Archiv für Mai, 2010

Have a Break!

Isabell findet die Nachricht:

Der Lebensmittelkonzern Nestlé will zukünftig auf Palmöl und Papier aus Regenwaldzerstörung verzichten. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Greenpeace-Kampagne zum Schutz der letzten indonesischen Urwälder. Nach einem Greenpeace-Report vom März werden die Urwälder der Region maßgeblich für die Produktion von Palmöl gerodet. Dieses verarbeitet auch Nestlé in seinen Süßwaren. An der Greenpeace-Kampagne gegen den Nestlé-Schokoriegel Kitkat haben sich weltweit rund 250.000 Menschen vor allem im Internet beteiligt. Greenpeace will die Ausdehnung von Palmöl- und Zellstoffplantagen in Indonesien stoppen, da sie die Zerstörung von Urwald- und Torflandflächen vorantreibt, den Klimawandel beschleunigt und das Überleben der Orang-Utans gefährdet.

„Endlich bewegt sich Nestlé in die richtige Richtung. Das ist ein sensationeller Erfolg für die vielen Menschen, die sich an den Protesten im Internet beteiligt haben“, sagt Corinna Hölzel, Greenpeace Waldexpertin. „Greenpeace wird überprüfen, ob Nestlé seinen heute angekündigten Aktionsplan überzeugend umsetzt.“

Ich finde es ist eine tolle Nachricht, dass der Regenwald ein Stück mehr Schutz erfährt und dass es Greenpeace und Verbraucher wieder einmal geschafft haben, diesen Stein ins Rollen zu bringen.

Quelle: Greenpeace

Mai 27, 2010 at 7:30 p 3 Kommentare

Neue Tierarten entdeckt

Inga findet die Nachricht:

Im Einzugsgebiet des Unteren Mekong in Südostasien wurden allein im Jahr 2008 insgesamt 163 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Darunter sind ein Vögel fressender Frosch mit Fangzähnen und ein Leoparden-Gecko, der mit orangenen Katzenaugen, spindeldürren Gliedern und floureszierender Haut aussieht wie ein Wesen aus einer fremden Welt. Schon vor gut einem Jahr hatte der WWF in einem Report 1000 Spezies vorgestellt, die in der Region von 1997 bis 2007 entdeckt wurden. Der jüngste Bericht vom Herbst 2009 präsentiert insgesamt 100 Pflanzen-, 28 Fisch-, 18 Reptilien-, 14 Amphibien, zwei Säugetierarten sowie eine „flugfaule“ Vogelart. (…)

Diese Nachricht hat mich sehr überrascht aber auch ermutigt, da man sonst überwiegend vom Aussterben der Tiere und Pflanzen und der zunehmend geringeren Artenvielfalt hört. Die Natur findet immer einen Weg, mit oder ohne den Menschen.

Hier ein Clip über die neuen Tierarten:

Quelle: WWF-Magazin
Linktipp: http://www.wwf.de

Mai 25, 2010 at 8:40 p 2 Kommentare

Jugendliches Engagement in Japan

Jens findet die Nachricht:

Insgesamt 2.276.167 Jugendliche unterzeichneten eine Petition und sprachen sich für die Verabschiedung eines Atomwaffensperrvertrages aus, der die Abschaffung von Atomwaffen jeglicher Art vorsieht.

Am 11. Mai wurde diese Petition Botschafter Leslie B. Gatan, dem Berater des Vorsitzenden des UN-Treffens zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (Non-Proliferation Treaty – NPT), und Sergio Duarte, dem UN-Hochkommissar für Abrüstungsfragen, im Kulturzentrum New York der buddhistischen Glaubensgemeinschaft SGI-USA vorgelegt.

Die Unterschriften wurden von Januar bis März 2010 unter jugendlichen Mitgliedern der Soka Gakkai in Japan gesammelt. Kenji Shiratsuchi, der Leiter des jugendlichen Friedenskomitees, präsentierte die Unterschriften und erklärte dabei Folgendes: ´Jede einzelne dieser Unterschriften verkörpert die Verpflichtung und das Engagement eines jungen Menschen. Wir bitten Sie mit Nachdruck darum, so schnell wie möglich einen Atomwaffensperrvertrag auszuarbeiten.´

In einer Mitteilung erklärte SGI-Präsident Daisaku Ikeda, dass die gesammelten Unterschriften die Grundlage für einen wertvollen Dialog zum Thema Frieden bilden würden und dass sie ausserdem symbolisch für die immense Kraft stünden, die oftmals von ganz normalen Menschen mobilisiert wird.

Botschafter Duarte brachte seine Wertschätzung für die massive Unterstützung von SGI für den ersten Teilbereich des Fünf-Punkte-Plans zur Abschaffung von Atomwaffen – nämlich Verhandlungen über einen Atomwaffensperrvertrag – von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Ausdruck. Ausserdem erklärte er: ´Die umfassende Unterstützung aus der Zivilbevölkerung ist die wichtigste Grundlage für zukünftige Abrüstungsinitiativen.´

Die Ergebnisse einer von SGI in sechs verschiedenen Ländern durchgeführten Umfrage, in der 67 % der befragten Jugendlichen angaben, den Gebrauch von Atomwaffen ungeachtet der jeweiligen Umstände für absolut inakzeptabel zu halten, wurden der UN ebenfalls vorgelegt.

