Posts filed under 'Gute Nachricht aus der Welt'

Langsam wird´s… Nachhaltigkeit im Meeresschutz!

Gundula findet die Nachricht:

Erstmals seit 8 Jahren wird der Karibikstaat Dominica auf der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC), die vom 23.06. bis 28.06. in Santiago, Chile stattfindet, nicht für die Anträge Japans zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs stimmen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wertet dies als wichtigen Erfolg gegen den Walfang und Bestätigung ihres seit 4 Jahren auf Dominica durchgeführten Pottwalschutz- und Forschungsprojekts. „Es war immer mein Traum und eines der wichtigsten Ziele unseres Projekts, dass Dominica sich eines Tages gegen den japanischen Walfang ausspricht”, freut sich GRD-Projektleiterin Andrea Steffen.

„Wie die meisten unserer karibischen Nachbarstaaten setzt sich Dominica vehement für eine nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen ein”, erklärte Roosevelt Skerrit, Premierminister von Dominica die überraschende Wendung seiner bisherigen Haltung. „Dominica gilt als ‘The Nature Island’ und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es unvereinbar mit unseren Umweltstandards und unseren Nachhaltigkeitsprinzipien ist, wenn wir für die Aufhebung des weltweiten Walfangverbots stimmen.”

Dominica ist zwar keine Walfangnation und in seinen Hoheitsgewässern ist der Walfang verboten, jedoch stimmte der Inselstaat seit 2000 auf IWC-Tagungen immer für die Walfang-Anträge Japans - als Gegenleistung für japanische Entwicklungshilfeleistungen. „Wir sind hoch erfreut, dass unsere konzentrierte Informations- und Aufklärungsarbeit auf Dominica so überraschend schnell ein Umdenken bei der Regierung bewirken konnte - ein großartiger Erfolg für den Schutz der Wale, ein großer Erfolg unserer Projektarbeit”, sagt Andrea Steffen.

Das GRD-Pottwalschutzprojekt auf Dominica begann 2004 und setzt sich insbesondere dafür ein, die Inselbevölkerung für den Wal- und Delfinschutz zu gewinnen und von den Vorteilen der friedlichen Nutzung (Whale Watching) zu überzeugen. So finanziert das Projekt mit konkreten Lerninhalten verbundene Whale-Watching-Ausflüge für einheimische Kinder. Sie erhalten so erstmals die Gelegenheit, “ihre” Wale live zu erleben. „Hintergrund dieser Maßnahmen ist es, das Wissen der Bevölkerung über die reichhaltige Artenvielfalt Dominicas aufzubauen und Verständnis dafür zu wecken, dass es in ihrem eigenen Interesse wichtig ist, diese zu schützen”, erklärt Andrea Steffen.

Quelle: www.pottwale.de


Add comment Juni 30, 2008

Staatsmänner fordern Weltfinanzkonferenz! Gut, wird auch Zeit!

Georg findet die Nachricht:

14 ehemals führende Staatsmänner Europas, darunter zwei frühere Präsidenten der EU-Kommission und sieben Regierungschefs, haben in einem Offenen Brief die Einberufung einer Weltfinanzkonferenz gefordert, um Maßnahmen zur Regulierung der Finanzmärkte zu beschließen. Dieser Aufruf wurde von den deutschen Medien mit wenigen Aunahmen unterschlagen. Den offenen Brief haben unter anderem Helmut Schmidt, Otto Graf Lambsdorff, Hans Eichel, Jacques Delors, Jacques Santer, Lionel Jospin und viele mehr unterzeichnet.

Darin heisst es gleich zu Beginn: Die gegenwärtige Finanzkrise ist kein Zufall. Es war nicht, wie einige führende Personen in der Finanz und der Politik jetzt behaupten, unmöglich, sie vorherzusagen. …. Diese Krise ist eine Krise schlecht oder gar nicht regulierter Märkte, und sie zeigt uns erneut, daß der Finanzmarkt unfähig zur „Selbstregulierung“ ist.

Gefordert wird am Ende:

“Es ist an der Zeit ein „Europäisches Krisenkomitee“ zu bilden, das aus hochrangigen Politikern, früheren Staats- und Regierungschefs oder Finanzministern und aus angesehenen Ökonomen und Finanzexperten aus allen Kontinenten besteht.”

