Archive for Mai 2008

Kinder helfen Kindern: Pizza für den guten Zweck!

Volkmar findet die Nachricht:

Jungscharkinder der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Leichlingen-Kuhle eröffneten ein Pizza-Taxi für einen guten Zweck: wochenlang haben Kinder die Aktion vorbereitet und an nur einem Wochenende über 500 Euro für kriegstraumatisierte Kinder im Libanon gesammelt!

Schnell haben die Kinder verstanden, dass es den Kindern im Libanon nicht so gut geht wie den Menschen in Deutschland und dass sie schlimme Erfahrungen gemacht haben. Daraufhin haben sie sich bereit erklärt das Projekt zu unterstützen und die Einnahmen aus dem Projekt den Kindern im Libanon zur Verfügung zu stellen.

Eine Woche vor der eigentlichen Aktion war Abgabetermin für alle Bestellungen. Zur Auswahl standen vier verschiedene Sorten Pizza. Bestellen durften alle Bekannten und Verwandten. An einem Freitagnachmittag und -abend wurden die Pizzen gebacken und ausgeliefert. Stolz kamen die Kinder nach dem Ausliefern zurück und erzählten von ihren Erlebnissen und ihren Einnahmen für die Kinder im Libanon.

Noch lange beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema „Krieg und Frieden“, besonders mit der Situation im Libanon. Das Thema hat sie betroffen und sensibel gemacht, und sie haben gelernt, dass Krieg nicht erst mit Gewalt beginnt, sondern in den Köpfen, wenn wir schlecht über andere Menschen denken.

„Kinder helfen Kindern“ ist ein Projekt des Gemeindejugendwerks im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (www.gjw.de).

Dieses Projekt zeigt, dass Enagagement schon bei Kindern anfangen kann. Es ist zum Nachahmen gedacht :-) ! Vielleicht haben ja andere Jugendgruppen, Schulen, Vereine oder Initiativen Lust auf ähnliche Aktionen!?

Linktipp: GJW


1 comment Mai 18, 2008

Gesunde Wälder: Vom Engagement eines Försters!

Kerstin findet die Nachricht:

Ich habe noch einen interessanten und wirklich vorbildlichen Menschen kennengelernt:

Dietmar Gottfriedsen, Förster.

Dietmar Gottfriedsen beschäftigte sich ausführlich mit einem Thema: Natürliche Waldverjüngung durch Direkteinsaat von standortgerechtem Baumsamen! Das hört sich vielleicht komplex und so landwirtschaftlich an, ist aber eine sinnvolle Überlegung, wenn es um die Frage geht: Wie werden unsere Wälder in Zukunft aussehen?


Da Dietmar Gottrfriedsen die zunehmende Entfremdung unserer Gesellschaft von der Natur als Problem erkannt hat, dem man besonders im Kindesalter noch entgegenwirken kann, organisiert er seit 1998 die Aktion “Eichhörnchen”, bei der Schulklassen aus dem kleinen Landkreis Süd-Dithmarschen an einem Tag Eicheln sammeln und diese in forstlich genutzte Nadelholzbestände einsäen. “Das Ziel der Aktion ist ausschließlich, die Kinder wieder für den Wald zu interessieren”, sagt der engagierte Förster und benutzt den Begriff der Waldpädagogik. Bisher nahmen an den drei herbstlichen Aktionen rund 10.000 Kinder teil, somit wurde etwa die Hälfte der Kinder des Landkreises erreicht. Dies war nur durch eine massive E-Mail-Kampagne möglich. Die Schulen nehmen das Angebot sehr gerne an. Höhepunkt ist für viele das Lagerfeuer im Wald, mit Grillen und Folienkartoffeln.

waldsaat

Quelle: www.waldsaat.de

Zunächst sammeln die Kinder in einer Eichenallee etwa 200-300 Eicheln und säen diese später in ausgewiesenen Flächen aus. Die Flächen werden dann mit einem Holzschild, auf dem der Name der Schule eingraviert ist, gekennzeichnet. Außerdem erhält die Schule Kartenmaterial, um ihr Waldstück später wieder zu finden. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Kinder mit ihrem heranwachsenden Wald stärker identifizieren.

Angespornt durch den Erfolg, sowohl hinsichtlich der Beteiligung als auch bezüglich des Jungaufwuchses auf den Flächen, wurde deutschlandweit eine Kampagne gestartet, um ähnliche Aktionen auch woanders durchzuführen.

