Archiv für Juli, 2009
Dank des Liebesbriefs…
Marie findet die Nachricht:
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Was lange währt, wird endlich gut: Ein über zehn Jahre verschwundener Liebesbrief hat einen Briten und eine Spanierin nach 16 Jahren Trennung wieder vereint. Steve Smith und Carmen Ruiz-Perez lernten sich vor 17 Jahren kennen und lieben, als die Spanierin als Austauschstudentin in Brixham im Südwesten von England studierte, erzählten die beiden heute 42-Jährigen der Zeitung „Herald Express“. Ein Jahr später verlobten sie sich – ihre Beziehung zerbrach jedoch kurz darauf, als sie nach Frankreich ging. (…)
(…) In der Hoffnung, ihre Liebe wiederzubeleben, schickte Smith seiner Verlobten einige Jahre später einen Liebesbrief an ihr Elternhaus in Spanien – dort zogen Bauarbeiter das Schriftstück kürzlich hinter dem Kamin hervor. „Als ich den Brief gesehen habe, habe ich Steve nicht sofort angerufen, weil ich so nervös war“, erzählte Carmen der Zeitung. „Aber ich wusste, ich musste es tun.“ Als die beiden sich wieder trafen, sei es so gewesen, als sei die Zeit stehengeblieben, sagte Steve. „Es war wie im Film, wir rannten über den Flughafen und fielen uns in die Arme.“ Sofort verliebten sich beide wieder: „Wir schauten uns nur 30 Sekunden in die Augen und dann küssten wir uns.“ Am Freitag heiratete das Paar.
Quelle: Yahoo News
Bildquelle: www.pixelio.de
Juli 29, 2009 at 11:18 p Kerstin Hinterlasse einen Kommentar
Kostenlose Software-Lösungen für… ja, wirklich… ALLE!
Kerstin findet die Nachricht:
Gestern Abend habe ich auf 3sat eine Sendung über das Betriebssystem LINUX und die Geschichte der Open Source (freie Software) Bewegung gesehen. Was für mich vorher kryptische Namen und böhmische Dörfer waren, wurde in der Sendung super einfach und positiv beschrieben und dargestellt. Niemand braucht heute mehr Lizenzpflichtige und überteuerte Windows- und andere Systeme und Programme. Überall auf der Welt tummeln sich technikbegeistere Programmierer, die Freude daran haben, Programme und Betriebssysteme zu entwickeln, die a) kostenlos sind und b) von jedem mit bzw. weiterentwickelt werden können.
Besonders gefallen hat mir das Projekt „Linux für Afrika“. Eine Freiburger Initiative sammelt für deutsche Verhältnisse veraltete Computer, rüstet sie mit dem kostenlosen Betriebssystem LINUX auf und lädt dann afrikanische Computer-Mentoren ein, um sie kostenlos auszubilden. Zusammen mit einem LKW voller funktionstüchtiger LINUX Computer und ausgebildeten Computer-Mentoren geht die Reise nach Afrika. Schüler haben dann die Chance, Einblicke in die Computer- und Internetwelt zu bekommen. Kostenlos. Toll!
Toll ist auch das Projekt „LiMux“ in München. Seit Jahren tüftelt ein Team aus mehreren Linux Fans daran, die gesamte Verwaltungsstruktur Münchens vom überteuren Windows auf das kostenlose Linux umzustellen. Bei 14.000 Rechnern dürften die Ersparnisse eine große Stadtparty erlauben
Was begeistert mich an alledem nun so sehr? Einer der Open Source – Tüftler hat in der Sendung etwas tolles gesagt: In Zeiten des Buchdrucks war Lesen die Kulturtechnik, um die neue Technik zu verstehen. In Zeiten der IT-Welt ist das Internet und mit ihm die zahlreichen Programme die Kulurtechnik, um die digitale Sprache zu verstehen. Warum bezahlen wir alle Unmengen an Geld dafür, wenn es überall auf der Welt leidenschaftliche Technik-Fans gibt, die alle Programme, die Menschen brauchen, kostenlos (und oftmals auch besser!) entwickeln, als es die Monopolisten Windows und Apple zum Beispiel tun…
Ick find dit dufte und – wer es noch nicht wusste – dieser Blog lwird mit dem kostebnlosen Open Source Tool „WordPress“ erstellt. Danke allen, die dieses Tool programmiert haben!