Es ist gut zu sehen, daß es zum Glück noch ein paar wichtige Leute gibt, die den Ernst der Lage nicht nur erkannt haben, sondern jetzt auch konkrete Handlungen einfordern. Und alleine deshalb hat diese Meldung eine Berechtigung unter die Kerstins Top 1000 gute Nachrichten zu kommen :-)

Quelle: Tagesspiegel


Add comment Juni 27, 2008

Ein kleines Aufatmen für den Regenwald

Gundula findet die Nachricht:

Es ist ein Meilenstein für den Erhalt des Regenwaldes in Amazonien: Das Sojamoratorium im brasilianischen Urwald wird um ein weiteres Jahr verlängert.

Das gestern von Greenpeace Brasilien vorgestellte Moratorium besagt, dass keine Soja von neu gerodeten Urwaldflächen in Amazonien gehandelt werden darf. Den Stein ins Rollen brachte ein Greenpeace-Report vom April 2006, der die Zerstörung des Amazonasurwalds durch den Anbau von Soja und die Verbindungen zur europäischen Lebensmittelindustrie belegte.

Quelle: Greenpeace



1 comment Juni 24, 2008

Hoffnung für die Demokratie

Sylvia findet die Nachricht:

Hoffnung für die Gefangenen von Guantánamo!

Am 13. 06. 2008 urteilten 5 von 9 Richtern des obersten Gerichtshofes der USA, dass, nach den demokratischen Grundsätzen der amerikanischen Verfassung, den noch immer mehr als 270 Gefangenen die Überprüfung der Haftgründe vor amerikanischen Zivilgerichten zusteht.

Bisher haben die Militärvertreter der Bush-Regierung eine Zuständigkeit der Zivilgerichte abgestritten und Guantánamo zur rechtsfreien Zone erklärt. Dadurch schien es bisher zulässig, die Häftlinge entgegen den Menschenrechtskonventionen gefangen zu halten und zu foltern.


Auch wenn es Herrn George W. Bush und seiner Regierung nicht passt, die Demokraten sprechen in seinem Land noch immer eine deutliche Sprache. Hoffen wir, dass sie sich durchsetzen und dass Terror künftig nicht mit Terror bekämpft werden kann. Die Richter ebneten dafür den Weg.

Quelle: Guantánamo-Urteil “Ein Schlag ins Gesicht für Bush“ (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 14.06.200 8)


Add comment Juni 23, 2008

Googlen für mehr Wald: Ecocho.com!

Walter findet die Nachricht:

Heute schon gegooglet? Dieses Verb hat sich schon mittlerweile eingebürgert. Aber so sind sie nun mal die modernen Zeiten. Mir persönlich liegt nicht daran, solche Gegebenheiten nun als gut oder schlecht einzuteilen. Aber es gibt eine, meines Erachtens, tolle Alternative, zum großen Google – Alleswisser.
Dieser lautet www.ecocho.com. Der Clou an dieser Suchmaschine: “Für jeweils 1.000 Suchanfragen über Ecocho setzen wir ein Gegengewicht zum Ausgleich für bis zu einer Tonne Treibhausgase. Wir tun dies, indem wir 2 Bäume durch Werbung auf der Webseite sponsern.”

Also, mal sehen, ob sie es ernst meinen…. ein guter Ansatz! Auf die Suche, fertig, los!

Linktipp: ecocho.com


2 comments Mai 10, 2008

Bitte laut schmunzeln: Weltlachtag

Hartmut findet die Nachricht:

Mitglieder eines Lachclubs im indischen Bhopal zeigen am Sonntag ihre aktive Unterstützung des “Weltlachtages”

Weltlachtag

Der Weltlachtag ist ein Welttag, der jährlich am ersten Sonntag im Mai begangen wird. Die Idee stammt aus der Yoga-Lachbewegung, die weltweit in über 6.000 Lachclubs organisiert ist. Punkt 14:00 Uhr deutscher Zeit (12:00 GMT) wird dabei gemeinsam für 3 Minuten gelacht.

Der Weltlachtag wurde 1998 von Madan Kataria, dem Gründer der weltweiten Yoga-Lachbewegung ins Leben gerufen. Die Feier des Weltlachtags soll den Weltfrieden verkörpern und hat das Ziel, ein globales Bewusstsein der Brüderlichkeit und der Freundschaft durch das Lachen zu erreichen. Das erste Weltlachtag-Treffen fand am 11. Januar 1998 im indischen Bombay statt. Damals trafen sich 12.000 Mitglieder aus lokalen und internationalen Lachclubs.

