Beiträge getaggtBerlin

Ein Buch im Baum - zugreifen und nachfüllen bitte!

Kerstin und Verena finden die Nachricht:

“In der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg eröffnet Berlins erstes öffentliches Bücherregal”

buecherwald

Mitten auf einem Gehweg in der Kollwitzstraße/Ecke  Sredzkistrasse steht seit einer Woche ein kleiner “Bücherwald”. 5 Bäume wurden gefällt und so nebeneinander gestellt, dass sie mit Klappen und Fächern versehen, nun als öffentliches Bücherregal dienen. Tolle Idee. Jede und jeder ist eingeladen, eine der vielen Klappen zu öffnen, zu stöbern und sich ein Bich mitzunehmen. Neue Bücher nachlegen ist ausdrücklich erwünscht :-) Der Bücherwald ist damit eine tolle Form des bookcrossings - Büchertauchs. “bookcrossing” ist eine weltweite Bewegung zur kostenlosen Weitergabe von gelesenen Büchern im öffentlichen Straßenraum. Das Projekt “Bücherwald” ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Auszubildenden der an der Wertschöpfungskette Wald- Holz- Buch beteiligten Berufsgruppen und wurde im Rahmen des BMBF- Programms “Forschung für nachhaltige Wald- Wirtschaft (FONA)” gefördert, initiiert vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Die bundesweite Aktion wird in Berlin und Brandenburg unter dem Gesamtprojekt “Modellregion Berliner Wald und Holz” umgesetzt. Daran beteiligt ist der Verein BAUFACHFRAU Berlin e. V.

Eine gute Nachricht, die es verdient hat, auch in andere Städte getragen zu werden. Und eine tolle Projektidee für Nachwuchs-Schreiner, Tischler, Künstler. Toll, wenn das “Tauschen” wiederentdeckt wird und dem “Kaufen” so etwas wundervoll positives entgegensetzt wird.

Quelle: Berliner Zeitung vom 29.06.2008

Linktipp: Bookcrossing

Linktipp: Bauchfachfrau Berlin


3 comments Juli 3, 2008

Fußball verbindet!

Kerstin findet die positive Nachricht:

Nach dem Spiel Deutschland - Türkei am Mittwoch kam es zu keinen großen Ausschreitungen zwischen den Anhängern beider Nationen. Ich habe keine Schlagzeile gestern gefunden, die das mal ausdrücklich betont und gelobt hat :-) Also mache ich das mal. Achtung…

Tooooor! Tooooor! Tooooor für interkulturelles Fußball-Fieber!

Also, ich muss sagen, Sport darf ruhig höher bewertet werden, wenn es um Möglichkeiten von Integration und Multikulturalität geht. In Berlin gibt es etliche Döner-Läden mit zwei Fahnen, etliche Asia-Imbisse mit schwarz/rot/gold….etliche Menschen, die einfach gemeinsam Spaß haben. Man sollte das mal mehr betonen, als immer nur auf Prügel zu warten. Ich freu mich aufs Finale! Ole Ole Ole ! (das war spanisch :-))


1 comment Juni 27, 2008

So lauschet doch den schönen Worten: Neukölln mal anders!

Kerstin findet die Nachricht:

Aktuell finden im “Problembezirk” Berlins, Neukölln, die “Wochen der Sprache und des Lesens” statt. Vom 18. Mai bis zum 1. Juni 2008 wird der Bezirk Neukölln wieder ein Ort sein, wo gelesen, vorgelesen, musiziert, Theater gespielt, gemalt und diskutiert wird.

Das alles findet mit den unterschiedlichsten Menschen, in unterschiedlichen Sprachen und an den unterschiedlichsten Orten statt. Auf öffentlichen Plätzen, den Neuköllner Bahnhöfen der Untergrund- und Schnellbahn, in Schulen, Kitas, Cafés, Restaurants, Parks oder in Warteräumen von Arztpraxen.
Vorlese-Laien wie Profis lesen aus eigenen und fremden Werken, Kinder schaffen Gemälde, sie singen und tanzen, Jugendliche hören und machen Musik.

