Archive for März 2008

Der Staat muss offline bleiben!

Kerstin findet die Nachricht:

Bollwerk Verfassungsgericht: Mit ihrem Eilbeschluss zur Vorratsdatenspeicherung sperren sich die Karlsruher Richter gegen die weitere Aushöhlung bürgerlicher Rechte. Der Entscheid ist zwar nur ein Teilsieg für den Datenschutz - aber ein mächtiges Signal.

Weiter heißt es auf Spiegel online:

[...] Damit bleibt das Bundesverfassungsgericht bei einer Linie, die sich schon in seinen Urteilen gegen das verdachtsunabhängige Scannen von Autokennzeichen, in der empfindlichen Beschneidung von Wolfgang Schäubles “Bundestrojaner”-Plänen sowie dem strikten Nein gegen die Online-Durchsuchungs-Praxis in NRW angekündigt hatte. Durchaus gegen den Trend in der westlichen Welt behält das Bundesverfassungsgericht nicht nur die berechtigten Schutzinteressen des Staates im Blick, sondern auch das Schutzbedürfnis des Bürgers vor der stetig wachsenden Neugier des Staates.

Ich finde diese Nachricht ermutigend. Ermutigend, weil man endlich mal wieder die Hoffnung hat, dass nicht alles in unserem Land miteinander verbunden und verschwört ist. Der Staat muss auch mal einstecken und sich von neutraler Ebene sagen lassen dürfen: Haltet euch an UNSER aller Grundgesetz. Das finde ich eine super Message und ich hoffe, dass dieser Vorstoß des  Bundesverfassungsgericht Bestand haben wird.

Quelle: Spiegel online 

Linktipp: Arbeitskreis Stoppt die Vorratsdatenspeicherung 


1 comment März 19, 2008

Vertonte Poesie! Positives für die Ohren

Kerstin findet die Nachricht:

Ich bin über einen wunderschönen und positiven Text gestolpert, der eigentlich vom Dichter Friedrich Rückert (1788 - 1866) stammt und jetzt neu und, wie ich finde, einzigartig vertont wurde von: poetryclub! Der Text ist so wundervoll und motivierend, Hoffnung spendend und ermutigend. Hier ein Auszug aus dem Text:

Die Welt ist schön, die Welt ist gut, gesehn als Ganzes,

Der Schöpfung Frühlingspracht, das Heer des Sternentanzes.

Die Welt ist schön, ist gut, gesehen im einzelst Kleinen;

Ein jedes Tröpfchen Tau kann Gottes Spiegel scheinen.

Nur wo du Einzelnes auf Einzelnes beziehst,

O, wie vor lauter Streit du nicht den Frieden siehst!

Der Frieden ist im Kreis, im Mittelpunkt ist er,

Drum ist er überall, doch ihn zu sehen ist schwer.

Die Welt ist schön, die Welt ist gut.

Dieser Textauszug entspringt dem Lied “Die Welt ist schön” der Band poetryclub. Und die ist ein Projekt unseres positiven Reporters Georg. Darum möchte ich heute einfach mal Werbung für ihn und seine Debüt-Platte “Goldene Zeit” machen. “Die Welt st schön” - Ja, gesehen als ganzes, ist sie einzigartig und wundervoll. Die Menschen übersehen es nur, vergessen es nur und machen es mit eigenem Konsum zunichte. Das Lied animiert, sich bewusst zu machen, auf was für einer “Leihgabe” wir unsere Häuser bauen dürfen: Auf einer Erde, die wir unser nennen.

Ich habe mir auf der Webseite von poetryclub einige Songs angehört und bin der Meinung: Es ist eine gute Nachricht, wenn Menschen sich lyrischen Texten bedienen und sie mit neuem Leben füllen anstatt inhaltslosen Mainstream zu produzieren. Und ganz nebenbei verkauft jede Platte die Botschaft: Schaut euch um um redet nicht so viel Schlechtes, Frieden ist im Kreis, in unserem Mittelpunkt!

