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1.
Gudrun Keil | April 2, 2008 at 5:55 p
Ich bin dafür, die olympischen Spiele in China ganz zu boykottieren, damit für die Machthaber ein Zeichen gesetzt wird. Die Menschenrechte gilt es überall zu achten!
Edit CommentSportler überall auf der Welt, bleibt zu Hause, meidet China!
2.
Gudrun Keil | April 2, 2008 at 5:57 p
Die olympischen Spiele stehen für Fairness, Sportlichkeit und Mut. China zeigt keines von ihnen.
Edit Comment3.
Kerstin | April 2, 2008 at 6:07 p
Schwierige Angelegenheit. Aber im Grunde gebe ich dir Recht: Ein Land, dass Menschenrechte verletzt, kann nicht Gastgeber für ein Fairplay sein. Ich fänds ein tolles Zeichen, wenn Sporler auf der ganzen Welt Geschlossenheit zeigen. Das würde in die Geschichte eingehen und Konsequenzen mit sich bringen, die China zum Nachdenken bringen würde!
Edit Comment4.
newmoneyberlin | April 2, 2008 at 7:46 p
Ja, mir tun halt die Sportler leid, die sich jahrelang auf den Punkt vorbereiten. Für die ist ein Boykott echt schlimm, und ich bin deshalb dagegen. Auch denke ich man könnte während der Spiele in China vor Ort wesentlich mehr Aufmerksamkeit erreichen, als wenn man fern bleibt.

Edit CommentIch finde auch, daß man vor allem auch den Konzernen auf die Finger schauen muss, unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt wurden, die man uns hier dann verkaufen möchte. Ich glaube wir, die Konsumenten haben eigentlich die Macht. Allerdings garnicht so einfach. Man müsste mal recherchieren, von welchem Hersteller man politisch, sozial und ökologisch korrekte Sportschuhe und Bekleidung kaufen kann…
Man bräuchte einen weltweiten Standard für Produkte! Ein Gütesiegel. Und alles was nicht korrekt produziert wurde, wird nicht gekauft, bzw. darf garnnicht erst importiert werden…das wär´s…Merke: Immer nur billig macht auf Dauer alle kaputt!!
5.
Verena | April 2, 2008 at 8:59 p
klar - für die sportler ist’s tragisch.
ist ja nicht so als könne man einfach entscheiden dann halt woanders ne goldmedaille zu ergattern. das ist die meisten ein lebenstraum und endziel jahrelanger arbeit!
aber immerhin - ob boykott oder nicht - kommt durch die ganze geschichte eine diskussion zustande. jetzt schaut die ganze welt auf china und will veränderungen sehen.
und über fair trade gibt’s ja hier bereits einen artikel (fair feels good in europe). der stein rollt sozusagen schon bissle, immer mehr kleine klamottenlabels legen wert auf fair hergestellte und gehandelte produkte. und auch um (zumindest europäische) standards bemüht man sich. um positiv zu bleiben: es ist im kommen! immer mehr menschen achten beim einkaufen auf die herkunft der artikel.
ich seh’s bei mir selbst - noch vor ein paar jahren habe ich keinen gedanken daran verschwendet. das thema war einfach viel präsenter in letzter zeit und das ist gut!
bloß wie’s mit den großen ist, da bin ich mir nicht so sicher. und die produzieren nunmal meine joggingschuhe - das stimmt.
Edit Comment6.
morgenstern | April 3, 2008 at 2:15 p
@newmoney….deinen überlegungen stimme ich völlig zu….
@verena…auch ich (bin jetzt 56) habe mir erst als ich kinder
Edit Commenthatte gedanken darüber gemacht, welche
auswirkungen -mein verhalten- auf unsere umwelt hat
7.
laverena | April 4, 2008 at 8:01 p
@ morgenstern: das kann ich mir vorstellen. man will seinen kindern ja nicht unbedingt ein dreckloch hinterlassen. da überdenkt man sicherlich in einiger hinsicht sein verhalten.
positive neuigkeit zum thema china:
es gibt erste reaktionen auf den druck von außen, zumindest könnte man diese tatsache so deuten:
die wikipedia-sperre wurde aufgehoben! leider noch nicht in chinesischer sprache - und englisch wird nur von einem relativ kleinen teil der bevölkerung gesprochen.
aber immerhin, es passiert etwas!
link zum thema: http://www.gulli.com/news/china-wikipedia-sperre-2008-04-04/
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