Posts filed under 'Gutes ganz persönlich'
Gut besucht: 10.000 und mehr wollen gute Nachrichten!
Kerstin in eigener Sache:
Wir haben die 10.000 Besucher auf unserem Blog überschritten. Wahnsinn. In nur 3 Monaten interessieren sich schon so viele Menschen für gute Nachrichten. Toll. DANKE an alle fürs mitschreiben, mitlesen und vor allem weitersagen!
2 comments Mai 6, 2008
So bleib doch: Ein Tag zum Verweilen!
Kerstin findet die positive Momentaufnahme:
© Kerstin Müller
Es müssen nicht immer große Dinge sein, die einen mit Freude erfüllen. Manchmal tut es auch der Spaziergang am Feiertag. Die Liebe des Lebens in der einen, ein Eis in der anderen Hand, Sonne am Himmel und überall Menschen, die sich treiben lassen und genießen, abschalten und verweilen… Als ich vor dem Deutschen Theater in Berlin das Schild “Verweile doch” gelesen habe, durchzog mich ein Gefühl von Glückseligkeit. So eine charmante Einladung. So eine friedvolle Geste. So eine Verzauberung mitten im Alltag. Es hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und wieder einmal gezeigt: Es ist die Ruhe und Gelassenheit, die dem Leben seine Qualität gibt!
Ein wirklich schöner Tag war das.
Add comment Mai 1, 2008
Sympathisch: Handgemalte Kunst für die Hosentasche!
Kerstin findet die Nachricht:
Ich habe vor einigen Wochen auf utopia.de Nora von der Decken kennengelernt. Nora ist Künstlerin aus Kassel und macht völlig unkonventionelle Dinge, die dazu geführt haben, mich als bislang weniger Kunst-Interesierte, für etwas wundervolles zu sensibilisieren. Ich finde dieses Engagement von ihr so schön, dass es eine positive Nachricht wert ist und ich gerne auf diesen positiven Menschen aufmerksam machen möchte!
Nora malt kleine quadratische Bilder, die alle zusammen ein großes Bild ergeben. Diese kleinen Bilder gibt sie Freunden mit auf Reisen oder klebt sie selbst an den unterschiedlichsten Orten fest: Fensterscheibe, Bankautomat, Türrahmen, Wand… auf der Rückseite der Bilder ist immer der Name des Bildes, seine Nummer und ein kleiner Text, dass es dieses Bild nur ein einziges Mal gibt, und das es sich freut nun einen Besitzer gefunden zu haben. Nora streut also mit ihren Mannaputs - so heißen die kleinen Bilder - Kunst in die Welt, ohne zu wissen, wo die Bilder landen und wem sie gehören. Das einzige, was sie weiß: Kunst wird durch diese Aktion greibar!
Ich habe Nora per Email interviewt. Hier ein Auszug daraus:
Nora, hast du schon einmal Feedback von jemanden erhalten, der eines der mannaput-Bilder mitgenommen hat?
Ich habe viele Reaktionen auf die mannaputs bekommen und eine hat mich sehr berührt. Eine Frau aus Hamburg hat in einem der documenta Gebäude eines gefunden und wusste sofort, dass es was anderes ist. Sie schrieb, sie traue sich normalerweise nicht zu atmen in solchen Ausstellungen und ihr Mann
sagte ,er würde sie auch wegen Kunstraub im Gefängnis besuchen. Sie hat es von der Wand gepopelt und dann erfahren, daß das Bild sich bei ihr bedankt. Sie hat mich dann später besucht und mir erzählt, dass “MAMMA 433″ etwas ganz entscheidendes in ihrem Leben bewirkt hat.
Was möchtest du mit deinen Bildern aussagen/vermitteln?
Ich möchte nichts Bestimmtes aussagen. Meine Bilder beantworten mir die Fragen die meine Seele an die Welt hat in einer Weise, die mit Worten nicht zu sagen sind. Im oben genannten Beispiel haben sie etwas transportiert was nicht draufsteht, das können sie wohl.
Nutze diesen Platz, um auf deine Kunst aufmerksam zu machen. Was ist deine Botschaft an alle Kulturbanausen dieser Welt!