Viel Spaß beim reinhören der schon positiv klingenden Platte “Goldene Zeit”!

Hier kann man sich die vertonte Vesion von “Die Welt ist schön” anhören (Musicplayer)

Quelle: poetryclub


5 comments März 12, 2008

Standfestigkeit Olé: Dagmar Metzger rettet Hessens Demokratie

Kerstin findet die Nachricht:

“Dagmar Metzger gibt nicht nach, sie will ihr Mandat behalten. Die hessische SPD-Landtagsabgeordnete war von den eigenen Parteifreunden bedrängt worden, nachdem sie erklärt hatte, sie werde nicht für eine von der Linken tolerierte rot-grüne Minderheitsregierung stimmen. Stundenlang hatte Metzger heute der SPD-Landtagsfraktion Rede und Antwort stehen müssen. Anschließend teilte SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti Metzgers Entscheidung mit.”

Weiter heißt es auf Spiegel Online:

In einer ersten Reaktion begrüßte SPD-Bundestagsfraktionschef Peter Struck die Entscheidung Metzgers, ihr Mandat nicht niederzulegen. Es sei richtig, dass Parlamentarier ihrem Gewissen folgten, sagte Struck in Berlin. Niemand könne ein SPD-Mitglied aus der Fraktion ausschließen, wenn es eine andere Ansicht vertrete.

Oh, was für ein guter Tag - ich finde diese Nachricht hervorragend positiv, da Dagmar Metzger einem enormen Druck Stand gehalten hat und als Demokratie-Trophäe aus der ganzen SDP Schlammschlacht hervorgeht.Was man von der Partei in keinster Weise mehr behaupten kann, hat Metzger für sich beschlossen: Sie hält ihre Versprechen, sie hat ihre Meinung und ihre Stimme und sie vertritt die Meinung, für die sie in ihrem Wahlkreis gewählt wurde. Puh… Spiegel Online titelte gestern schon so schön:  “Mehr Metzgers für Deutschland”! Dem schließe ich mich an! Würde der guten Frau gerne hier eine Glückwunsch-Liste schenken. Wer gratuliert Ihr noch zu ihrer Entscheidung, der poste einfach einen Kommentar mit einem kurzen persönlichen “DANKE!” als Kommentar :-)
Quelle:   Spiegel online


11 comments März 11, 2008

Positives Beispiel für Enthüllungsjournalismus im TV: Rentner auf die Barrikaden!

Georg findet die Nachricht:
Wiederum muss ich eine Lanze brechen für die öffentlich rechtlichen Medien, und man sollte sich wirklich überlegen, ob die GEZ Gebühren nicht vielleicht doch gut angelegtes Geld sind.
In diesem Falle möchte ich mich bei der ARD bedanken, die heute Abend den Film “Rentenangst!” von Ingo Blank und Dietrich Krauß ausgestrahlt hat. Obwohl sich im Verlauf des Films zunehmend Beklemmung und Wut einstellte, der Film war in seiner aufklärerischen Wirkung absolut positiv. Einmal mehr wurde ein System der Verschwörung aufgedeckt, diesmal in Sachen Rentenversorgung. Ja richtig gelesen: Verschwörung. Anders kann man die Allianz zwischen den Konzernen, gekauften Wissenschaftlern, Politikern und Medien ja nun leider auch nicht mehr bezeichnen. Die beiden Filmemacher haben hervorragend recherchiert, nachgerechnet und nachgefragt. Das Ergebnis, wen sollte es wundern ist wie so oft, kurz gesagt: Wir wurden und werden komplett hinters Licht geführt, denn die gesetzliche Rentenversicherung wurde in den letzten Jahren nur deshalb totgeredet, um die Bürger ganz bewusst in die private Altersversorgung und damit wiedermal in Fänge der geldgierig Konzerne zu treiben. Es ist so einfach! Die Zeche, wie sollte es anders sein, zahlen am Ende die kleinen Bürger. Den Profit streichen die Konzerne ein.
Auch Ex-Minister Blüm taucht am Ende des Films auf, er hatte ja immer gesagt die Rente sei sicher. Damit meinte er die gesetzliche Rentenversicherung. Er kritisierte, daß nun alle ihr Geld den privaten Versicherungskonzernen in den Rachen werfen, und das seien ja genau diejenigen, die wiederum die Hedgefonds finanzieren. Die Hedgefonds wiederum zerschlagen gerade alles was noch an betrieblicher Rentenabsicherung gibt, bzw. holen sich die Pensionskassen der Firmen, die sie zerschlagen. Die Arbeiter stehen am Ende ohne einen Cent da. Erschütternde Beispiele, wie das funktioniert gibt es aus Amerika und England millionenfach. Menschen, die schonungslos um Ihre Rente betrogen werden und verbittert ihren Lebensabend verbringen dürfen. Blüm wunderte sich, daß es keinen massives Aufbegehren gibt. Er fragt sich: Wo sind die Wissenschaftler, was ist mit den Gewerkschaften, was ist mit dem Medien, warum schweigen alle?
Ich sehe mich bestätigt, das war ein indirekter Aufruf zur Revolution, einmal mehr. Es brodelt in diesem Land und ich spüre es: WIR WACHEN JETZT AUF! - UND TUN WAS!! Danke ARD für den Beitrag, aber bitte das nächste mal zur Hauptsendezeit senden, und nicht erst kurz vor Mitternacht!
Das Erste | Sonntag, 09.03.2008 | 23:30 Uhr /