Über die Intention der Veranstaltung heißt es auf der Internetseite:

“Menschen ohne Sprache? So schlimm ist es noch nicht… Aber wir erleben in den verschiedensten Bereichen jeden Tag aufs Neue wie immer weniger gesprochen und die Sprache zu Schlagworten verkürzt wird.
Wir wollen deshalb auch im Jahre 2008 wieder den Reichtum unserer Sprache und die Vielfalt der Kulturen ins Blickfeld stellen. Nicht umsonst finden die zwei Wochen der Sprache und des Lesens in Neukölln statt, einem Bezirk, der unterschiedliche Kulturen und Generationen zusammenführt und dies auch an vielen Orten ausdrückt. Für 14 Tage soll das durch die geplanten Veranstaltungen näher ins Bewusstsein gebracht werden. Natürlich hoffen wir, dass von diesen zwei Wochen der Sprache und des Lesens Impulse ausgehen, die Neukölln irgendwann zum Zentrum kultureller Vielfalt machen.”

Eine gute Nachricht und ein wundervoller Ansatz, Sprachbarrieren kreativ zu begegnen und Integration aktiv zu fördern. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Modell auch in anderen Städten Früchte tragen kann… also, wie immer: Weitersagen!

Stöbern auf der Internetseite www.sprachwoche-neukoelln.de lohnt sich. Hier findet man Presseberichte, Interviews mit den Initiatoren und weitere Informationen. Also, nicht für Berliner interessant!

Quelle: Berliner Morgenpost

Linktipp: Sprachwoche Neukölln

Linktipp: Audio-Interview auf Inforadio


Add comment Mai 19, 2008

Bitte laut schmunzeln: Weltlachtag

Hartmut findet die Nachricht:

Mitglieder eines Lachclubs im indischen Bhopal zeigen am Sonntag ihre aktive Unterstützung des “Weltlachtages”

Weltlachtag

Der Weltlachtag ist ein Welttag, der jährlich am ersten Sonntag im Mai begangen wird. Die Idee stammt aus der Yoga-Lachbewegung, die weltweit in über 6.000 Lachclubs organisiert ist. Punkt 14:00 Uhr deutscher Zeit (12:00 GMT) wird dabei gemeinsam für 3 Minuten gelacht.

Der Weltlachtag wurde 1998 von Madan Kataria, dem Gründer der weltweiten Yoga-Lachbewegung ins Leben gerufen. Die Feier des Weltlachtags soll den Weltfrieden verkörpern und hat das Ziel, ein globales Bewusstsein der Brüderlichkeit und der Freundschaft durch das Lachen zu erreichen. Das erste Weltlachtag-Treffen fand am 11. Januar 1998 im indischen Bombay statt. Damals trafen sich 12.000 Mitglieder aus lokalen und internationalen Lachclubs.

Das erste Weltlachtag-Treffen außerhalb Indiens fand am 9. Januar 2000 in Kopenhagen statt. Das „Happy-Demic“ mit mehr als 10.000 lachenden Menschen auf dem Kopenhagener Rathausplatz wurde in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. In Deutschland treffen sich am Weltlachtag mittlerweile fast überall in Gruppen von 50 und mehr. Am 4. Mai 2008 unter anderem in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Neuss und Regensburg.

In der Schweiz findet am Weltlachtag jeweils die Lachparade in Zürich statt. Mehrere hundert Personen laufen lachend in einem Umzug durch die Zürcher Innenstadt, um anschliessend ein gemeinsames Lachen um den Erdball zu schicken. Der Anlass wird jeweils mit einem grossen Bühnenprogramm abgerundet, bei dem auch Clowns, Humorexperten und Kabarettisten auftreten.

Die Welt ist ernst und traurig genug. Also wünsche ich fröhliches Schmunzeln und ein gesundes Lachen!

Quelle: Badisches Tagblatt

Linktipp:Wikipedia / Weltlachtag


1 comment Mai 4, 2008

So bleib doch: Ein Tag zum Verweilen!

Kerstin findet die positive Momentaufnahme:

Verweile doch - Vorplatz des Deutschen Theaters Berlin

© Kerstin Müller

Es müssen nicht immer große Dinge sein, die einen mit Freude erfüllen. Manchmal tut es auch der Spaziergang am Feiertag. Die Liebe des Lebens in der einen, ein Eis in der anderen Hand, Sonne am Himmel und überall Menschen, die sich treiben lassen und genießen, abschalten und verweilen… Als ich vor dem Deutschen Theater in Berlin das Schild “Verweile doch” gelesen habe, durchzog mich ein Gefühl von Glückseligkeit. So eine charmante Einladung. So eine friedvolle Geste. So eine Verzauberung mitten im Alltag. Es hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und wieder einmal gezeigt: Es ist die Ruhe und Gelassenheit, die dem Leben seine Qualität gibt!

Ein wirklich schöner Tag war das.