Als Reaktion auf das immer größer werdende Interesse an seinem Engagement ruft er nun in verschiedenen Internetforen alle Menschen, die irgendwie mit Bildung, Wald oder Naturschutz zu tun haben, auf mitzumachen und auch in der eigenen Region ein Wald-Projekt zu starten.

(mehr…)


8 comments Mai 15, 2008

Musik, die keine Quote braucht: Klezmer!

Lars findet die Nachricht:

In Bremen ging in diesen Tagen die Ausstellung Klezmer - Hejmisch & Hip mit dem Untertitel Musik als kulturelle Ausdruckform im Wandel der Zeit zu Ende. Diese Wanderausstellung gibt historische und aktuelle Informationen in Bild, Text und Ton und präsentiert anschaulich die vielfältige weltweite Diskussion zum Thema. Der Blick über den Zaun zum schillernden Feld der Weltmusik ist dabei ein wichtiger Aspekt - ebenso wie die Frage nach der besonderen Bedeutung dieser Musik im jüdischen Selbstverständnis und im deutsch-jüdischen Verhältnis. Leihgeber ist die Stadt Gelsenkirchen / Referat in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Zu dieser Ausstellung wurde ein umfangreiches wie auch fantastisches Rahmenprogramm entwickelt, das von Tanz- u. Instrumental-Workshops, über wissenswerte Vorträge, einem sehr interessanten Kinofilm über die berühmten Epstein-Brüder bis hin zu grandiosen Konzerten reichte. Abschluss bildete die legendäre 10. Bremer Klezmer Nacht in der Kulturkirche St. Stephani. Hier verführte der unverwechselbare und große Interpret des jiddischen Liedes Karsten Troyke aus Berlin mit seiner einzigartigen Stimme, und unterstützt vom fantastischen Trio Scho und dem gefühlvollen Klarinettisten Jan Hemerschmidt, die begeisterten Zuhörer und Zuschauer in die Welt des Klezmers - mal tanzend fröhlich, denn trauernd melancholisch.

Die Bremer Gruppe Klezgoyim trug ebenfalls mit ihrer Instrumental-Musik - mal ernst nachdenklich, aber dann wieder fröhlich - zum Gelingen des Abends bei. Insbesondere das große Finale aller Musiker auf der Bühne sorgte für pure Spielfreude bei den Musikern, die überschwappte aufs Publikum, und ich wage zu behaupten, bis in manches Herz des Klezmer-Begeisterten, der mit einer Träne im Auge und mit einer Seele voll Glückseligkeit in einer lauen Sommernacht den Heimweg antrat.

Doch was verbirgt sich überhaupt hinter dem Begriff Klezmer? Ursprünglich bezog sich der Begriff klezmer (Plural klezmorim) auf die Musiker. Die Klezmermusik ist eine traditionelle jüdische Fest- und Feiermusik, entstanden im Lebensumfeld der Juden Osteuropas. Ihre Wurzeln in der mittelalterlichen Tradition der aschkenasischen Juden, die Weiterentwicklungen durch die jüdischen Einwanderer in den USA und Israel im 20. Jh. und das weltweite Revival seit rund 20 Jahren lassen diese Musik in vielerlei Hinsicht zu einem spannenden Feld musikhistorischer Betrachtungen werden.

Mich persönlich fasziniert die Musik des Klezmers auf vielerlei Hinsicht. Zum einen ist es toll, dass sich eine solche Musikrichtung über Jahrhunderte halten konnte, doch nicht nur das, sondern auch, dass es in den letzten Jahrzehnten zu einem Revival dieser Musik kam. Ob im 16. oder im 21. Jahrhundert - Klezmer hat an Gefühl und Leidenschaft nichts eingebüßt.

Die Schnelllebigkeit und Wertelosigkeit der heutigen Zeit geht ja bekanntlich auch am Musikwesen nicht vorbei. Eine Kunst, an den Casting-Shows heutzutage vorbei zu kommen. Was zählt ist die Quote und das Geld. Klezmer dagegen transportiert Emotionen, ja sogar kleine Geschichten. Werte wie Trauer, Freude, Liebe oder Leid werden musikalisch hochgehalten. Die Steigerung vom Hören dieser Musik ist selber spielen. Als Klarinettist darf ich sagen, es ist ein Gefühl von Reinigung der Seele; seiner eigenen, aber auch die der Zuhörer.Das bedeutet für mich Klezmer.

