhnliche Gefährt ist eine Dauerleihgabe des TV-Moderators Jörg Pilawa an die Hamburger Trinkwasserinitiative ‚Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.’, die sich speziell für Wasserversorgung in Entwicklungsländern engagiert.
Vom 30.04. bis 7.06.2008 pilgerten 7 VcA-Aktivisten die gesamte Strecke zu Fuß von Hamburg zum Eröffnungsspiel der Euro 2008 in Basel. Alle
Die 7 haben jeden dazu eingeladen, Viva con Agua auf dem Weg zu einem besseren globalen Wasser-Bewusstsein in Europa sowie zur Umsetzung konkreter Trinkwasserprojekte in Afrika und Lateinamerika zu begleiten und zu unterstützen.
Die von Benjamin Adrion (Fußballprofi St. Pauli) ins Leben gerufene Initiative für Entwicklungszusammenarbeit organisiert verschiedenste kulturelle Events. Durch Konzerte, Partys, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr schafft der Verein Bewusstsein für die weltweite Trinkwasserproblematik. Die Erlöse dieser Veranstaltungen fließen in Trinkwasserprojekte, welche gemeinsam mit der Deutschen Welthungerhilfe realisiert werden.
Diesmal wurde gewandert. “Ob wir auf der Strecke eingeladen werden, ob und Übernachtungen ermöglicht werden, wir Bananen und Waffeln geschenkt bekommen oder auch nur anfeuernde Worte mit auf den Weg mit bekommen, all das macht unseren Weg leichter und jede Blase und jeden Muskelkater wert.” schreibt Wasserläufer Moritz Piehler im Reisetagebuch der Truppe.
Man lief mit Einzelpersonen und Schulklassen, spielte Fußball und campierte in Gärten und Umkleidekabinen. Während des Laufes fanden weitere vielfältige Aktionen statt, die für große öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt haben, zum Beispiel am 06.05. ein Konzert von “Fettes Brot” (mit Pfandbecherrückgabe als Spende), eines mit “Wir sind Helden”, Lesungen, Partys, Sponsorenläufe von Schulen und natürlich Benefiz-Fußballspiele wie die Partie VfB Stuttgart Allstars vs. Viva con Agua Allstars am 26. Mai in Stuttgart. Michael Mittermeier empfing die Wasserläufer am 05. Juni in seiner Show in Freiburg.
Nach 39 Tagen, knapp 1055 gelaufenen Kilometern und vielen Großveranstaltungen haben sie 40 000 Euro Spenden gesammelt.
“Rund 51.000 Euro sind notwendig zur Finanzierung von 35 Brunnen in Auhya Pihni, Nicaragua - wir machen weiter!” schreibt Piehler in seinem letzten Reisbericht.
Eine sehr schöne Aktion, weil (mindestens) sieben Menschen ihre Liebe zum Fußball genossen und gleichzeitig mit viel Energie Spenden gesammelt und für ordentlich Wirbel unterwegs gesorgt haben! Sieben Dörfer in der Großgemeinde Auhya Pihni sind es, in denen an der Ostküste Nicaraguas die Lebensbedingungen der mehrheitlich indigenen Bevölkerung verbessert werden sollen. 2.100 Menschen profitieren direkt von dem Projekt. Super!
Quelle: Viva con Agua
Add comment Juni 13, 2008
Platz machen: Kicken für Kinder!

Kerstin findet die Gute Nachricht zur EM:
Kurz vor dem Start der EM 2008 wurde der Goethe-Grundschule in Halberstadt als erster Einrichtung in Sachsen-Anhalt offiziell ein DFB-Mini-Spielfeld übergeben. Andreas Brehme, Weltmeister von 1990 und Botschafter der DFB-Aktion “1.000 Mini-Spielfelder”, übergab den Bolzplatz an den stellvertretenden Oberbürgermeister Dr. Michael Haase.
Neben Schulleiterin Liesecke und Vereinsvertretern von 24 Standorten, an denen künftig Mini-Spielfelder in Sachsen-Anhalt entstehen werden, ließ es sich auch DFB-Maskottchen Paule nicht nehmen, in Halberstadt vorbeizuschauen.
Der Platz moderner Prägung ist ein Fußball-Kleinspielfeld (Maße: 13 x 20 Meter), das mit Gummigranulat verfülltem Kunststoffrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht, sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. In ganz Deutschland entstehen derzeit 1.000 solcher Spielfelder mit dem Ziel, Kindern auch außerhalb des Vereinslebens den Fußball näher zu bringen.
Add comment Juni 12, 2008
Vom vorbildlichen Umgang mit Erfolg und… Nichterfolg!