Add comment Mai 1, 2008

Gute Laune mit dem Schaffner, der keiner ist

Kerstin findet die Nachricht:

Wir haben bislang nur wenige ganz persönliche schöne Geschichten hier. Darum möchte ich mitteilen, was mir grade den Tag versüst hat…

In den vergangen drei Jahren ist mir in Berlin immer wieder ein psychisch doch sehr kranker Mensch aufgefallen, der die Ubahn-Linie “U2″ zu seinem “Arbeitsplatz” gemacht hat. “Einsteigen bitte. Zurückbleiben bitte” hat er immer gesagt. Das kam immer gut an. Die Menschen mussten schmunzeln. Nach meinem Umug weg von der U2-Strecke und hin zur M10 Strecke habe ich “ihn” nie wieder gesehen. Erst vor einer Woche, als ich mit der U2 am “Rosa-Luxemburg-Platz” anhielt , musste ich noch an ihn denken. Das war schließlich seine Strecke. Da ist er immer eingestiegen. Als ich einen Tisch vor zwei Jahren in der Bahn transportiert hatte, gab er mir sogar einmal ein Knöllchen, dass ich unterschreiben musste. Das habe ich nie vergessen, muss noch heute drüber schmunzeln.

Nun komme ich von der Arbeit und ich habe ihn wiedergesehen. In meiner M10 ist er nun - der Schaffner, der keiner ist. “Nächste Station - Landsberger Allee. Übergang zu den Metrolinien M4, M5 und M6. Es besteht direkter Übergang zum Volkspark Friedrichshain. Bitte Vorsicht beim Aussteigen. Die Autos haben Vorfahrt und nehmen keine Rücksicht”. Als ich das hörte, ging mein Herz auf. Er war in seinen Ansagen an jeder Station zwei bis drei Sekunden schneller als die anonyme Dame der elektronischen Ansage. Er freut sich wie ein kleines Kind, wenn die nächste Ansage kommt. Er hat einer jungen Frau beim Ticket ziehen geholfen, damit sie ihren Säugling festhalten kann und alles genau beobachtet. Als er an meiner Station - dem “Arnswalder Platz” sagte: “Nächste Station: Arnswalder Platz. Bitte Vorsicht: Dies ist ein kinderreicher Bezirk. Passen Sie auf die Kleinsten auf” musste ich lachen, während ich aufstand. Es ging mir richtig ans Herz, wie rührend er sich Gedanken macht. Er fragte mich: “Was gibt es denn da zu lachen, junge Dame?” Und ich sagte: “Sie sind der erste an diesem Tag, der mir richtige Freude bereitet”. Dann bin ich ausgestiegen.

Ich freue mich, dass er noch lebt, in keiner geschlossenen Anstalt ist und hoffentlich nun wieder öfters “mein” Schaffner in der Straßenbahn ist. Schön, wenn seelisch, psychisch oder geistig gestörte Menschen ihren Platz in ihrem Alltag finden und wieder etwas wert sind: Die Menschen in der Bahn haben heute alle ihre Bücher niedergelegt und über den Schaffner, der keiner ist, geschmunzelt.

Eine gute Nachricht. Ganz persönlich.


9 comments April 15, 2008

Vertonte Poesie! Positives für die Ohren

Kerstin findet die Nachricht:

Ich bin über einen wunderschönen und positiven Text gestolpert, der eigentlich vom Dichter Friedrich Rückert (1788 - 1866) stammt und jetzt neu und, wie ich finde, einzigartig vertont wurde von: poetryclub! Der Text ist so wundervoll und motivierend, Hoffnung spendend und ermutigend. Hier ein Auszug aus dem Text:

Die Welt ist schön, die Welt ist gut, gesehn als Ganzes,

Der Schöpfung Frühlingspracht, das Heer des Sternentanzes.

Die Welt ist schön, ist gut, gesehen im einzelst Kleinen;

Ein jedes Tröpfchen Tau kann Gottes Spiegel scheinen.

Nur wo du Einzelnes auf Einzelnes beziehst,

O, wie vor lauter Streit du nicht den Frieden siehst!

Der Frieden ist im Kreis, im Mittelpunkt ist er,

Drum ist er überall, doch ihn zu sehen ist schwer.

Die Welt ist schön, die Welt ist gut.

Dieser Textauszug entspringt dem Lied “Die Welt ist schön” der Band poetryclub. Und die ist ein Projekt unseres positiven Reporters Georg. Darum möchte ich heute einfach mal Werbung für ihn und seine Debüt-Platte “Goldene Zeit” machen. “Die Welt st schön” - Ja, gesehen als ganzes, ist sie einzigartig und wundervoll. Die Menschen übersehen es nur, vergessen es nur und machen es mit eigenem Konsum zunichte. Das Lied animiert, sich bewusst zu machen, auf was für einer “Leihgabe” wir unsere Häuser bauen dürfen: Auf einer Erde, die wir unser nennen.