Das erste Weltlachtag-Treffen außerhalb Indiens fand am 9. Januar 2000 in Kopenhagen statt. Das „Happy-Demic“ mit mehr als 10.000 lachenden Menschen auf dem Kopenhagener Rathausplatz wurde in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. In Deutschland treffen sich am Weltlachtag mittlerweile fast überall in Gruppen von 50 und mehr. Am 4. Mai 2008 unter anderem in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Neuss und Regensburg.

In der Schweiz findet am Weltlachtag jeweils die Lachparade in Zürich statt. Mehrere hundert Personen laufen lachend in einem Umzug durch die Zürcher Innenstadt, um anschliessend ein gemeinsames Lachen um den Erdball zu schicken. Der Anlass wird jeweils mit einem grossen Bühnenprogramm abgerundet, bei dem auch Clowns, Humorexperten und Kabarettisten auftreten.

Die Welt ist ernst und traurig genug. Also wünsche ich fröhliches Schmunzeln und ein gesundes Lachen!

Quelle: Badisches Tagblatt

Linktipp:Wikipedia / Weltlachtag


1 comment Mai 4, 2008

Sofa-Tausch mit Gastgeschenk: Das Fremde reinlassen!

Katharina findet die positive Nachricht:

Köln, Barbarossaplatz. Ich stehe vor der Eingangstür am Bauhaus und versuche in all den fremden Gesichtern, die vorbeieilen, eins zu finden, das ich mal auf einem Photo gesehen habe. Ein finnischer Student mit blondem Haar und Brille, wahrscheinlich mit größerem Rucksack. Da hab ich ihn auch schon entdeckt! Aber wer ist der Typ neben ihm? Er kommt mit dem Mann, der ihn per Anhalter aus den Niederlanden mitgenommen hat und dieser will ein paar Wörtchen mit mir wechseln: “Da komm ich nicht drauf klar! Du, Mädel, lässt einen Kerl bei dir übernachten, den du noch nie gesehen hast? Warum?” Warum nicht? Der Kerl, der mich fragt, ist Journalist und will eine Story mit uns machen über Couchsurfing. Zwei Tage später treffen wir ihn zum Interview. So merkwürdig finde ich die Geschichte nicht. Aber ich sehe ein, dass das geniale Projekt missioniert werden muss!

Der Finne hat mir vor ein paar Tagen auf www.couchsurfing.com geschrieben, dass er eine Bleibe in Köln sucht und ich hatte halt Zeit. Das Profil sah nett aus, warum also nicht den ersten Versuch wagen? Und nun gehen wir zwei in meine Wohnung, unterhalten uns über dies und das, die Fahrt, das Studium, die Familie und so. Ich zeig ihm die WG und das Bett, in dem er schlafen wird und koche uns was. Dann gehen wir in die Stadt, ich zeig ihm alles, was ich wichtig und interessant finde. Wir verstehen uns prächtig und meine Freunde begrüßen den Exoten abends herzlich auf einer Party. Ich muss am nächsten Tag schon um 6 Uhr weg. Der Couchsurfer schläft noch, ich verlasse das Haus, werde ihn aber zum Interview mit dem Reporter wiedersehen. Später kommen mir Zweifel. Wird mein Notebook noch auf meinem Schreibtisch stehen? Meine Kamera? Ich kenne den Typen doch gar nicht!

Als ich am nächsten Tag in mein Zimmer zurückkomme, steht alles dort, wo es sein sollte, das Bett ist gemacht und wir treffen uns wie verabredet. Alle Befürchtungen waren umsonst.

Was folgt sind zwei Franzosen, ein Belgier, eine US-Amerikanerin, ein Ungar, eine Australierin usw. Ich fange an, das Prinzip zu lieben. Jeder Gast ist so anders und so respektvoll. Ihre Profile sind realistisch, die Referenzen gut, das Verifizierungssystem sorgt für ein sicheres Gefühl, das macht mich so froh an einem solchen Austausch teilzuhaben. Manche lassen Musik da, andere Rezepte, einen Wein oder einfach lustige Geschichten.

