Posts filed under 'Gute Nachricht aus Deutschland'

Vor 20 Jahren fiel die Mauer!

Esther findet die Nachricht:

Der 9. November 1989 begann als ein trüber Herbsttag. Es war kein normaler Morgen, die Stadt spürte, dass etwas geschehen wird. Doch niemand konnte ahnen, dass die kommenden vier Tage die verrücktesten und glücklichsten in der Geschichte Berlins werden sollten. Das Protokoll des Mauerfalls. Wolfgang Koch ist in seinem Trabant auf dem Weg zum Volkspolizeikreisamt in Wilhelmsruh; er hat um neun Uhr einen Termin in der Abteilung Pass- und Meldewesen. Der 41-jährige Koch hat ein Besuchsvisum für West-Berlin beantragt. Wenige Tage zuvor ist seine Mutter die Treppen hinabgestürzt; sie liegt jetzt verletzt im Krankenhaus Westend – unerreichbar für ihren besorgten Sohn, jedenfalls ohne Pass und Visum. Wird ihm die Volkspolizei genehmigen, seine Mutter zu besuchen? Anzeige Als freiberuflicher Kabarettist ist Wolfgang Koch keineswegs ein treuer Parteigänger der SED. Auch kein Oppositioneller, aber doch jemand, dem ängstliche Genossen vor seinen Auftritten in Kulturhäusern oder Jugendclubs in diesem Herbst schon mal zuraunen, er möge doch lieber nicht das „Neue Forum“ erwähnen. Er hält sich an den „guten Rat“ – und schiebt ganz am Ende seines Programms nach, die Zuschauer seien seine Zeugen, dass er an diesem Abend weder das Wort „Neues“ noch das Wort „Forum“ gesagt habe. Das Publikum wiehert vor Lachen, und die SED-Funktionäre sind blamiert. 9. November 1989, 9 Uhr Koch pocht das Herz, denn er hat sich vorgenommen: Wenn die Volkspolizei ihm das Visum für 30 Besuchstage in West-Berlin innerhalb der kommenden sechs Monate verweigert, will er umgehend einen Antrag auf ständige Ausreise stellen. Das kann ihn seine Existenz kosten; unabhängige Kabarettisten sind noch weniger gelitten in der DDR als relativ zahme Staatskabarette wie die „Distel“ an der Friedrichstraße oder die „Academixer“ in Leipzig. Pünktlich steht Koch vor dem Dienstzimmer mit dem Schild „Entscheidungsabholung“, klopft an und tritt ein. Zu seiner großen Überraschung greift der Volkspolizist hinter dem Tresen in einen Stapel mit blauen DDR-Pässen, holt sein Dokument heraus und übergibt es im Austausch gegen den Personalausweis. Koch darf sich seine Freude nicht anmerken lassen – er will nicht in den Verdacht kommen, das unerwartet erteilte Besuchsvisum für eine ständige Ausreise zu „missbrauchen“. Denn das will er nach Möglichkeit wirklich nicht – erst vor gut anderthalb Jahren hat er seine eigene fahrende Kabarett-Truppe gegründet, das „Berliner Sündikat“. Diesen Wirklichkeit gewordenen Traum möchte er nicht aufgeben. Berauscht, fast euphorisch verlässt Koch die Dienststelle weit im Norden von Ost-Berlin, um noch einiges zu erledigen. Die neue Reisefreiheit sofort in Anspruch zu nehmen, kommt für ihn nicht infrage, denn am Abend hat er einen Auftritt im sächsischen Hoyerswerda…

Wenn ihr weiter lesen wollt klickt den nächsten Link an ;P

http://www.morgenpost.de

Meine Meinung;P

Ich finde es super das die Mauer gefallen ist..ich meine wer nicht :D

Aufgrund meines noch jungem Alters weißich nicht wie es war als es die Mauer noch gab(außer aus verschiedenen Filmen oder Artikeln) aber so wie es jetzt ist, finde ich es gut und so soll es auch immer bleiben ;P!!!

