Archiv für April, 2010
Bildblog gut gerüstet gegen Bild
Andreas findet die Nachricht:
Nach ihrem Spendenaufruf im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit mit der Axel Springer AG haben die Medienkritiker des Bildblog eine Menge Zuspruch erhalten. Seit dem 20. April kamen – gebührenbereinigt – rund 17.000 Euro zusammen, teilten die Blogger auf ihrer Website mit. Demnach gab es 1065 Spender, die zwischen 90 Cent und 500 Euro überwiesen haben. Von dem Geld seien die im Streit angefallenen Kosten des Bildblog-Anwalts gezahlt worden, der Rest werde als „Polster für eventuelle weitere juristische Auseinandersetzungen“ dienen: „Wir werden verantwortungsvoll damit umgehen“, schrieben die Autoren.
Bildblog – Deutschlands bekanntestes Watchblog und mehrfach preisgekrönt – hat es sich seit seiner Gründung im Jahr 2004 zur Aufgabe gemacht, Fehler in der Presse-Berichterstattung, mangelhaft recherchierte Artikel und Schleichwerbung nachzuweisen und bekanntzumachen.
(Quelle: newsroom)
Bio-Milch + Bio-Joghurt + soziales Unternehmenskonzept? Ja!
Kerstin findet die Nachricht:
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In der taz habe ich mal wieder einen Bericht gefunden, der Hoffnung macht und positiv ausstrahlt. Im Brandenburgischen Lobetal hat Anfang des Jahres eine Bio-Molkerei eröffnet. Doch das ist in dreierlei Hinsicht keine normale Bio-Molkerei. Hier gibt es alternative Produkte, alternative Verpackungen und alternative Ansichten von Arbeitskräften. Konkret bedeutet das: In der Lobetaler Bio-Molkerei arbeiten 17 Menschen, davon 15 mit Behinderungen, über das Fließband jagen überwiegend Joghurts statt Milch und die Verpackungen sind aus einem hohen Kreideanteil, so dass bei der Produktion weniger Rohöl benötigt wird.
Ganz schön krass, diese Molkerei. Im positiven Sinne! Natürlich ist es klassisch wirtschaftlich gesehen nicht effektiv, mit 15 Menschen, die unterschiedlich schwer behindert sind, Arbeiten zu vollziehen, die auch 5 Gesunde leisten könnten, aber genau das ist ja so vorbildlich und spannend, dass es hier einen neuen Betrieb gibt, der sich es menschlich einfach leistet, neue Wege zu gehen. Nur das kann in meinen Augen der Weg aus unserer jetzigen Gesellschaft raus und hin zu einer neuen zukunftsfähigeren sein. Dass sich diese Molkerei gleich obendrein auch noch Gedanken macht, wie man fossile Energien einsparen kann – na, juchu! Wie gut, dass ich in Berlin wohne – mein nächster Ausflug geht dann mal nach Lobetal!
Auf die neuen Joghurts, die mit viel Leidenschaft und Ruhe produziert werden!
Voll das faire Eis!
Kerstin findet die Nachricht:

Der amerikanische Eishersteller „Ben & Jerry’s“ hat angekündigt, bis 2013 alle Produkte auf Fairtrade umzustellen. Dies teilte das Forum Fairer Handel mit. Von der Umstellung würden Kleinbauern-Kooperativen in Ecuador, Indien, Pakistan, der Dominikanischen Republik und Uganda profitieren. „Ben & Jerry’s“ hat 2005 das der erste zertifizierte Fair-Trade-Vanille-Eis auf den Markt gebracht. Die Firma führt 58 Eissorten und ist in 26 Ländern vertreten. Neben den bereits etablierten Fairtrade-Eis- Sorten „Chocolate Macadamia“, „Chunky Monkey“, „Vanilla Toffee Crunch“ und „Vanilla“ wird ab Februar auch die neue Sorte „Fairly Nuts“ das Fairtrade-Siegel tragen. Schritt für Schritt folgt dann bis 2011 die Umstellung aller anderen Sorten auf Fairtrade.
Der Faire Handel hat das Ziel, Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und ihnen so eine Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. Ihre Lebensbedingungen sollen verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Dies geschieht zum Beispiel durch Mindestpreise und Prämienzahlungen. Gezielt werden die besonders benachteiligten kleinbäuerlichen Familien und deren Selbsthilfeinitiativen gefördert, die sich für eine nachhaltige Entwicklung von Ökologie, Bildung und Frauenförderung einsetzen.
Jetzt werden Vanille, Zucker, Nüsse, Bananen und Kakao nach den internationalen Fairtrade-Standards gehandelt. Von der Umstellung profitieren Kleinbauernkooperativen in Ecuador, Indien, Pakistan, der Dominikanischen Republik und Uganda. Das Eis ist bislang deutschlandweit in 3.500 Verkaufsstellen, wie Kinos, Videotheken, Szenecafes, Tankstellen, Scoop- Shops, in gastronomischen Betrieben wie Subways erhältlich. In Zukunft bieten es auch immer mehr Supermärkte an.
Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 150 Lizenznehmer rund 1.000 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. Die Fairtrade-Produkte sind in über 30.000 Supermärkten, in den Lebensmittelabteilungen der Warenhäuser, im Naturkosthandel und in allen Weltläden erhältlich. Darüber hinaus schenken rund 10.000 Kantinen, Cafés, Mensen und Hotels fair gehandelten Kaffee und andere Produkte aus.
Für die Verbindung sozialer und ökologischer Standards erhielt TransFair e.V. den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009″ in der Kategorie nachhaltigste Produkte/Dienstleitungen.
Ich finde es gut, dass immer mehr Firmen auf FairTrade umstellen. Natürlich wird es den meisten mehr ums Image als um wahre Weltverbesserung gehen, aber seih´s drum, hauptsache es fängt überhaupt mal jemand damit an
Also, lasst es euch schmecken. Und jetz ab zur nächsten Eisdiele…
Ask yourself this question!
Kerstin lädt euch ein:
Ostern steht vor der Tür – für die einen einfach nur 4 Tage Kurzurlaub, für andere ein großes religiöses Fest, für andere eine Highlight mit der Familie, für wieder andere eine Zeit, sich selbst Fragen zu stellen. Eine dieser Fragen könnte lauten: Wo würde ich gerne morgen früh aufwachen?
Eine schöne Frage. Sie weckt Visionen und Träume.
Eine meiner Lieblings-Filmprojekte aus den USA zieht um den halben Globus und stellt diese und andere Fragen. Viel Spaß beim Inspirieren lassen und euch allen schöne Ostertage.
Where would i wish to wake up tomorrow? Ich würde morgen gerne in einem tibetischen Kloster am Rande des Himalaya aufwachen – Tee trinken, Klangschalen hören und schweigen.
Und ihr?








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