Dann fahr ich selbst. Innerhalb von sieben Wochen geht es zu 14 Couchsurfern. Und ich merke, warum alles immer so rund gelaufen ist bei mir zu Hause. Die unendliche Dankbarkeit dafür, dass ich bei diesen Fremden eben nicht als Fremder sondern als ihr Gast empfangen werde, verwandelt sich in tiefen Respekt. Nicht im Traum könnte mir einfallen, etwas Unangebrachtes zu sagen oder zu tun. Ich bleibe immer ein bis vier Nächte. Ich lerne Menschen und Lebensumstände kennen, die ich so nie getroffen habe. Ich genieße unglaubliche Großzügigkeit, die mir schon fast zu viel wird! Womit habe ich so viel Gutes verdient? “Nein, ich bezahle, du bist der Gast! Wenn ich mal zu dir nach Köln komme, dann bin ich dein Gast, dann lädst du mich auf einen Kaffee ein, aber jetzt ist es eben so!” Ohje, so viel Gutes! Naja, auch ich hab schon Bier in Köln bezahlt und Essen gekocht. Was für eine merkwürdige Form von Geben und Nehmen! Eine Nacht schlafe ich in einer Jugendherberge in Riga. Die Franzosen, die ich dort treffe, sind erstaunt über das, was ich mit meiner Gastgeberin der vorherigen Nacht alles in der Stadt gesehen hab, die Chinesen liegen auf ihren Betten und wälzen die Reiseführer und die Engländer sind die ganze Nacht feiern. Dieser Ort könnte auch San Francisco oder Reykjavík sein. Ich bin froh, dass es nur eine Nacht ist, weil ich mich der Stadt so fern fühle. So sind es doch die Einwohner erst, die eine Stadt beseelen und zu einem Original machen.

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2 comments Mai 3, 2008

Oma, du kriegst noch viereckige Augen - oder - Senioren zocken Nintendo

Verena findet die Nachricht:

Wer schonmal in einem Seniorenheim war, weiß dass dort häufig gähnende Langeweile herrscht.

Das machte mir immer ein wenig Angst. Was, wenn meine Augen irgendwann zu schwach sind zum Zeitung lesen, Hörbücher zu schnell vorgelesen werden und ich sicherlich keine Lust auf Bastelstunden habe? Wie soll ich meinen Lebensabend geniessen, ohne wenigstens ab und an mal Fussi zu zocken, Federball zu spielen oder beim Basketball die Aggressionen rauszuschwitzen?

Daher hat mich ein kurzer Fernsehbericht über zwei Studenten mit einer eigentlich naheliegenden und dennoch genialen Idee sehr begeistert. Die beiden Jungs klappern die Seniorenheime der Umgebung mit ihrer Nintendo Wii ab und spielen mit den älteren Herrschaften wahlweise Tennis, sie boxen oder werfen virtuelle Kugeln in die Bowlingbahn. Die Senioren sind begeistert. Endlich wieder sportliche Betätigung! Endlich wieder kegeln! Und das egal ob man am Stock geht, im Rollstuhl sitzt oder noch richtig fit ist.

Ich bin also beruhigt. Sicherlich wird sich diese Idee noch weiter verbreiten. Bestimmt gibt es in einigen Jahren eine große Angebotspalette speziell für ältere Menschen. Ärgerlich bloß dass mir selbst nicht die Idee gekommen ist, als ich vor ein paar Jahren gemeinsam mit meiner Oma ein Karaokeprogramm auf meinem Laptop getestet habe. “Jo, mir san mim Radl do” - singend saßen wir an ihrem Wohnzimmertisch. Eine Riesengaudi. DAS wäre doch DIE Gelegenheit gewesen!

Nun gebührt die Ehre American Association of Homes and Services for the Aging. Es begann damit, dass der Sohn eines Bewohners einer Seniorenresidenz in der nähe von Dallas seine Wii mitbrachte. Die Oldies sahen zu und wollten gleich mitmachen. Bowling war der absolute Renner für die Jungs und Mädels fortgeschrittenen Alters - einige sollen damit gleich die ganze Nacht gezockt haben.

Spitze!

Quelle: The Inquirer


5 comments April 21, 2008

Vorbild Afrika: Einmal mit Sonne aufladen, bitte!

Mathias findet die Nachricht:

Wie in einem Bericht der ‘Sonnenseite’ (Franz Alt) zu lesen ist, arbeitet am Victoriasee in Kenia die deutsche Solarworld AG - zusammen mit zwei anderen Unternehmen - an einem weltweit einzigartigen Projekt für die Lichtversorgung ohne Stromnetz. An einer eigens dafür gebauten Solarstation können die Anwohner Akkus für energiesparende Lampen und Leuchten sowie andere Elekrogeräte günstig und gleichzeitig umweltschonend wieder aufladen.