Ich habe mir auf der Webseite von poetryclub einige Songs angehört und bin der Meinung: Es ist eine gute Nachricht, wenn Menschen sich lyrischen Texten bedienen und sie mit neuem Leben füllen anstatt inhaltslosen Mainstream zu produzieren. Und ganz nebenbei verkauft jede Platte die Botschaft: Schaut euch um um redet nicht so viel Schlechtes, Frieden ist im Kreis, in unserem Mittelpunkt!

Viel Spaß beim reinhören der schon positiv klingenden Platte “Goldene Zeit”!

Hier kann man sich die vertonte Vesion von “Die Welt ist schön” anhören (Musicplayer)

Quelle: poetryclub


5 comments März 12, 2008

Umsatteln aufs Fahrrad, weg mit dem Winterspeck…der Streik hat auch Vorteile!

Kerstin formuliert eine positive Nachricht:

In Berlin streikt ver.di in Schulen, Behörden, bei der Polizei, dem Ordnungsamt, den Wasser- und Reinigungsbetrieben und allen voran der Berliner Vekehrsgesellschaft BVG. In der Hauptstadt fährt seit Montag keine U-Bahn mehr und keine Straßenbahn, kein Bus und keine Touri-Shuttles. Wer sich in Berlin Mitte und außerhalb des bekannten “Rings” bewegt, braucht keine S-Bahn, sondern nun seine Füße oder Beine.

Als ich heute vom Büro zu Fuß nach Hause gelaufen bin (4 km, etwa 35 Minuten) war ich überhaupt nicht sauer und auch nicht frustriert. Denn folgendes war zu erkennen: Legt man im normalen hochmobilisierten Alltag diese Strecke mit der Straßenbahn per 6 Stationen in 7 Minuten zurück, begegnen einem auf dieser Kurzstrecke mindestens 7 MP3-hörende Studenten, 5 Bier trinkende Feierabendler und noch 3 feiernde Döner-essende Touristen. Alltag. Im Gesicht eines jedes einzelnen abzulesen: Lasst mich bitte in Ruhe, ich will schnell nach Hause.

Heute war das Bild ein völlig anderes: Die Straßen waren voller Fahrräder. Hechelnde, untrainierte Anzug-Träger mit der Aktentasche auf dem Gepäckständer, übermüdete Zausel-Köpfe auf nem klapprigen Zweite-Hand-Rad, Gruppen von Kollegen zu Fuß auf dem Weg zum Parkplatz, schlendernde Menschen, die den Fußweg nach Hause nutzten, um beim Thai-Gemüsemarkt noch schnell was einzukaufen. Und nirgends auf meinem langen Fußweg habe ich einen miesepetrigen, schimpfenden, böse guckenden Menschen gesehen. Niemand hatte eine Bierflasche in der Hand. Keiner einen Döner und MP3-aus 7 paar Ohren war heute auch nicht dabei. Ich finde dies ganz persönlich eine wundervolle Nachricht, denn halte ich es mal völlig sachlich gesehen fest, beweist der Streik der BVG hier in Berlin

- die Menschen brauchen weniger Mobilität, als Ihnen angeboten wird

- die Menschen haben mehr Zeit, als sie glauben

- die Menschen brauchen keine Supermarkt-Discounter, sondern den kleinen Laden auf dem Nach-Hause-Weg

- die Menschen trinken beim Fahrrad fahren weniger Alkhohol :-)

- und sie  bewegen sich, lächeln und wirken… ZUFRIEDEN!

Der Streik soll noch zwei Dauern andauern. Mal sehen, ob sich die Solidarität der Berliner hält. Das wäre eine super positive Nachricht. Und die Sportbeauftragten unseres Landes dürfte es auch freuen… Ab Montag soll auch noch die S-Bahn streiken. Dann geht garnichts mehr. 6 Millionen Füße auf dem Weg von A nach B. Toll!

Was denkt ihr darüber? 