„Ich verschenke Kunst. Die Kunst ist sogar auf alte Photos gemalt, wovon ich übrigens viele brauche. Also wenn Ihr mal welche wegschmeissen wollt, lieber mir schicken. Wenn Ihr mal irgendwo in der U-Bahn oder auf dem Klo, im Museum, in der Bar oder irgendwo, ein kleines 8×8cm grosses Bildchen seht, dann könnt Ihr es abnehmen und von hinten anschauen. Da werdet Ihr erfahren, daß es sich freut, daß Ihr es genommen habt und daß es jetzt an Euch liegt was weiter mit ihm geschieht. Also Augen auf im täglichen Hamsterrad, sie sind in der ganzen Welt zu finden, genauer in bisher 40 Ländern und es werden täglich mehr. Sie gehören immer nur dem der sie gerade in der Hand hält, kaufen kann man sie nicht.”
Ich finde es eine wunderschöne Idee. Jeden Tag stolpern wir alle über Flyer und Poster, Müll und Dreck - hetzen durch die Gegend. Noras kleine Bilder tragen dazu bei, einmal genauer hinzusehen, für einen Moment innezuhalten und sich darüber zu freuen, dass man ein selbstgemaltes Unikat gefunden hat. Ich finde dieses Engagement von Nora unterstützenswert. Schön, dass es Menschen wie sie gibt, die selbstlos und unkommerziell etwas Gutes in die Welt senden! Los gehts: Lasst uns mannaputs suchen!
Übrigens. für alle Berlinerinnern & Berliner: Ein ähnliches Projekt gibt es aktuell auch in der Galerie Degenhartt - die Ausstellung heißt “Ausgesetzte Bilder!”
Linktipp: Webseite von Nora von der Decken
Filmtipp: Nora verteilt ihre Bilder auf der documenta in Kassel
9 comments April 23, 2008
Kompetenz im Rollstuhl: Wenn der Wille stärker ist als die Behinderung!
Kerstin und Sabine finden die Nachricht:
Wir sind diese Woche gleich zweimal über das Thema “Menschen mit Behinderungen” gestoßen. Einmal, als eine Bekannte uns zum Rollstuhl-Basketballspiel der “Alba Rollis” einlud und einmal, als wir uns im Kino den wundervollen Film “Schmetterling und Taucherglocke” angesehen haben. Das waren gleich zwei positive Nachrichten, die einen endlich mal nicht betroffen machten, sondern eine ganz klare Botschaft mitgaben: “Hört auf mit eurem Mitleid, wir haben immer noch ein würdevolles Leben, nur weiß kaum einer, was wir alles wahrnehmen, realisieren, empfinden, vor allem aber können!”
Über den Film heißt es:
“SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE ist eine emotional bewegende und filmisch einzigartige Liebeserklärung an das Leben, eine zärtlich poetische und immer wieder überraschend heitere Hymne auf die Liebe und die Menschlichkeit, betrachtet aus der Perspektive eines einzigen Augenaufschlags …”
Jedes Wort stimmt. Da schafft es ein Mensch, der unter dem seltenen Locked-In-Syndrom leidet, durch die Kraft seines linken Auges ein ganzes Buch zu verfassen. Und das, weil er zwar die Funktionen seiner Hülle, dem Körper, verloren hat, nicht aber einen einzigen Gedanken seiner Seele. Unserem wichtigsten Gut in diesem Leben. Dieser Film hat ein so wichtiges Thema aufgegriffen und in uns Optmismus geweckt: Egal, was dir im Leben passiert - pflege deinen Willen mehr als deinen Körper.
Und auch die Rollstuhl-Basketballer von Alba Berlin beweisen es bei jedem Spiel: Das Leben mit Behinderung braucht kein Mitleid, es braucht Fans für jedes Talent, das noch vorhanden ist!
Empfehlung von uns: Film angucken und recherchieren, ob es auch in eurer Umgebung einen Behinderten-Sportverein gibt!
4 comments April 19, 2008
Mehr als ein Friseur-Besuch: Wenn Dienstleistung wieder (Mehr)WERT hat!