Schaut es euch selbst an: Link zur Sendung bei 3sat
Überblick über kostenlose Opensource Programme: SourceForge.net
Meldestelle für Glücksmomente
Kerstin wird von Claudia darauf aufmerksam gemacht:
In Österreich gibt es eine Aktion, die nennt sich „Meldestelle für Glücksmomente“. Angefangen als physische Idee, dass Menschen an einem Ort Glücksmomente schriftlich festhalten können, ist daraus eine Internetseite entstanden, auf der Menschen – egal, woher sie kommen – ihren Glücksmoment veröffentlichen können. Fast 3.500 Menschen haben schon mitgemacht – und wenn man sich ein bisschen durch diese vielen Glücksmomente durchklickt, dann findet man einige, die einen wirklich berühren und die gute Laune machen.
Ich finde solche Aktionen super. Die Zeiten, in denen Menschen Freud und Leid nur im stillen Kämmerlein leben, sind vorbei. Jeder hat die Chance, Gefühle zu artikulieren, zu veröffentlichen und darauf Reaktionen zu erhalten. Das ist – meiner Meinung nach – weniger exibitionistisch gedacht als einfach Gemeinschaft gesucht und gelebt. Irgendwie ist man einem Menschen für wenige Minuten sehr nahe, da er oder sie einen teilhaben lässt – teilhaben an etwas ganz Persönlichem. Das ist das Leben. Das sind die Menschen.
Nun habe ich einen Glücksmoment
Linktipp: Meldestelle für Glücksmomente
Zwei Frauen mit Mut
Kerstin ist beeindruckt von dieser Nachricht:
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Im August sind in Afghanistan Präsidentschaftswahlen. Der aktuelle Minister Hamid Karsai hat 40 Konkurrenten – darunter zwei Frauen. Das ist etwas besonderes, da die in Afghanistan vorherrschenden Taliban Frauen in politischen Rollen nicht akzeptieren und sie sogar auf die Todesliste stellen. Diese beiden Frauen – Shala Atta und Frozan Fana – trauen es sich trotzdem und engagieren sich umsomehr.
Ich finde es spannend zu sehen, was in den letzten 4,5 Jahren politisch alles endlich möglich geworden ist. Ohne es politisch inhaltlich zu meinen – wir befinden uns im 21. Jahrhundert und endlich auf einem wirklichen Weg zur Gleichberechtigung. Wir haben Angela, wir haben Obama, wir hätten fast Gesine gehabt und in Afghanistan kandidieren zwei Frauen. Das wäre vor 10 Jahren alles noch unrealistisch gewesen – wir haben mutige Menschen und mutige Völker, die Lust haben auf etwas neues. Das finde ich schön und beruhigend. Im September ist unsere Stimme gefragt. Mal sehen, wie mutig die Deutschen nun sind… Übrigens: RPN Georg kandidiert als Direktkandidat (LINK ZU SEINER SEITE)
Dit jibbts umsonst? Nee, wa? Doch, ehrlich!
Kerstin wird über Ralf darauf aufmerksam:

Von Aktionen wie Geiz ist Geil, Bitte alles kostenlos etc. halte ich nicht allzuviel. Was die Journalistin und Autorin Andrea Schrade jedoch auf die Beine gestellt hat, finde ich nützlich, interessant, verbindend und nachahmenswert
Andrea hat die Internetseite www.gratis-in-berlin.de gegründet. Ähnlich wie wir gute Nachrichten sammeln, sammelt Andrea mit allen Interessierten gemeinsam nach kulturellen Angeboten und Events, die man in Berlin kostenlos besuchen kann. Menschen können so quasi Werbung für ihre Projekte und Aktionen machen und gleichzeitig schauen, was aktuell in der Stadt los ist und wie viele Tausende Menschen kostenlos die Möglichkeit bieten, einfach ein paar nette Stunden, einen netten Tag, einen netten Abend oder sogar ein ganzes nettes Wochenende zu verbringen.
Ich finde die Idee sehr schön und kann mir vorstellen, dass sich die Idee perfekt auf alle Städte übertragen lässt…









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