Bildquelle:

http://www.dradio.de/images/14056/landscape/

1 comment November 9, 2009

Stricken für Sri Lanka

Esther findet die Nachricht:

Ehrenamtliches Engagement ist bei der Kindernothilfe unbezahlbar. Beispiel Duisburg-Wanheimerort: Seit 38 Jahren basteln, stricken, backen, kochen und verkaufen die „Bastelschwestern“ Nützliches für den guten Zweck. Ihre stolze Bilanz: 181.000 Euro. Rund 91.000 Euro davon spendeten sie an die Kindernothilfe.

Bild zur Nachricht
Unbezahlbar: Duisburgerinnen stricken für Kinder in der Welt (Foto: Ralf Krämer / Kindernothilfe[/url]

Auf den Tischen verstreut liegen Tonpapier, Stanzinstrumente, Wolle, Zackenscheren, Stricknadeln und andere Handarbeits- und Bastelutensilien. Heute werkeln 13 Frauen eifrig vor sich hin, während sie die Erlebnisse der vergangenen Woche austauschen. Erika Szech ist seit 1986 dabei. Sie strickt hauptsächlich Socken – „rund 250 Paar in den 23 Jahren“, schätzt die 77-Jährige. Ruth Wiedmann ist die Älteste im Kreis. Auch mit 88 Jahren trägt sie ihren Anteil zu den Produktionen bei.

Pfarrfrau Hanna Seidemann hat die Chronik des Bastelkreises der evangelischen Frauenhilfe Vogelsangplatz aufgeschrieben. Gemeinsam mit Gemeindeschwester Anneliese Tillmann-Keber hatte sie 1971 überlegt, wie sie jüngere Frauen in Gemeindeaktivitäten einbinden konnten. „Sie wollten es mit dem Basteln hübscher, schöner, nützlicher und weniger nützlicher Dinge versuchen“, heißt es in der Chronik. 22 Frauen wurden eingeladen, 15 kamen – und legten gleich los! Ihr erstes Projekt war ein Kirchenbasar, die ersten Produkte waren „Stoffreste-Kasper“ und Hampelmänner aus Bierdeckeln und bunten Filzstücken.

Beim Basar 1971 verzeichneten die Bastelschwestern, wie sie sich bald nannten, einen Reiserlös von 3 300 Mark, 1984 waren sie bereits bei 14 000 Mark angelangt! Der Gesamterlös belief sich Ende 2008 auf unglaubliche 180 806,72 Euro! Die Kindernothilfe erhielt davon 91 000 Euro. Das Geld kam hauptsächlich in Sri Lanka zum Einsatz. Aktuell unterstützen die Bastelschwestern neun Patenkinder in dem Inselstaat. „Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass das Erarbeitete Auswirkung bis nach Sri Lanka hat, dass wir nicht nur zu unserem Vergnügen arbeiten, sondern Hilfe zur Selbsthilfe leisten“, ist die einhellige Meinung.

Zurzeit gehören 24 Frauen zum Bastelkreis. „Wir brauchen die Freundschaften, die entstanden sind. Sie tun uns gut, sie helfen.“ Das bestätigt auch Elfriede von der Heidt, die seit 27 Jahren zum Kreis gehört und als seine Sprecherin fungiert. „Das Allerschönste ist die gute Gemeinschaft. Wir teilen Freud und Leid miteinander.“

Meine Meinung ;)

Ich finde es sooooooooo super das die Frauen das machen! Ich glaube wenn ich älter bin mache ich da auch mit ;P


Quelle: Social-Times

Linktipp: Kindernothilfe e.V.

2 comments November 5, 2009

Voll im Leben

Sabine findet die Nachricht/ Den TV Beitrag :

Quelle: ZDF.de

„Lernmobil“ hilft Behinderten in den Arbeitsmarkt

Den meisten Kinobesuchern fällt nicht auf, dass Mark Balke eine geistige Behinderung hat, denn er erledigt alle Arbeiten, die im Kino anfallen. Mit Hilfe des Berliner Vereins „Lernmobil“ absolvierte er ein Praktikum und erhielt sogar einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Besonders freut ihn aber, dass er nun nicht in einer Behindertenwerkstatt arbeiten muss.

(….) Das Lernmobil, eine Volkshochschule für geistig Behinderte, ermöglichte ihm ein spezielles Training. Durch eine auf ihn abgestimmte berufsbegleitende Schulung.