Darum ist dies eine positive Nachricht der Kategorie „Ganz persönlich”.

Linktipp: Wikipedia

Linktipp: Martin Kratsch, Klarinettist der Gruppe Klezgoyim


1 comment Mai 14, 2008

Wohin die Hände einen bringen: Mit dem Handbike nach Mallorca

Kerstin R. findet die Nachricht:

Marc Rasche ist seit einer Operation gehbehindert. Er möchte jedoch sein Schicksal nicht einfach so hinnehmen und beweist, dass behinderte Menschen sportlich, beruflich und privat zu Höchstleistungen fähig sind. Der 28-jährige Familienvater fuhr in 19 Tagen mit dem Handbike von Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) nach Mallorca.

Quelle: Marc Rasche

„Es gibt viele Menschen die mit so einer Situation schwer zurecht kommen, das entweder sie selbst oder ein Angehöriger auf einmal Behindert ist, und fallen in ein tiefes Loch und bekommen Depressionen. Mir ist das Gott sei Dank erspart geblieben. Meine Frau und Familie hat mich immer Unterstützt. Ganz besonderen Dank an dieser Stelle meiner Frau, die es wirklich nicht gerade Leicht mit mir hat. Und so möchte ich mit diesem Projekt Menschen Mut machen und anderen zeigen das man Behinderte nicht Unterschätzen sollte, weder im Job noch Privat. Wir können vielleicht nicht mehr wie vorher, aber anderes, bitte respektiert das. Und respektiert Euch selbst, gebt Euch selbst eine Chance!” so Marc Rasche über sich selbst.

Die Idee, das Tagebuch, Etappen-Berichte und Fotos dieser Tour findet man auf www.marc-rasche.de

Passt doch wunderbar zu unseren bisherigen positiven Nachrichten rund um das Thema „Menschen mit Behinderungen”. Immer nach vorne gucken - davon kann die Welt noch viel mehr Menschen gebrauchen!

Linktipp: Webseite von Marc Rasche


1 comment Mai 13, 2008

Und er lebt doch: Feminismus rockt!

Sylvia findet die Nachricht:

In den Tageszeitungen und von einigen aufstrebenden Journalistinnen wird der Feminismus regelmäßig für tot erklärt. Das er er lebt, beweisen nicht zuletzt die engagierten Leipziger PROPELLAS. Unter der Internetplattform www.propellas.de firmieren die selbsternannten ‘Koordinatorinnen eines offenen Netzwerkes’ zur Unterstützung von Frauen in der Musik.

Die Propellas setzen sich ein ‘für mehr Selbstverständlichkeit für Frauen und Mädchen in der Musik! Konkret und sofort’. Es geht nicht zuletzt um das Zeigen von Vorbildern für den weiblichen musikalischen Nachwuchs. Die Propellas setzen sich dafür ein, dass selbstverständlicher female DJs gebucht werden, Schlagzeug spielen, Bands gründen und produzieren und dass auch Musikerinnen von Fanzines angesprochen werden.

Engagement von Frauen, die sich mit dem bisher Erreichten einfach nicht zufrieden geben wollen! Nervensägen, Zicken, Künstlerinnen, Frauen mit Humor und Lust an (Weiter)Entwicklung: Weiter so. Lasst von Euch hören, Frauen.


Add comment Mai 11, 2008

Googlen für mehr Wald: Ecocho.com!

Walter findet die Nachricht:

Heute schon gegooglet? Dieses Verb hat sich schon mittlerweile eingebürgert. Aber so sind sie nun mal die modernen Zeiten. Mir persönlich liegt nicht daran, solche Gegebenheiten nun als gut oder schlecht einzuteilen. Aber es gibt eine, meines Erachtens, tolle Alternative, zum großen Google – Alleswisser.
Dieser lautet www.ecocho.com. Der Clou an dieser Suchmaschine: “Für jeweils 1.000 Suchanfragen über Ecocho setzen wir ein Gegengewicht zum Ausgleich für bis zu einer Tonne Treibhausgase. Wir tun dies, indem wir 2 Bäume durch Werbung auf der Webseite sponsern.”

Also, mal sehen, ob sie es ernst meinen…. ein guter Ansatz! Auf die Suche, fertig, los!