Mit 12 Millionen Mitgliedern aus 192 Ländern und Regionen der Welt ist die Soka Gakkai International eine der grossen buddhistischen Religionsgemeinschaften. Sie setzt sich seit 50 Jahren erfolgreich für die Abschaffung von Atomwaffen ein. Im Jahr 2007 rief die SGI die ´People´s Decade for Nuclear Abolition´ (Jahrzehnt der Menschen für die Abschaffung von Atomwaffen) aus.

Für mich war es interessant von einer solchen Aktion aus Japan zu erfahren. Der Jugend wird ja allgemien Oberflächlichkeit nachgesagt. Umso wertvoller ist die Aussage der über 2 Mio. Jugendlichen. Der Ruf nach einer Atomwaffenfreien Welt wird lauter.

Linktipp: http://www.sgi.org/

Bildquelle: Pixelio.de

Mai 14, 2010 at 9:42 p Hinterlasse einen Kommentar

Hüttenurlaub statt Frühjahrsdiät

Andreas findet mit einem zwinkernden Auge diese Nachricht:

Zur Traumfigur ohne Diät und Pillen? Wie das geht, fanden Forscher der Universitätsklinik München heraus. Sie luden 20 übergewichtige Männer in für eine Woche in das Schneefernerhaus der Zugspitze ein. Auf 2.600 Meter durften die Teilnehmer ohne Einschränkungen essen und mussten auch keine besondere Aktivitäten absolvieren. Dennoch verloren die Männer im Durschnitt knapp zwei Kilo und auch der Blutdruck sank. Das Beste aber war: Der Effekt hielt fast vier Wochen lang an.  Das sagen die Studienleitern und Internsiten Dr. Floria Lippl und Dr. Rainald Fischer von der Medizinischen Klinik des LMU-Uniklinikums dazu: „Eine Erklärung ist, dass in größeren Höhen die Atmung und das Herz schneller arbeiten, um den geringeren Sauerstoffgehalt in der Luft ausgleichen zu können.“

Bekannt sei auch, dass Höhenluft auf den Appetit schlage und deshalb automatisch weniger konsumiert werde. Eine Folgestudie soll nun klären, wie der wochenlang anhaltende Effekt zu erklären sei. Also: Wer einen mehrtägigen Hüttenurlaub plant, sich dazu noch angemessen bewegt, der kann abnehmen und sich zugleich die Kosten für teure Diätprodukte sparen.

Quelle: „topfit“

Mai 8, 2010 at 9:34 p Hinterlasse einen Kommentar

Ei is nich gleich Ei!

Kerstin findet die Nachricht:

Bild zur Nachricht

Der Lebensmittelkonzern Lidl weitet seinen Verzicht auf Käfig-Eier aus: Seit 2009 verkauft Lidl keine Schalen-Eier aus Käfighaltung mehr. Nun hat der Konzern auf eine weitere Forderung von Vier Pfoten reagiert und wird auch bei Produkten seiner Eigenmarke nur noch Eier aus Bodenhaltung verwenden. Bereits seit 2009 verzichtet Lidl auf den Verkauf von Schalen-Käfig-Eiern – sowohl aus herkömmlichen Legebatterien als auch aus den neuen Käfigen, der so genannten Kleingruppenhaltung. Auch bei der Herstellung von Pasta der Lidl-Eigenmarken werden keine Käfig-Eier, sondern Eier aus Boden- oder Freilandhaltung verarbeitet.

Jetzt erklärt Lidl gegenüber Vier Pfoten, dass der Konzern bei weiteren Eigenmarkenprodukten umgestellt hat: Mayonnaise und Remoulade werden mit Eiern aus Bodenhaltung hergestellt. „Wir begrüßen diesen Schritt sehr und sehen darin eine tierschutzaffine und verbraucherfreundliche Firmenpolitik“, sagt Sabine Hartmann, Nutztierexpertin von Vier Pfoten. „Es wäre schön, wenn sich weitere Lebensmitteleinzelhändler so verantwortungsvoll verhalten würden“.

Vier Pfoten fordert weitere Supermarktketten auf, Käfig-Eier konsequent aus dem Sortiment zu streichen und auch bei verarbeiteten Produkten Eier aus Freiland- oder Bodenhaltung zu bevorzugen.

Ich bin weder Lidl noch Discounterfan, aber ich finde es gut, wenn Unternehmen langsam umdenken und Sachen ausprobieren, um unsere Umwelt vielleicht doch noch ein klitzekleines bisschen mehr zu schützen. Dass nun gerade Lidl damit anfängt wundert mich nach deren Überwachungs-Skandal so garnicht – aber hey – „wer auf die Fresse fliegt, hat auch ne Chance, wieder aufzustehen“. 3 Sterne für Lidl und ein Glück für die Hühner aus Legebatterien. Diese wird es hoffentlich bald nicht mehr geben!

Quelle: Social Times

Linktipp: www.vier-pfoten.org

Mai 6, 2010 at 7:30 p Hinterlasse einen Kommentar

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