Archiv für Juni, 2010
200.000 Schüler jobben für Afrika
Kerstin findet die Nachricht:

Etwa 200.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland haben am Dienstag einen Tag lang zugunsten von Gleichaltrigen in Afrika gejobbt, statt in die Schule zu gehen. Mit den erwarteten Erlösen in Höhe von 1,2 Millionen Euro sollen Bildungsprojekte in den fünf afrikanischen Staaten Angola, Burundi, Ruanda, Südafrika und dem Sudan unterstützt werden, sagte Nora Weisbrod, geschäftsführende Vorsitzende des Hilfsvereins «Aktion Tagwerk» .
«Jede Schule konnte von der 1. bis zur 13. Klasse teilnehmen», sagte Weisbrod. Die Schüler hätten auf ganz unterschiedliche Art Geld zugunsten von afrikanischen Kindern verdient. Manche hätten Hilfsarbeiten in Büros geleistet oder Hausmeister unterstützt, an der Schule Benefiz-Flohmärkte organisiert oder in Lebensmittelläden ausgeholfen. In Frankfurt habe ein Musik-Leistungskurs für Passanten gesungen. «Da sind junge Leute am Werk, die sich ganz viel Mühe geben», sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), der die Schirmherrschaft für die Kampagne übernahm.
Allein in Rheinland-Pfalz, wo der Aktionstag im Jahr 2003 erstmals stattfand, beteiligten sich 48.000 Schüler. Der von Kindern und Jugendlichen aus der gesamten Bundesrepublik gespendete Tagesverdienst fließt an die Mainzer Hilfsorganisation «Human Help Network», die sich mit einer Vielzahl von Projekten in Afrika engagiert. So werden mit dem Geld Schulen gebaut, außerdem werden die Ausbildungskosten bedürftiger Schüler übernommen oder Schuluniformen von Kindern finanziert.
Ein großer Teil der Summe geht an Hilfsprojekte in Ruanda, das seit über 25 Jahren durch eine offizielle Partnerschaft mit Rheinland-Pfalz verbunden ist. Insbesondere Kinderfamilien, in denen Geschwister ohne Eltern aufwachsen müssen, würden von der Hilfe profitieren, sagte Weisbrod.
«Special Olympics» für geistig Behinderte eröffnet
Kerstin findet die Nachricht:

Bis Deutschland wieder Fußball spielt, sind noch zwei Tage hin. Lasst uns also den Blick auf eine andere, wie ich finde, wahnsinnig tolle Sache werfen:
Mit einer großen Eröffnungsfeier haben am Montagabend in Bremen die «Special Olympics» für geistig behinderte Sportler begonnen. Die Stimmung unter den Aktiven habe «volle Punktzahl» erreicht, sagte Athletensprecher Roman Eichler (25). Bis Samstag beteiligen sich nach Angaben der Organisatoren 4.550 Behinderte an Wettbewerben in 20 Sportarten.
Special Olympics ist nach eigenen Angaben die größte vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannte Sportbewegung für geistig und mehrfach behinderte Menschen.
Mit Trainern, Betreuern und Angehörigen sind etwa 12.000 Teilnehmer zur Sommer-Olympiade für behinderte Menschen nach Bremen gekommen. Das sei ein Anmelderekord, bilanzierte Organisationschef Hans-Jürgen Schulke: «Wir stoßen mit diesen Spielen in eine neue Dimension vor.»
Die Wettkämpfe unter dem Motto «In jedem von uns steckt ein Held» beginnen an diesem Dienstag. Die öffentlichen Spiele zeigten, dass geistig behinderte Menschen in der Sportler-Familie angekommen seien, sagte Special-Olympics-Geschäftsführer Sven Albrecht. «Das bringt für die Teilnehmer auch Motivation, in Zukunft Sport zu treiben.»
Die Bremer Sommerspiele kosten den Angaben zufolge etwa 1,3 Millionen Euro und werden von mehr als 60 Spendern und Sponsoren unterstützt. Zum Begleitprogramm gehört auch ein wissenschaftlicher Kongress. «Wir sehen immer wieder, dass geistig behinderte Menschen durch Sport einen kräftigen Entwicklungsschub erfahren. Wir wollen diskutieren, warum das so ist», erläuterte Schulke.
Geschäftsführer Albrecht sagte, es gehe nicht darum, Rekorde zu brechen, sondern um individuelle Leistungen. Deshalb seien die Wettbewerbsgruppen nach Alter, Geschlecht und Leistungsfähigkeit gegliedert. Die «Special Olympics» werden alle zwei Jahre gefeiert. 2008 kamen 3.600 Aktive nach Karlsruhe. Die Bewegung kommt aus den USA, wo sie 1968 durch die Politiker-Familie Kennedy gegründet wurde. 2012 sind Sommerspiele in München geplant.
Hallo, Herr Präsident….?!
Kerstin findet diese schöne Geschichte auf Spiegel Online:
![]()
Henrik Eigenfeld aus Lüneburg hat ein ganz normales Dienst-Handy mit einer ganz normalen Nummer. Dachte er. Doch dann erhielt er plötzlich Anrufe von Berliner Spitzenpolitikern und Gratulationen per SMS zur Kandidatur als Bundespräsident. Die Geschichte einer kuriosen Verwechslung.
Hamburg – Das Gerät glänzt noch wie neu, die Schutzfolie hat Henrik Eigenfeld lange auf dem Display kleben lassen: ein silberfarbenes Handy von Nokia. Sein Dienstgerät. Seit dreieinhalb Monaten arbeitet Eigenfeld in einem Hamburger Unternehmen für Klima- und Kältetechnik, das Telefon hat er seit zehn Wochen. Die Nummer kennt eigentlich nur Eigenfelds Chef. Falls er den Mess- und Regeltechniker dringend erreichen muss, wenn Eigenfeld auf einer Baustelle statt im Büro ist. Ein ganz normales Dienst-Handy also, wie es Tausende von Deutschen haben – bis zu jenem Tag im vergangenen April. Da erhält Henrik Eigenfeld diesen merkwürdigen Anruf: „Guten Tag, Herr Gauck“, sagt jemand und bittet um ein Interview. Eigenfeld macht den Anrufer darauf aufmerksam, dass dieser sich offenbar verwählt habe. Wie sich der Name des gewünschten Gesprächspartners wohl schreibe, fragt sich Eigenfeld damals.
Sein Telefon hat den 23-Jährigen unvermittelt mit den jüngsten Wirren der deutschen Politik in Verbindung gebracht. Es ist eine kleine, schräge Geschichte, die Henrik Eigenfelds Leben für ein paar Tage durcheinanderwirbelt – und eine Geschichte, wie sie es nur im modernen Kommunikationszeitalter geben kann. Der fehlgeleitete Anruf hat Eigenfeld nicht sonderlich überrascht. So was kommt ja mal vor. In den darauffolgenden Tagen kommen auch keine weiteren seltsamen Interview-Anfragen über sein schönes neues Telefon. (weiterlesen…)
The Big Kick
Steffi findet die Nachricht:

Die Fußball-WM rückt immer näher und man merkt den Menschen an, auch denen die eigentlich wenig Fußball-Interesse zeigen, die Spannung steigt.
So ein Ereignis wie die Fußball-WM weckt wohl so einige Euphorien…so auch bei Insgesamt 2000 Teilnehmern der Aktion „The Big Kick to Johannesburg“. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem auch TV-Moderator Kai Pflaume und der Handball-Weltmeister Pascal Hens.
The Big Kick ist ein Fußball-Marathon und hat unter der Schirrmherrschaft von Europameister Thomas Helmer am 23.04.2010 in Hamburg begonnen. Hierbei heißt es den Ball 10.500 km von Hamburg bis nach Johannesburg zu „kicken“ und das bis zum Eröffnungsspiel am 11.Juni.
Die Strecke führt über 2 Kontinente und insgesamt 11 Länder über Land, Wasser und durch die Luft.
Wenn der Ball pünktlich in Johannesburg ankommt wird die zurückgelegte Strecke in eine Spendensumme umgerechnet und kommt dann der Aktion „Ein Herz für Kinder“ zu Gute.
Ich finde die Aktion klingt super und hoffe natürlich das bis zum 11.Juni noch einige km geschafft werden und der Ball pünktlich zum Eröffnungsspiel in Johannesburg ist! Weiterhin also mit freudiger Erwartung auf die Fußball-WM und immerhin hat beim Grand-Prix ja auch keiner gedacht das wir Erster werden!
Link zur Aktion: http://www.the-big-kick.de
Klimaschutz mal ganz konkret
Kerstin stößt auf diese gute Sache:
Im Netz tummeln sich ja mittlerweile Hunderttausende Menschen in Foren, Netzwerken und Kampagnen, um sich zum Thema Umwelt- und Klimaschutz auszutauschen und zu engagieren Mir geht es oft so, dass ich in dem Getümmel garnicht mehr richtig durchsehe und mich das letztlich alles wieder überfordert. Nun bin ich auf einen Blog gestoßen, der das anders und sehr übersichtlich gestaltet: der ecogood-Blog.
In ganz konkreten Tipps und Rechenbeispielen, machen es die Blogger einem wirklich leicht, ein paar Knöpfe aus- und anzuschalten und sein eigenes Umweltverhalten hier und da zu verändern.
Ein guter Blog. Für eine gute Sache. Mein Linktipp für heute: ecogood








Letzte Kommentare