Linktipp: ecocho.com


2 comments Mai 10, 2008

Schick deine Waren doch per Flaschenpost!

Olaf findet die Nachricht:

Verstopfte Autobahnen, schmutzige Luft und Lärm sind Dinge, die fast jedem einfallen, wenn er über Frachtverkehr und Güterlogistik nachdenkt. Das “Fassungsvermögen” der meisten unserer Straßen ist oft überschritten und Mensch und Natur leiden. Unsere Umwelt wird durch die Folgen des massiven Frachtverkehrs nachhaltig geschädigt und schwere Unfälle mit LKW´s sind an der Tagesordnung. Es wäre schön, wenn es eine Technologie gäbe, die dafür sorgte, dass LKW´s zu Dinos würden. Wenn es wäre, gäbe, würde?

Es gibt und wir müssen umdenken, denn die für das Transportwesen und unsere Straßen so wichtige eierlegende Wollmilchsau steht bereits in den Startlöchern. Bei Abenteuer Wissen im ZDF bin ich darüber gestolpert: Sie heißt CarcoCap und ist “das Ergebnis interdisziplinärer Forschungs- und Entwicklungsarbeit an der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Prof. Dr.- Ing. Dietrich Stein mit Unterstützung des heutigen Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen”, wie es auf der Homepage des Unternehmens heißt. CargoCap ist die 5. Transportalternative zu Straße, Schiene, Wasser und Luft, um Güter in Ballungsräumen durch unterirdische Fahrrohrleitungen schnell, zuverlässig, zeitgenau, umweltfreundlich und wirtschaftlich zu transportieren.

Wer sehen will, wie eine Utopie Realität wird, klickt www.cargocap.de und sagt es weiter. Die Umsetzung für ein ganzes Rohrsystem in Essen kostet so viel wie 50km neue Autobahn. Worauf wartet unsere Politik?

Quelle: ZDF Abenteuer Wissen


Add comment Mai 9, 2008

Still, Herr Schäuble! Es spricht: ein Freiheitsredner!

Kerstin findet die Nachricht:

“Seit genau einem Jahr können Schulen, Universitäten und Vereine ein Netzwerk Freiwilliger in Anspruch nehmen, das ehrenamtliche Vorträge über den Wert der Privatsphäre anbietet. Die “Freiheitsredner” wollen vermitteln, welche Bedeutung überwachungsfreie Räume für uns und unsere Gesellschaft haben, wie groß die “Bedrohung” durch Kriminalität wirklich ist und wieviel Sicherheit Überwachung tatsächlich bewirken kann.

Freiheitsredner Benjamin Erhart freut sich sehr über das Jubiläum: “Die Freiheitsredner setzen ein positives Zeichen für Bürgerrechte; dabei mitzuhelfen macht mich sehr stolz!” Im ersten Jahr ihres Bestehens sind die Freiheitsredner über 70mal zu Veranstaltungen und Vorträgen eingeladen worden. “Das hat uns durchaus auch überrascht”, so der Freiheitsredner Christoph Brüning, “aber der Bedarf ist offensichtlich da. Für uns auf jeden Fall ein großer Ansporn, weiterzumachen.” Freiheitsredner haben zu aktuellen Themen wie der Vorratsdatenspeicherung oder zu Überwachung allgemein gesprochen, das Datenschutzbewusstsein von Schülerinnen und Schülern gestärkt, Ansprachen auf Demonstrationen gehalten und Ortsvereine zu eigenen Aktionen motiviert.

81 ehrenamtliche Rednerinnen und Redner aus ganz Deutschland gehören dem Netzwerk zurzeit an. Es handelt sich hauptsächlich um engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine bessere Balance zwischen Privatsphäre und Selbstbestimmung einerseits und den Kontrollrechten der staatlichen Sicherheitsbehörden andererseits einsetzen. Die Vorträge sollen zu einer informierten Auseinandersetzung mit dem Thema Privatsphäre anregen und können prinzipiell kostenfrei gebucht werden.

Ich finde das eine gute Nachricht! Was Herr Schäuble in seinem Ministerium beschließt, verdient Gegenargumente und Meinungsstarke Konkurrenz. Die Freiheitsredner beweisen also auch: Wenn man sich zusammenschließt und Kompetenzen synergetisch nutzt, dann wird aus Leise Laut und aus einem Viele. Wieder eine kleine Bewegung, die Veränderung schaffen kann. Weiter so, ihr alle da draußen!