Ängste abbauen

(…) Nicht jeder geistig behinderte Mensch schafft es tatsächlich, eine Arbeitsstelle außerhalb der Behindertenwerkstätten zu bekommen. Aber es könnten viel mehr sein, wenn sie gezielter vorbereitet würden.

(…) Behinderte sollen, nach dem Konzept des Lernmobils, nicht in einem Ghetto leben, sondern mitten in der Gesellschaft. Dazu müssen sie erfahren, wie diese funktioniert. „Hauptziel ist es eben, sich reinzutrauen in den Laden, sich zu trauen jemanden anzusprechen, jemanden zu fragen, wo steht was und jeder kriegt immer eine kleine Aufgabe und muss sich alleine durchwuseln“, erläutert Dozentin Jaqueline Schablack das Konzept .

Meine Meinung:

Also ich bin mal wieder wirklich begeistert :-) ich freu mich, dass es solche Vereine gibt, die Behinderte Menschen  „dort abholen, wo sie sind “ und mit ihnen zusammen ihre mögliche Berufswelt erkunden, sie fördern und ihnen Mut machen… ja  und das die Dozenten/in sie  nicht “ als wertlose Arbeitskraft“ sehen. Der Beitrag im ZDF Dokukanal hat für mich nochmal besonders deutlich gezeigt, dass Integration / Inclusion so wunderbar ist.

Quelle: ZDF Sonntags / Mediathek

Bildquelle: ZDF

Linktipp: Lernmobil Berlin

Add comment Oktober 30, 2009

Finnische Urwälder gerettet

Georg findet die Nachricht:

www.greenpeace.de

Die letzten acht grossen Urwälder Nordfinnlands werden geschützt. Dies ist das Ergebnis mehrwöchiger Verhandlungen zwischen Greenpeace, dem staatlichen finnischen Forstamt und weiteren Interessengruppen. Greenpeace setzt sich seit neun Jahren für den Schutz dieser Urwälder ein. Mit zahlreichen Aktionen in Deutschland haben Greenpeace-Aktivisten die Urwaldzerstörung in Finnland angeprangert und den Papierhersteller Stora Enso sowie die deutschen Zeitschriftenverlage zum Handeln aufgefordert. Deutschland ist der wichtigste Papierabnehmer Finnlands.

“Diese Einigung ist ein grossartiger Erfolg, jetzt ist ein grosser Teil dieser Urwälder vor der Säge sicher” sagt Greenpeace Wald-Experte Oliver Salge. “Dieser Erfolg in Finnland und anderen Regionen weltweit zeigt, dass sich lange hartnäckige Kampagnen auszahlen. Die deutschen Verlage haben sich schon frühzeitig von ihren Papierlieferanten eine Lösung gefordert. Nun können sie sicher sein, dass für ihre Produkte keine der grossen finnischen Urwälder mehr zerstört werden.”

Über sechs Wochen haben das finnische Forstamt Metsaehallitus, Greenpeace, die Holzindustrie, die Gemeinde Lappland, das Parlament der Saami-Ureinwohner, das Umweltcenter Lapplands und Rentierhalter über den Schutz der Urwälder Nord-Lapplands verhandelt. Sie haben sich darauf geeinigt, welche Waldflächen zukünftig bewirtschaftet werden.

96.900 Hektar Urwald werden ab sofort geschützt sein. 9.300 Hektar sollen unter Berücksichtigung besonderer Kriterien bewirtschaftet werden. Greenpeace hatte zusammen mit dem finnischen Naturschutzbund vor vier Jahren die Urwälder kartiert und damit eine Grundlage für die Verhandlungen gelegt.

Als gestern Nachmittag alle Beteiligten einer Einigung zustimmten, wurde ein langjähriger Konflikt um den Schutz der Urwälder Nord Lapplands beendet. Greenpeace-Aktivisten hatten in vielen europäischen Ländern für den Schutz der Urwälder protestiert. So haben sie in Schlauchbooten im Hafen von Lübeck mehrmals Papierfrachter aus Finnland erwartet und gegen die Entladung protestiert.