Lars findet die Nachricht:
Vielleicht bin ich der Einzige, der solch ein Erlebnis hatte, über das es zu schmunzeln wert ist. Vielleicht gibt es da draußen aber auch noch andere, die sich kopfnickend zurücklehnen und genau wissen, was ich mit dem Folgenden zum Ausdruck bringen möchte. Bislang blieb es das Geheimnis meiner Erinnerung - noch habe ich mich nie getraut, darüber mit meinen Mitmenschen in den kommunikativen Austausch zu treten. Das folgende Erlebnis persönlich positiv und motiviert durch Kerstin´s Artikel über den Schaffner, der keiner ist…
Es war im Jahre 2005, als ich vor der Grundsatzentscheidung stand: Friseur oder Haarschneidemaschine? Ich hatte mich damals für Letzteres entschieden und meine damals noch in Sachen Haarpflege unsichere Frau dazu verdonnert: Hier… schneide mir die Haare (bitte)! J Ich weiß es noch wie heute. Es war im Urlaub in einem Ferienhaus in Dänemark. Das Risiko des Haarverschnitts war also optimal minimiert, denn ich war ja nicht zu Hause, nicht im Alltag, nicht diesem westeuropäischen Gestylt-Sein-Druck ausgesetzt. Wer jemals Urlaub in Dänemark gemacht hat, weiß, was ich meine (Stichwort Jogginghose).
Und so kam es, dass ich drei Jahre lang nicht einen einzigen meiner Füße in einen Friseursalon gesetzt habe. Die Zeit verging wie im Fluge und mit jedem Tag wuchs meine Unzufriedenheit gegenüber meiner sich verändernden Haarpracht oberhalb der Stirn. Die Gesamtmenge nahm ab, jeder einzelne Wirbel wurde zum kreisenden Problem. Meine Frau, schulterzuckend mit der dumpf-summend-tönenden Haarschneidemaschine neben mir stehend, wusste auch keinen Rat mehr. War es tatsächlich wieder an der Zeit, tief in seine Geldbörse zu greifen und einen Friseur aufzusuchen? Die Meinungen meiner Familie, speziell meiner jugendlich heranwachsenden Kinder, gingen zwar auseinander, aber alle in Richtung Coiffeur.
Wer ebenfalls zu den Keinen-Stammfriseur-Haber gehört und noch nie einen Haarpfleger seines Vertrauens gesucht hat, weiß, was gemeint ist, wenn der Volksmund zusagen pflegt: Friseure gibt es wie Ferienhäuser in Dänemark. Nach wochenlanger Recherche im Bremer Internet wagte ich es, einem mir unbekannten Friseur mein Vertrauen zu schenken und vereinbarte einen Termin an einem Freitag Nachmittag. Im Ernstfall läge ja ein Wochenende dazwischen, bevor man wieder unter die Leute tritt. Jedoch blieb die innere Unsicherheit, ob die Wahl wohl richtig war?!
Nach fast drei Jahren betrat ich also zum ersten Mal wieder einen Friseur-Salon. (mehr…)
7 comments April 18, 2008
Gute Laune mit dem Schaffner, der keiner ist
Kerstin findet die Nachricht:
Wir haben bislang nur wenige ganz persönliche schöne Geschichten hier. Darum möchte ich mitteilen, was mir grade den Tag versüst hat…
In den vergangen drei Jahren ist mir in Berlin immer wieder ein psychisch doch sehr kranker Mensch aufgefallen, der die Ubahn-Linie “U2″ zu seinem “Arbeitsplatz” gemacht hat. “Einsteigen bitte. Zurückbleiben bitte” hat er immer gesagt. Das kam immer gut an. Die Menschen mussten schmunzeln. Nach meinem Umug weg von der U2-Strecke und hin zur M10 Strecke habe ich “ihn” nie wieder gesehen. Erst vor einer Woche, als ich mit der U2 am “Rosa-Luxemburg-Platz” anhielt , musste ich noch an ihn denken. Das war schließlich seine Strecke. Da ist er immer eingestiegen. Als ich einen Tisch vor zwei Jahren in der Bahn transportiert hatte, gab er mir sogar einmal ein Knöllchen, dass ich unterschreiben musste. Das habe ich nie vergessen, muss noch heute drüber schmunzeln.