Rentenangst!
SR (Stern.) | Länge: 45 Minuten

Quelle: ARD


6 comments März 10, 2008

Die Schlau-Werd-Stube Kinderkrippe für eine tolle Volkswirtschaft!

Kerstin findet die Nachricht:

Der gezielte Ausbau frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit der Kinder in Deutschland erheblich, später ein Gymna­sium zu besuchen. Durch das zu erwartende höhere Lebenseinkommen führt er auch zu einem deutlich größeren volkswirtschaftlichen Nutzen. Dies gilt vor allem für Kinder aus benachteiligten Verhältnissen. Dazu gehören Kinder mit Migrationshintergrund oder geringer Bildung der Eltern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, die den Einfluss des Besuchs von Kinderkrippen (0 bis 3 Jahre) auf die Bildungsbiographie und die zu erwartenden volkswirtschaftlichen Effekte untersucht. Im Auftrag der Stiftung hatte das “Schweizer Büro für Ar­beits- und sozialpolitische Studien” (BASS) die Geburtsjahrgänge von 1990 bis 1995 der in Deutschland geborenen Kinder unter die Lupe genommen.
Weiter heißt es:
Der Studie zufolge hat die frühkindliche Bildung einen hohen Einfluss auf den späteren Bildungs­weg. Für den Durchschnitt der Kinder aus den untersuchten Jahrgängen erhöht sich die Wahr­scheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, von 36 Prozent auf rund 50 Prozent, wenn sie vorher eine Krippe besucht haben. Für benachteiligte Kinder liegt die Verbesserung der Bildungschancen durch einen Krippenbesuch noch höher. Von diesen Kindern gehen rund zwei Drittel mehr aufs Gymnasium.Auch der langfristige volkswirtschaftliche Nutzen durch den verstärkten Ausbau von Krippenplät­zen ist erheblich. Ein Gymnasialabschluss erhöht die Wahrscheinlichkeit, ein höheres Lebensein­kommen zu erzielen. Die durchschnittliche Differenz zwischen den erwarteten diskontierten Lebenseinkommen von Personen mit und ohne Abitur beträgt rund 230.000 Euro. Hiervon sind durchschnittlich fast 22.000 Euro an Brutto-Mehreinkommen (inkl. Arbeitgeberbeiträge) auf Effekte des Krippenbesuchs zurück zu führen. Die Berechnungen basieren auf Querschnittdaten für die Jahre 1996 bis 2005 des Sozioökonomischen Panels (SOEP), zu Preisen von 2005. Damit werden durch den Krippenbesuch eines Kindes volkswirtschaftliche Nutzeneffekte ausgelöst, die nahezu dreimal höher sind als die entstandenen Kosten für den Krippenbesuch von rund 8.000 Euro für eine durchschnittliche Verweildauer von 1,36 Jahren.
Eine, wie ich finde, nur auf den ersten Anschein positive Nachricht: Es freut mich, dass statistisch gesehen Krippenkids gute Chancen haben und sogar richtig pfiffig werden. Also: Weg mit dem Schmuddel-Image der weggegebenen Kinder. Was ich aber nur scheinbar positiv finde ist die Reduzierung von früh erlangtem Bildungsgrad auf spätere Wirtschaftlichkeit. In was für einer Gesellschaft leben wir? Sollte es nicht die positive Nachricht sein, dass Kinderkrippen eine offiziell anerkannte frühkindliche Betreuungs- und Bildungsform für die Frühförderung von (Klein)-Kindern sind? Es reicht doch, zu wissen, dass eine Krippe eine angesehene und mittlerweile endlich auch geschätzte Anlaufstelle für berufstätige Eltern ist. Muss man eine Zwei-Klassen-Gesellschaft dennoch wieder über das alt beliebte Thema Jahreseinkommen und Bruttolohn führen? Dreht sich der Spieß nun und sind die Glucken-Mütter die Bösen? Wann hört unsere Gesellschaft endlich auf, in VWL-Welten zu denken. Hagt mal jemand gefragt, wie es Mütern und Kinder mit und in der Krippe GEHT?Also: Eine leider nur scheinbar positive Nachricht. Oder?