Quelle: Subjektive Wahrnehmung


2 comments März 7, 2008

Ambulant geht vor stationär: Familienbegleitung im Kinderhospiz

Sabine findet die Nachricht:

Die BJÖRN SCHULZ STIFTUNG hat bereits über 200 ehrenamtliche Familienbegleiter im Kinderhospiz Sonnenhof ausbildet. Sie bieten den Familien eine individuelle, unbürokratische und kostenlose Hilfe! “Ausgebildete ehrenamtliche Familienbegleiter helfen seit vielen Jahren Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen individuell nach deren Bedürfnissen. Sie wollen eine liebevolle Unterstützung sein und Leid teilen - sie schenken Zeit!” Die Familienbegeiter entlasten die Familien im täglichen Leben, sind Freund für den jungen Patienten und begleiten bei Behördengängen oder Arztbesuchen, betreuen Geschwisterkinder, sind Gesprächspartner für alle Familienmitglieder und arbeiten eng mit den Ärzten, Pflegediensten und vor allem den Angehörigen zusammen.

    Das ganzheitliche Konzept ist auf die Bedürfnisse der jungen schwerst- und unheilbar Kranken und ihrer Familien abgestimmt. Es bietet intensive menschliche Zuwendung in Ergänzung zur bestehenden professionellen Pflege und Schmerztherapie und sie tragen dazu bei, den kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Familien eine möglichst hohe Lebensqualität auch in der letzten Lebenszeit zu ermöglichen. Das Projekt Familienbegleiter ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem wurde die Björn Schulz Stiftung für ihre Familienarbeit als startsocial-Bundessieger 2001 geehrt, außerdem wurde ihr der jfsb-Projektpreis 2004 der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin verliehen.

    Ich persönlich hoffe bald einen Kurs belegen zu können und so meinem Traum in einem Hospiz zu arbeiten einen Schritt näher zu sein.

    Quelle: Kinderhospiz Sonnenhof, Berlin

    Wer und wie engagiert ihr euch???



    Add comment Februar 19, 2008

    Kicken unterm Kopftuch

    Kerstin findet die Nachricht:

    Im Rahmen der Berlinale wurden am Donnerstag, 14. Februar 2008, zum 22. Mal die TEDDY Awards verliehen. “Football under Cover” von David Assmann und Ayat Najafi erhielt den TEDDY für den besten Dokumentarfilm. Dem Gewinnerfilm gelingt es sehr filmisch und unglaublich fesselnd, auf subtile und humorvolle Weise die Geschlechterrollen im Sport in islamischen Gesellschaften zu zeigen”, heißt es in der Jurybegründung. Die Produktion der Flying Moon Filmproduktion GmbH mit rbb und ARTE erhielt außerdem den Publikumspreis. Der weltweit wichtigste schwul-lesbische Filmpreis zeichnet jeweils einen Kurz-, Dokumentar- und Spielfilm aus. Zum zweiten Mal wurde auch ein Publikumspreis vergeben.

    Über den Film:
    “Football under Cover”: Im April 2006 tritt die iranische Frauenfußball-Nationalmannschaft, die bislang vor Männerblicken geschützt nur in einer Halle spielen durfte, in Teheran gegen eine Frauenmannschaft aus Berlin-Kreuzberg an. Es ist das erste offizielle Frauenfußballspiel im Iran seit der Revolution vor 27 Jahren. Trotz anwesender Sittenwächterinnen feuern über 1.000 begeisterte Zuschauerinnen die Mannschaften mit Gesang und Tanz an. Fußball wird zum Hoffnungsträger für ein Leben ohne religiöse Zwänge. Die Idee zum Spiel entstand am Rande der Berlinale in Berlin. Dort traf Marlene Assmann, Rechtsfuß und Linksverteidigerin des Kreuzberger Vereins “BSV AL-Dersimspor”, den iranischen Filmregisseur Ayat Najafi. Er erzählte ihr von der iranischen Frauenfußballmannschaft, die noch nie gegen ein anderes Team gespielt hat. Beide beschlossen, das zu ändern. Und darüber einen Film zu machen. Ein Jahr dauerten die Vorbereitungen. Immer neue Schwierigkeiten tauchten auf. Doch die Mädchen gaben nicht auf. Am Ende erfüllte sich der Traum vom gemeinsamen Fußballspiel und symbolisierte: Veränderung ist möglich.
    Ich finde diese Nachricht wundervoll, da ich a) einen Teil der Frauenmannschaft kenne und b) es sehr bewundere, wie zwei Menschen an einen Traum glauben, ihn verwirklichen und durch die Dokumentation damit einen Teil Zeitgeschichte schreiben. Leider habe ich den Film bislang selber nocht nicht sehen können. Ich bin sehr gespannt: Ab 10.04.2008 läuft der Dokumentarfilm in guten Programmkinos!
    Quelle: RBB
    Interview mit den Machern des Filmes

    6 comments Februar 16, 2008

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