Nun komme ich von der Arbeit und ich habe ihn wiedergesehen. In meiner M10 ist er nun - der Schaffner, der keiner ist. “Nächste Station - Landsberger Allee. Übergang zu den Metrolinien M4, M5 und M6. Es besteht direkter Übergang zum Volkspark Friedrichshain. Bitte Vorsicht beim Aussteigen. Die Autos haben Vorfahrt und nehmen keine Rücksicht”. Als ich das hörte, ging mein Herz auf. Er war in seinen Ansagen an jeder Station zwei bis drei Sekunden schneller als die anonyme Dame der elektronischen Ansage. Er freut sich wie ein kleines Kind, wenn die nächste Ansage kommt. Er hat einer jungen Frau beim Ticket ziehen geholfen, damit sie ihren Säugling festhalten kann und alles genau beobachtet. Als er an meiner Station - dem “Arnswalder Platz” sagte: “Nächste Station: Arnswalder Platz. Bitte Vorsicht: Dies ist ein kinderreicher Bezirk. Passen Sie auf die Kleinsten auf” musste ich lachen, während ich aufstand. Es ging mir richtig ans Herz, wie rührend er sich Gedanken macht. Er fragte mich: “Was gibt es denn da zu lachen, junge Dame?” Und ich sagte: “Sie sind der erste an diesem Tag, der mir richtige Freude bereitet”. Dann bin ich ausgestiegen.
Ich freue mich, dass er noch lebt, in keiner geschlossenen Anstalt ist und hoffentlich nun wieder öfters “mein” Schaffner in der Straßenbahn ist. Schön, wenn seelisch, psychisch oder geistig gestörte Menschen ihren Platz in ihrem Alltag finden und wieder etwas wert sind: Die Menschen in der Bahn haben heute alle ihre Bücher niedergelegt und über den Schaffner, der keiner ist, geschmunzelt.
Eine gute Nachricht. Ganz persönlich.
9 comments April 15, 2008
Aus dem Ärger Kreativität erschaffen
Julia findet die Nachricht:
In Köln kann man seinem Ärger nun Luft machen - oder ein Lied singen. Der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen hat eine Plattform geschaffen, um dem Ärger der Kölner Gehör zu verschaffen. Jeder Bewohner der Stadt kann jetzt im Internet sein Lieblingsärgernis vorschlagen. Aus den gesammelten Beschwerden werde dann ein Liedtext geschrieben, so der Landesmusikrat. Auf der für diesen Zweck eingerichteten Homepage heißt es: “Wir suchen Menschen über 14, die Beschwerden über die Gesellschaft, über Politik oder über ihr Leben vorbringen möchten und die bereit sind zu singen.” Bisher sind 32 Beschwerden eingegangen. Sie reichen von ganz persönlichen Beschwerden - besipielsweise, dass eine 7köpfige Familie keinen Köln-Pass mehr bekommt - über ärgerliche Schikanen wie ein neue Radarfalle auf der Zoobrücke, bis hin zu solch globalen Klagen wie akuten Männermangel in Chören oder die Weigerung der Autoindustrie, alternative Technologien freiwillig einzuführen.
Diese Beschwerden werden gesammelt und Ende April findet ein erstes Treffen in der Kölner Philharmonie statt, wo der Kölner Komponist Wilfried Kaets sie mit anderen Eingaben zu einem Text verarbeiten wird, den man dann gemeinsam singen wird. In mehreren Proben werden die Teilnehmer dieses Beschwerdewerk einstudieren. In zwei Konzerten – eines davon in der Kölner Philharmonie im Rahmen der Musiknacht – werden im September die ausgewählten Beschwerden vor einem großen Publikum zu Gehör gebracht. Für Musiker an Klavieren und an Schlagzeugen zur Begleitung ist bereits gesorgt. So werden Menschen die Klagen hören, die sonst nie auf sie stoßen wären.
Ich halte das für eine gute Nachricht, weil sich nur so etwas ändern kann - indem es thematisiert wird. Und warum nicht einer solch krativen Form? Und vielleicht lässt sich ja so die Klage über zu wenig Mut bei Männern, in Chören zu singen, beheben - an dieser Aktion teilzunehmen, wäre ein erster Schritt: also “ran an den Mann!”
Quelle: Deutschlandradio Kultur
Linktipp: www.beschwerdechor.de
3 comments April 11, 2008
1 Euro für die Eier-Rente!
Kerstin findet die Nachricht:
Manchmal ist es toll, raus aus der Großstadt und rein in ein Dorfleben zu kommen. Also berichte ich heute mal über eine ganz subjektiv positive Nachricht:
Meine Eltern haben im Bekanntenkreis einen Freund, der sich seine eigene Zusatzrente verdient.