Lars findet die Gute-EM-Nachricht:
Für wen kam die Meldung nicht überraschend? Timo Hildebrand ist nicht bei der EM dabei!
Ein Mann, der sich stets in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt hat, ohne Murren und Knurren als die Nummer zwei bzw. drei die Ersatzbank unscheinbar gedrückt hat. Vor zwei Jahren war er einer der ganz wenigen Deutschen Spieler wenn nicht sogar der Einzige, der bei der WM keine Minute auf dem Spielfeld stand. Jedoch hatte Timo immer das Ziel im Fokus: Nummer eins in Deutschland. Er wurde Deutscher Meister mit dem VFB Stuttgart, ging ins Ausland, um dort Erfahrungen zu sammeln und setzte sich in einer nicht ganz einfachen spanischen Liga in einem auch nicht ganz einfachen Verein Valencia als Nummer eins im Tor durch. Und dann der Anruf, noch nicht einmal vom Bundestrainer persönlich, sondern von seinem Assistenten: Du bist nicht dabei! Alles richtig gemacht und doch verloren…..
Welche Reaktion ist nun zu erwarten? Fragen wir uns: Was würden wir, was würdest Du machen? Alles richtig gemacht, alle Erwartungen erfüllt oder übertroffen, alles gegeben, Lob und Anerkennung eingefahren und dann… kein Lohn! Nichts! Alles scheint für die Katz!
In einer solchen Situation zeigt sich die wahren Größe des Menschen. Natürlich ist es menschlich verständlich, nachzutreten, zu beleidigen oder auch das Handtuch zu werfen, aufzugeben und in der Opferrolle den Kopf in den Sand zu stecken. Das wäre auch das einfachste.
Ich persönlich empfand die Reaktion von Timo in dieser Situation als die positive Nachricht der EM-Vorbereitung. Natürlich war er schockiert, irritiert und verletzt; verstand die Welt nicht mehr. Aber… auf seiner Homepage ist zu lesen, dieser Rückschlag ist wie eine Fleischwunde, wird ihn aber in keiner Weise daran hindern, für seine Ziele zu kämpfen. Er wird weiterhin für die Nationalelf bereit stehen und sollte der Anruf kommen, ist er sofort da.
Was für ein Vorbild!!! Gerade für junge Sportler, aber generell für junge Menschen… ja eigentlich für uns alle! Wir alle erleben Rückschläge in unserem Leben. Wir haben Ziele und manche Umstände, die wir nicht beeinflussen können, hindern uns, diese zu erreichen. Was dann? Das Leben selbst ist nun mal nicht mit einer Fernbedienung oder einer Controller zu bedienen. Ich möchte mit einem Sprichwort enden, was ursprünglich aus Brasilien stammen soll:
Der wahre Held ist jemand, der 7x niedergeschlagen wird und 8x wieder aufsteht!
Add comment Juni 9, 2008
Gesucht: Fairste EM-Geste 2008!

Kerstin findet die Gute Nachricht zur EM:
Zum Start der Europameisterschaft hat die Deutsche Olympische Gesellschaft eine Fair Play Hotline geschaltet, unter der faire Gesten von Sportlern, Fans und anderen rund um die EURO 2008 gemeldet werden können. Zum Ende der EM wird die „fairste Geste der EURO 2008“ ausgezeichnet.
Außergewöhnliches Verhalten der Person bzw. Organisation im Sinne der Fair Play Definition sind Voraussetzung für die zeitnahe Meldung.
Fair Play spielt bei einem solch bedeutenden Ereignis, sowohl auf dem Fußballplatz als auch unter den Fans verschiedener Nationen, eine große Rolle. Rücksicht und Hilfe bei sprachlichen Barrieren, Akzeptanz von Fehlentscheidungen der Schiedsrichter sowie Unterstützung des eigenen Teams in Situationen wo der „Ball nicht rund läuft“, sind nur einige Schlagworte der neun Goldenen Regeln zum fairen / vorbildlichen Verhalten eines Fußball-Fans. „Der Sport ist heutzutage viel zu sehr von Betrug und Egoismus überschattet. Fairness auf und auch neben dem Platz ist die Grundlage für sauberen Sport und ein völkerübergreifendes Miteinander!“, betont DOG-Präsident Harald Denecken den Schwerpunkt der Fair Play Initiative.
Bei der Fair Play Hotline zur EURO 2008 sollen insbesondere Kinder und Jugendliche mit Beispielen über faires Verhalten im Sport informiert und aufklärt werden, um so negativen Erscheinungen im Sport entgegenzuwirken.
Add comment Juni 8, 2008





