Archiv für Februar, 2011
Der Musiker
Lars findet diese wunderschöne Nachricht:
An einer U-Bahnhaltestelle in Washington D. C. spielte ein Mann an einem kalten Januar Morgen für 45 Minuten auf seiner Violine sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit benutzen ca. 2000 Menschen diese Haltestelle, die meisten auf dem Weg zur Arbeit.
Nach etwa 3 Minuten bemerkte ein Passant die Musik. Für ein paar Sekunden verlangsamte er seine Schritte, um dann schnell wieder seinen Weg zur Arbeit fortzusetzen.
4 Minuten später erhält der Geiger seinen ersten Dollar. Eine Frau wirft ihm ihren Dollar in den Hut ohne ihr Tempo zu verringern.
Nach etwa 6 Minuten lehnt sich ein junger Mann gegen die Wand um zuzuhören. Dann blickt er auf seine Uhr und setzt seinen Weg fort.
10 Minuten später bleibt ein etwa 3jähriger Junge stehen, aber seine Mutter zieht ihn sofort. Das Kind bleibt erneut stehen, um dem Musiker zuzusehen, aber seine Mutter treibt ihn an und das Kind geht weiter.
Mehrere andere Kinder verhalten sich ebenso. Aber alle Eltern, ohne Ausnahme, drängen ihre Kinder zum schnellen weitergehen.
Nach 45 Minuten: Der Musiker spielt ohne abzusetzen. Nur 6 Menschen insgesamt blieben stehen und hören für kurze Zeit zu. Zirka 20 Personen geben ihm Geld und gehen in ihrer normalen Geschwindigkeit weiter. Die Gesamteinnahmen des Mannes sind 32 Dollar.
Nach einer Stunde beendet der Musiker seine Darbietung und es wird still. Niemand nimmt Notiz und niemand applaudiert. Es gibt keine Anerkennung….
Niemand wusste es, aber der Violinist war Joshua Bell, einer der größten Musiker der Welt. Er spielte eines der komplexesten und schwierigsten Musikstücke, die je geschrieben wurden auf einer Violine im Wert von 3,5 Mio Dollar. 2 Tage zuvor spielte Joshua Bell vor ausverkauften Haus in Boston das gleiche Stücke, zu einem Durchschnittspreis von 100 Dollar pro Platz.
Dies ist eine wahre Geschichte. Joshua Bell spielte inkognito in der Untergrundstation. Auftraggeber dieses sozialen Experiments über Wahrnehmung, Geschmack und Prioritäten war die Washington Post.
Diese Experimente warf folgende Fragen auf:
Können wir Schönheit in einem alltäglichen Umfeld, zu einem unangemessenen Zeitpunkt wahrnehmen? Wenn dem so ist, nehmen wir uns Zeit sie Wertzuschätzen? Erkennen wir Talent in einem unerwarteten Kontext?
Eine mögliche Schlussfolgerung dieses Experiments könnte sein:
Wenn wir nicht einmal einen Moment Zeit haben anzuhalten, um einem der besten Musiker der Welt zuzuhören, während er eines der wundervollsten Musikstücke spielt auf einem der schönsten Instrumente, die je gebaut wurden…
… wieviel andere Gelegenheiten verpassen wir, wenn wir durch unser Leben hasten?
Und eine Frage erlaube ich mir noch dazu: Was hatten die Kinder den Erwachsenen voraus? Ich finde diese Geschichte positiv, denn sie hat mich auf die vielen schönen Kleinigkeiten wieder aufmerksam gemacht.
Hör nicht auf zu träumen
Kerstin findet dies positiv:
Vor ein paar Tagen lief im nächtlichen TV ein Konzert von Xavier Naidoo. In meinen Augen ein Ausnahmekünstler. Wahnsinns Stimme, ehrliche und tiefgründige Texte und immer mit einer Vision von einer Welt, die wir alle mitgestalten und beeinflussen können. Hier also 4:39 Min. Musik für eine bessere Welt…:-) Viel Spaß damit.
Februar 25, 2011 at 7:00 p Kerstin Hinterlasse einen Kommentar
Café – für alle
Sabine findet diese Nachricht:
Im Magazin „Menschen“ der Aktion Mensch (Sonntags auf ZDF) bin ich auf die deutsche Cafe´-Kette Samocca aufmerksam geworden – hier arbeiten und wirken Menschen mit Handicaps und lernen so ganz normale Abläufe im Arbeitsleben kennen. Ein tolles Projekt, das mich sehr angesprochen hat. HIER könnt ihr euch den ZDF Beitrag ansehen: ZDF Mediathek
Eine besondere Erfolgsgeschichte kann „Samocca“ verzeichnen. Die Idee, Werkstatt-Arbeitsplätze und einen Lifestyle-Coffeeshop zu kombinieren, kam vom Samariterstift Neresheim. Vor sieben Jahren wurde das erste Café mit eigener Rösterei in Aalen eröffnet. Seitdem wurden weitere 5 Filialen als Franchise-Unternehmen gegründet. 2006 wurde das „Samocca“ in Quedlinburg eröffnet als Integrationsbetrieb der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg. 13 Menschen mit Lernschwierigkeiten fanden hier einen attraktiven Dauer-Arbeitsplatz mit pädagogischer Begleitung. Die „Samocca“-Filialen bieten behinderten Menschen abwechslungsreiche Arbeitsplätze in Küche und Service. Der unmittelbare Kontakt zu den Gästen trägt auch dazu bei, dass Vorurteile abgebaut werden. Das Café setzt auf Qualität und eine bis ins Detail liebevoll gestaltete Atmosphäre zum Entspannen und Genießen. Das Franchise-Konzept von „Samocca“ wurde bereits mit dem „excellent“-Preis in der Kategorie „Produkt/Dienstleistung“ ausgezeichnet.
Februar 21, 2011 at 3:28 p Kerstin Hinterlasse einen Kommentar
Zeichen
Kerstin findet dies hier positiv:
Ich bin via facebook auf einen schönen Kurzfilm gestoßen. Der hat mich sehr berührt und macht Spaß, zu schauen. Auf die vielen, kleinen, schönen Momente – mitten im Leben…
Viel Spaß mit „Signs“
Winterhilfe
Maik macht hierauf aufmerksam:

Viele Menschen reden über das Wetter – einige sind ihm bedingungslos ausgesetzt. Bei Minusgraden und klirrender Kälte sterben noch immer jährlich zahlreiche Obdachlose an den Folgen fehlender Winter-Bekleidung. Zusammen können wir dem ein Ende setzen! Mach auch du mit und zeige symbolisch mit deinem Foto, dass du Teil einer wärmespendenden Jacke bist!
Februar 10, 2011 at 7:30 p Kerstin Hinterlasse einen Kommentar








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