Quelle: Bertelsmann Stitung

Zum Weiterlesen: Zeit Online Artikel “Kinderkrippen: Über Ideologien in deutschen Mütterköpfen”


3 comments März 8, 2008

Positiver Linktipp: Betterplace…

Kerstin findet die positive Meldungsquelle:

Hier kurz und knapp ein kleiner Linktipp für eine frisch aufgespürte positive Meldungsquelle. Es tut sich was in unserem Land. Viele Menschen sind auf dem Weg zu positiven, gesellschaftlichen, ökologischen, wirtschaftlichen Total-Veränderungen. Eine tolle Seite für Menschen mit konkreten Projektideen, die den Austausch zu Gleichgesinnten suchen ist die Internetseite mit zugehörigem Blog der Stiftung Betterplace. Vielleicht können wir ja darüber neue positive Reporter gewinnen? Tolle Initiative auf jeden Fall. Ein Klick lohnt sich.

www.betterplace.org


Add comment März 8, 2008

Umsatteln aufs Fahrrad, weg mit dem Winterspeck…der Streik hat auch Vorteile!

Kerstin formuliert eine positive Nachricht:

In Berlin streikt ver.di in Schulen, Behörden, bei der Polizei, dem Ordnungsamt, den Wasser- und Reinigungsbetrieben und allen voran der Berliner Vekehrsgesellschaft BVG. In der Hauptstadt fährt seit Montag keine U-Bahn mehr und keine Straßenbahn, kein Bus und keine Touri-Shuttles. Wer sich in Berlin Mitte und außerhalb des bekannten “Rings” bewegt, braucht keine S-Bahn, sondern nun seine Füße oder Beine.

Als ich heute vom Büro zu Fuß nach Hause gelaufen bin (4 km, etwa 35 Minuten) war ich überhaupt nicht sauer und auch nicht frustriert. Denn folgendes war zu erkennen: Legt man im normalen hochmobilisierten Alltag diese Strecke mit der Straßenbahn per 6 Stationen in 7 Minuten zurück, begegnen einem auf dieser Kurzstrecke mindestens 7 MP3-hörende Studenten, 5 Bier trinkende Feierabendler und noch 3 feiernde Döner-essende Touristen. Alltag. Im Gesicht eines jedes einzelnen abzulesen: Lasst mich bitte in Ruhe, ich will schnell nach Hause.