Quelle: Social Times

Linktipp: www.freiheitsredner.de


Add comment Mai 8, 2008

The Return of “Tante Emma”! Dorfläden kommen wieder…

Georg findet die Nachricht:

In der Sendung WISO beimZDF gabs einen schönen Beitrag über Dorfläden. Die kleinen Läden wurden durch das Preisdumping und Marketing konsequent platt gemacht. Die Konsumenten trugen Ihren Teil bei, kauften nur noch bei den Ketten und Großmärkten, und so starben immer mehr “Tante Emma Läden”. Irgendwann merkten die Leute aber, dass so ein Krämerladen im Dorf oder Kiez eine ganz wichtige Funktion hat, denn er ist nicht nur der Ort an dem man die kleinen frischen Einkäufe erledigt, oder schnell mal hingeht, wenn zu Hause etwas fehlt. Die Läden sind ja auch Treffpunkt und Kommunikationsquelle und wichtig für das soziale Zusammenleben. Immer mehr Menschen scheinen das zu vermissen und wollen den Dorfladen zurück.

Der Beitrag zeigt einige Beispiel und das schöne dabei war, daß die Läden ganz ohne die Hilfe von Banken und deren Kredite in Betrieb gesetzt werden konnten. Die Banken haben nämlich nur gelacht oder den Kopf geschüttelt als die Initiatoern mit Ihrer Ladenidee vorsprachen. Man hat sich aber nicht entmutigen lassen und ging von Tür zu Tür und bot den Bürgern einfach Anteile am Laden an. Die Bürger erwarben Anteile von 250 Euro oder mehr und machten somit Ihren Laden möglich. Ohne die ignoranten Herren von der Bank. Was für ein Zeichen!! Das Kredo war von Anfang an, dass der Gewinn an der Investition nicht Rendite in Form von Geld sein soll, sondern einfach die Tatsache, daß man wieder einen Laden um die Ecke hat indem man einkaufen kann. Und das ist eben mehr Wert als Geld.

Ich finde das ein gutes Beispiel, wie man durch Eigeninitiative seine Welt und Lebensumstände verbessern kann, auch ohne die gnädige Kreditvergabe einer Bank. Auf ihr Bürger, ihr wollt die Welt verändern? Dann einfach Konzept aufstellen, von Tür zu Tür gehen und machen! Ihr werdet mehr Freunde und Gönner finden als ihr glaubt. Banken braucht kein Mensch! Jedenfalls nicht um einen Dorfladen aufzubauen.

Quelle: WISO im ZDF vom 28.04.2008

Linktipp: www.dorfladen.net


5 comments Mai 7, 2008

Ein Klick für die Demokratie: Netz gegen Nazis online!

Olaf findet die Nachricht:

“DIE ZEIT” hat in Zusammenarbeit mit dem ZDF, dem DFB und anderen Partnern aus Medien und Gesellschaft ein bundesweites Internetforum gegen Rechtsextremismus gestartet. Hier finden Betroffene Hilfe, Aussteiger Unterstützung und Gegner Gehör. Es werden Fragen darüber geklärt, was Nazis denken, wer Nazis sind, wie sich Nazis organisieren, was Nazis machen, wie Nazis argumentieren und viele Fragen mehr, zu dieser besonders dämlichen Ausgabe der Gattung Mensch.

Im Mittelpunkt des Projekts stehe ein großes, interaktives Webportal, in dem alle wichtigen Fragen zum Thema Rechtsextremismus diskutiert und beantwortet werden sollen. Unter der Internet-Adresse www.Netz-gegen-Nazis.de sollen in einem lexikonartigen Wissens-Teil umfangreiche Kenntnisse vermittelt werden, ergänzt durch aktuelle Berichte und Reportagen zum Thema. Im sogenannten Handeln-Teil sollen Menschen, die in ihrem persönlichen Umfeld mit Rechtsextremismus in Berührung kommen, Antworten auf die wichtigsten Fragen finden. In zahlreichen Foren könnten sich Betroffene, Interessierte und Aktive zudem über ihre Erfahrungen austauschen, teilte der Zeit-Verlag mit.

Eine gute Nachricht! Für alle, die was gegen Nazis haben und sich einsetzen möchten: http://www.netz-gegen-nazis.de/


1 comment Mai 6, 2008

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