Er verkauft Eier!
Ja, das hört sich ziemlich simpel und bäuerlich an, aber dahinter steckt ein einfach sozial geniales Konzept. Peter verkauft sechs Eier für einen Euro! Die Hühner von Peter leben in seinem großen Garten und sie legen nur dann Eier, wenn ihnen danach ist. Und wenn es soweit ist, dann kommt Peter, nimmt die Eier, legt sie in kleine Körbe und dreht seine Runde. Dann fährt er zu seinen besten Freunden und bringt ihnen die 1-Euro-Öko Eier. Jeder Euro landet in der Spardose. Und die Eier-Esser können gewiss sein, nicht nur gutes zu essen, sondern gutes zu tun. Und wenn Peter Geburtstag hat, schenken ihm die Freunde seit Jahren kleine Küken. Dann bekommt Peter mehr Hühner, mehr Eier und mehr Eier-Euros für die Zusatz-Rente.
Eine kleine, positive Nachricht, die vielleicht zum Schmunzeln anregt. Wenn das mehr machen, brauchen wir keine Legebatterien und keine Privat-Abzock-Renten mehr. Und das wäre doch das Gelbe vom Ei
Ich bitte um Nachahmung - denn auch so kann Bürgergesellschaft funktionieren!
2 comments März 28, 2008
Wir finden Gehör!
Kerstin macht die positive Nachricht:
Liebe Reporter,
eine persönliche, positive Nachricht:
Mein persönliches Lieblingsportal Utopia.de hat mich stellvertretend für diesen Blog zur “Utopistin der Woche” ernannt. Wow… unter über 11.000 angemeldeten Utopistinnen und Utopisten findet unser Projekt nach nur wenigen Online-Wochen positiven Zuspruch. Das ist eine super Unterstützung und ich möchte dies an euch alle weitergeben. DANKE für alle bisherigen 43 guten Nachrichten. Es macht jeden Tag neuen Spaß, positives Denken und Optimismus zu verstreuen und ganz bewusst auf die Suche zu gehen, nach dem, was uns die Medien vorenthalten!
Mit Vollgas auf die 1000 zu. Lasst uns Gas geben!
7 comments März 24, 2008
Standfestigkeit Olé: Dagmar Metzger rettet Hessens Demokratie
Kerstin findet die Nachricht:
“Dagmar Metzger gibt nicht nach, sie will ihr Mandat behalten. Die hessische SPD-Landtagsabgeordnete war von den eigenen Parteifreunden bedrängt worden, nachdem sie erklärt hatte, sie werde nicht für eine von der Linken tolerierte rot-grüne Minderheitsregierung stimmen. Stundenlang hatte Metzger heute der SPD-Landtagsfraktion Rede und Antwort stehen müssen. Anschließend teilte SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti Metzgers Entscheidung mit.”
Weiter heißt es auf Spiegel Online:
In einer ersten Reaktion begrüßte SPD-Bundestagsfraktionschef Peter Struck die Entscheidung Metzgers, ihr Mandat nicht niederzulegen. Es sei richtig, dass Parlamentarier ihrem Gewissen folgten, sagte Struck in Berlin. Niemand könne ein SPD-Mitglied aus der Fraktion ausschließen, wenn es eine andere Ansicht vertrete.
Oh, was für ein guter Tag - ich finde diese Nachricht hervorragend positiv, da Dagmar Metzger einem enormen Druck Stand gehalten hat und als Demokratie-Trophäe aus der ganzen SDP Schlammschlacht hervorgeht.Was man von der Partei in keinster Weise mehr behaupten kann, hat Metzger für sich beschlossen: Sie hält ihre Versprechen, sie hat ihre Meinung und ihre Stimme und sie vertritt die Meinung, für die sie in ihrem Wahlkreis gewählt wurde. Puh… Spiegel Online titelte gestern schon so schön: “Mehr Metzgers für Deutschland”! Dem schließe ich mich an! Würde der guten Frau gerne hier eine Glückwunsch-Liste schenken. Wer gratuliert Ihr noch zu ihrer Entscheidung, der poste einfach einen Kommentar mit einem kurzen persönlichen “DANKE!” als Kommentar ![]()
Quelle: Spiegel online
11 comments März 11, 2008