Die Sonnenseite schreibt:

“(…) hier leben rund 30 Millionen Menschen ohne Zugang zum Stromnetz. Die Lichterzeugung findet bisher durch das Verbrennen von Kerosin statt; was nicht nur die Gesundheit der Menschen gefährdet, sondern auch die Umwelt stark belastet.”

Umso erfreulicher, dass nun mit einem Pilotprojekt versucht wird, auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Technologie umzusteigen. Sehr viele Menschen leben in der Victoriasee-Region vom Fischfang.  In der Nacht versuchen dabei die Fischer mit Hilfe von Licht, Fische anzulocken. Was bisher mit Kerosinleuchten funktionierte, wird nun durch solarbetriebene Lampen abgelöst. Wenn man bedenkt, dass allein die Brennstoffkosten für das Kerosinlicht bisher ungefähr die Hälfte der monatlichen Einnahmen der Fischer verbraucht haben, kann man die Tragweite der neuen Lichterzeugung erahnen: Das Umrüsten auf Solarstrom-Lampen amortisiert sich bereits nach 4 Wochen !

Positive Folgeeffekte treten ebenfalls ein: Die  neue Stromversorgungs-Infrastruktur erschließt zusätzlich neue Arbeitsmöglichkeiten, denn natürlich wird geschultes und trainiertes Betriebs- und Verkaufspersonal ebenso gebraucht, wie auch neue Finanzierungssysteme für die Nutzung dieser Pioniertechnologie entstehen.

Mich begeistert der Gedanke, dass endlich auch auf dem afrikanischen Kontinent die Nutzung der Solarenergie (hier: Photovoltaik) stärker forciert wird. Wenn es hier etwas im Überfluss gibt, dann ist es Sonnenlicht - und zwar vollkommen umsonst.  Abgesehen von Anschaffungs- und Wartungskosten fallen deshalb für die Menschen bei der Nutzung der Solarlampen keine weiteren Kosten mehr an.

Ein echter Ausstieg aus der ‘fossilen Abwärtsspirale’ und eine sehr hoffnungmachende positive Nachricht.

Quelle: Sonnenseite.de


1 comment April 14, 2008

Ja! Deutschland ist spitze!

Kerstin findet die Nachricht:

“Deutschland hat einer Umfrage der BBC zufolge weltweit das beste Ansehen. In 20 von 22 Ländern sind die Befragten der Meinung, dass das Land einen “überwiegend positiven“ Einfluss auf die Welt habe. Insgesamt schätzen 56 Prozent der international Befragten Deutschland positiv ein.

Ich habe diese Nachricht gelesen und dachte mir: Jawoll. Deutschland ist beliebt. Deutschland ist diplomatisch. Gastfreundlich. Reuevoll. Zurückhaltend. Friedlich. Sozial. Im Vergleich zu vielen vielen Ländern dieser Erde leben wir in einem überdurchschnittlich gesunden und wenigstens noch ein bisschen demokratischen Land, das nun die Früchte aus der Vergangenheit ernten kann: Jahrelange Geschichtsaufarbeitung und vielleicht auch ein bisschen Anti-Macho-Merkel-Power haben ihre Spur hinterlassen. Die Welt mag uns! Nur war bis jetzt keiner stolz darauf, weil es war nur so eine Selbstwahrnehmung. Jetzt belegt es die BBC Studie, die sicherlich nicht repräsentativ ist, wahrscheinlich aber ein ganz gesundes Stimmungsbild widerspiegelt: Deutschland hat ein gutes Image.

Ich finde diese Nachricht hat Kraft und Ausstrahlungspotenzial. Menschen, die stolz sind auf ihr Land, leben auch lieber in diesem. Und wer gerne lebt, ist ein Optimist. Optimisten stecken andere an. Dann gibt es viele Optimisten und ein Deutschland voller positiv denkender Menschen.

Also: Macht einen Kreis auf der Landkarte um unser Land. Wir sind beliebt. Und das ist auch gut so! (extra mal ein bisschen überspitzt)

Frage an alle: Stolz oder Humbuck? Was glaubt Ihr, was ist dran am Super-Image unsres Landes? :-)

Quelle: Süddeutsche


3 comments April 8, 2008

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