Heute war das Bild ein völlig anderes: Die Straßen waren voller Fahrräder. Hechelnde, untrainierte Anzug-Träger mit der Aktentasche auf dem Gepäckständer, übermüdete Zausel-Köpfe auf nem klapprigen Zweite-Hand-Rad, Gruppen von Kollegen zu Fuß auf dem Weg zum Parkplatz, schlendernde Menschen, die den Fußweg nach Hause nutzten, um beim Thai-Gemüsemarkt noch schnell was einzukaufen. Und nirgends auf meinem langen Fußweg habe ich einen miesepetrigen, schimpfenden, böse guckenden Menschen gesehen. Niemand hatte eine Bierflasche in der Hand. Keiner einen Döner und MP3-aus 7 paar Ohren war heute auch nicht dabei. Ich finde dies ganz persönlich eine wundervolle Nachricht, denn halte ich es mal völlig sachlich gesehen fest, beweist der Streik der BVG hier in Berlin

- die Menschen brauchen weniger Mobilität, als Ihnen angeboten wird

- die Menschen haben mehr Zeit, als sie glauben

- die Menschen brauchen keine Supermarkt-Discounter, sondern den kleinen Laden auf dem Nach-Hause-Weg

- die Menschen trinken beim Fahrrad fahren weniger Alkhohol :-)

- und sie  bewegen sich, lächeln und wirken… ZUFRIEDEN!

Der Streik soll noch zwei Dauern andauern. Mal sehen, ob sich die Solidarität der Berliner hält. Das wäre eine super positive Nachricht. Und die Sportbeauftragten unseres Landes dürfte es auch freuen… Ab Montag soll auch noch die S-Bahn streiken. Dann geht garnichts mehr. 6 Millionen Füße auf dem Weg von A nach B. Toll!

Was denkt ihr darüber? 

Quelle: Subjektive Wahrnehmung


2 comments März 7, 2008

Studie zeigt: Putzen macht sexy!

Verena findet die Nachricht:

In einer amerikanischen Studie konnte festgestellt werden, dass Männer, die fleißig ihre Hausarbeit erledigen, ein besseres Sexualleben haben als ihre Steinzeit-Kollegen.

Angesichts der angeblichen Tatsache, dass Frauen durch Hausarbeit auch im 21. Jahrhundert noch etwa 4 Wochen jährlich weniger Freizeit haben als Männer (Quelle gänzlich unbekannt), macht diese Nachricht Hoffnung auf einen ganz besonderen “Motivationsschub”, der durch die Besenkammern Deutschlands fegen könnte…

“Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil an der Hausarbeit und beispielsweise der Häufigkeit von Sex, sagte der Co-Autor der Studie, Scott Coltrane. „Allgemein gesagt: Je mehr die Männer Hausarbeiten übernehmen, desto glücklicher sind die Frauen.“ Dies schlage sich dann auch beim Sex nieder, betonte der Soziologe von der Riverside-Universität in Kalifornien.” ist in der Online-Ausgabe der FAZ zu lesen.

Ich finde diese Nachricht positiv, da sie ganz neue Wege aufzeigt, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Unklar bleibt, wie sich dies bei zusammenlebenden gleichgeschlechtlichen Paaren verhält. Mich würde außerdem interessieren, inwiefern Wohngemeinschaften von diesem Zusammenhang betroffen sind.

Quelle: FAZ Net


5 comments März 7, 2008

Umweltfilmpreis: Nette Inspirationen für mehr…Mehrweg!

Kerstin findet die Nachricht:

Die Deutsche Umwelthilfe und die Stiftung Initiative Mehrweg haben zum zweiten Mal die besten Kinospots zu umweltschonenden Glas-Mehrwegverpackungen vergeben. Die Imagewerbung soll mithelfen, die guten Argumente für Glasmehrwegsysteme von den Köpfen in die Herzen der Verbraucher zu bringen.