“Nun muss nur noch der Konflikt in der Sami-Region Inari gelöst werden. Dann hat Finnland einen grossen Beitrag zum europäischen Urwaldschutz geleistet” sagt Salge. In der Region Inari im hohen Norden Finnlands, dem Gebiet der Sami Ureinwohner, wird immer noch um die Urwälder gestritten. Derzeit wird jedoch nicht in den kartierten Urwäldern gefällt. Stora Enso kauft kein Holz aus diesen Wäldern, solange die Sami-Rentierhalter dem Einschlag nicht zustimmen. Die Ureinwohner Nordskandinaviens sind auf die Urwälder für ihre traditionelle Rentierwirtschaft angewiesen und wehren sich seit Jahren zusammen mit Greenpeace gegen deren Zerstörung.

Hamburg, 28. 10. 2009
Quelle: Greenpeace
Bildquelle: Greenpeace, Oliver Salge

Add comment Oktober 28, 2009

Gemeinsam statt einsam

senioren

Sabine findet die Nachrichten / den Fernsehbeitrag :

Senioren-WGs werden immer beliebter

Schon heute sind die Grenzen der finanziellen Belastbarkeit im Gesundheitswesen erreicht. Die wirklich gravierenden Auswirkungen der demographischen Entwicklung kommen aber erst noch. Und das betrifft alle Systeme staatlicher Fürsorge: die Renten-, Pflege- und Krankenversicherung. Das Forum „Gemeinschaftliches Wohnen“ sieht in der Krise auch die Chance für einen Paradigmenwechsel: weg von der Versorgungs- hin zu einer Beteiligungs- und Tätigkeitsgesellschaft. Interessant an dieser Entwicklung ist, dass sie aus der Mitte der Gesellschaft heraus angestoßen wird – mit alternativen Wohnprojekten wie Senioren-WGs und organisierter Nachbarschaftshilfe.

„Gemeinsam statt einsam“ war der erste Gedanke von Brigitte Stender, als sie sich vor über zehn Jahren eine Senioren-WG suchte. Der zweite Gedanke war: „Bloß nicht ins Pflegeheim.“ Sie wusste, wovon sie sprach: Sie hat jahrelang in Berlin ein Pflegeheim geleitet. Heute – im Jahr 2007 – lebt Brigitte Stender mit 17 anderen Hausbewohnern in einer Senioren-WG in Hannover-Kronsberg. Jeden Morgen läutet sie bei ihrer direkten Nachbarin Hannelore Schaumann. Und das hat jenseits von Klatsch und Tratsch einen tieferen Sinn: „Wir wollen sehen, ob wir die Nacht gut überlebt haben, ob es uns gut geht, ob wir den Tag genießen können. Das sind Dinge, die wir abfragen. Das ist in unserer Konzeption festgelegt, dass man gewisse Sicherheitsvorkehrungen eingezogen hat und wir schauen, wie es dem Einzelnen geht.“

„Die haben mich einfach wieder so ein bisschen reingeschubst in den Alltag. Wenn die Wohngemeinschaft nicht gewesen wäre, wäre ich im Heim gelandet.“

Und die WG hat auch erste Bewährungsproben hinter sich. Kurz nach ihrem Einzug vor fünf Jahren hat eine Mitbewohnerin einen schweren Schlaganfall erlitten – ganz klar ein Fall fürs Pflegeheim. Gegen den Willen der Ärzte holte die Senioren-WG ihre Mitbewohnerin Christa Lowak allerdings wieder nach Hause. Jeden Tag trainierten sie mit ihr, heute kann sich Christa Lowak wieder selbstständig versorgen: „Anfangs war es ja wesentlich schwieriger. Dann hat man mich sehr gut betreut hier – mit allem. Die haben mich einfach wieder so ein bisschen reingeschubst in den Alltag. Wenn die Wohngemeinschaft nicht gewesen wäre, wäre ich im Heim gelandet.“ Eine solche Erfahrung hat die Hausgemeinschaft näher zusammengebracht und die Senioren-WG an Gemeinschaftssinn und Selbstbewusstsein gestärkt.

Meine Meinung: Ich bin ganz begeistert von diesem Projekt.Der Fernsehbeitrag hat mir so gut gefallen,da ich förmlich die Energie dieser älteren Generation spüren konnte,den Mut sich im „Alter“ nicht aufzugeben,Ideen zu haben und nach vorne zu blicken,ja das hat mich mehr als positiv überrascht! Tolle Idee finde ich :-)

ZDF Dokukanal / Fernsehbeitrag   :

2 comments Oktober 24, 2009

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