Ich habe mich mal auf der Seite der Deutschen Umnwelthilfe umgeschaut und mit die prämierten Filme angesehen. Weltbewegend sind die sicher nicht, aber ich finde es positiv, dass sich junge Filmemacher/innen dem Thema Umwelt widmen und aktiv mit dazu beitragen, dem Thema Mehrweg wieder etwas Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ich vermisse das manchmal schon, die grünen Glasflaschen… jetzt ist alles aus Plastik, wird in Automaten geschoben und dann wahrscheinlich irgendwo zusammengepresst und was dann daraus entsteht..?Hmm.

Was ist denn für euch das beste Konzept? Plastik-Pulle vs. Glasflasche vs. Sprudelselbermachfixx? 

Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V. (hier sind auch die Filme zu sehen) 


2 comments März 5, 2008

Bayerisches Fernsehen gab dem “Ärzteprotest” ein Forum. Revolution findet statt!

Georg findet die Nachricht:

Wie schlecht es teilweise um eine freie und faire Berichterstattung in unserem Land bestellt ist, zeigt die Auseinandersetzung der bayerischen Hausärzte mit den Lobbyisten im Gesundheitswesen. In Bayern läuft derzeit ein Aufstand der Hausärzte und Patienten gegen die Machenschaften der kassenärztlichen Vereinigung (KV), Regierung und Krankenkassen. Kurz gesagt geht es darum, die Demontage der Hausärzteversorgung durch Politik und Kapitalgesellschaften zu verhindern. Dies möchten die Ärzte durch einen kollektiven Ausstieg aus dem derzeitigen Unterdrückungssystem erreichen. Der durchaus berechtigte Protest findet aber in den Medien kaum Erwähnung. Das ist erstaunlich, denn hier geht es um eine Angelegenheit, die von größtem Interesse für die Öffentlichkeit ist.

Da offensichtlich große Kapitalgesellschaften nach amerikanischen Vorbild das bisher bestehende solidarische Gesundheitssystem übernehmen wollen, um auf Kosten von Ärzten und Patienten “Rendite und Kasse” zu machen, ist es auch nicht verwunderlich, daß dieses wichtige Thema z.B. bei RTL und Konsorten überhaupt nicht stattfindet. Auch die bayerische Staatsregierung scheint eher auf den Seiten der “Heuschrecken” zu sein, schließlich bezeichen Sie die Ärzte als Gesetzesbrecher und versuchen durch massive Einschüchterungen Druck zu machen. Offensichtlich wird auch von dieser Seite der Einfluss auf die Presse und Medien massiv genutzt, um den Ball möglichst flach zu halten… Oder hat etwa schon jemand mitbekommen, daß hier gerade ein Aufstand, eine Revolution der Ärzteschaft stattfindet?

Umso erfreulicher ist die Nachricht, daß der Bayerische Rundfunk in der vergangenen Woche ein Bürgerforum in der Nähe von Coburg veranstaltete und live über das Bayerische Fernsehen ausstrahlte. Bei der Sendung wurde absolut deutlich, was hier zur Zeit Ungeheuerliches vor sich geht. Die Vertreter der Kassen und der kassenärztlichen Vereinigung konnten den Argumenten der Ärzten und Patienten absolut nichts entgegensetzen und wurden faktisch öffentlich demaskiert. Eine sehr wertvolle Aufklärung!

Ich kann daher den Bayerischen Rundfunk nur beglückwünschen! Anscheinend nehmen die Macher dort ihre Verantwortung für Demokratie und Meinungsbildung noch ernst, und scheinen noch nicht unter der Fuchtel der Kapitalgesellschaften und ihrer Erfüllungsgehilfen in der Politik zu stehen. Eine gute Nachricht! Es lebe der öffentlich rechtliche Rundfunk/Fernsehen! Weiter so!

W er sich über die komplexen Details des Ärzteprotests in Bayern informieren möchte, hier zwei Links:

http://www.bhaev.de

http://www.patient-informiert-sich.de

Hier der Link zu der betreffenden Sendung:

Bayerischer Rundfunk


Add comment März 3, 2008

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