Wilfried findet die Nachricht:
Heute Abend werden mit dem Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2008 in Berlin Bürgerstiftungen ausgezeichnet, die junge Menschen dafür begeistern, sich aktiv für ihr Umfeld zu engagieren. Der Hauptpreis des zehnten bundesweiten Wettbewerbs geht an die Stiftung* Bürger für Münster. Mit dem zweiten Preis werden die Bürgerstiftung Pfalz und die Bürgerstiftung Weimar geehrt. Der Förderpreis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.
Weiter heißt es in der Pressemitteilung:
“Die Bereitschaft, sich aktiv für die Gesellschaft zu engagieren, wird meistens schon durch Erfahrungen in der Jugendzeit gelegt. Hierzu können Bürgerstiftungen einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb haben wir junge Menschen in den Mittelpunkt unseres Förderpreises 2008 gestellt”, sagt Dr. Christopher Pleister. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist Kuratoriumsvorsitzender der Aktiven Bürgerschaft.
Die Aktive Bürgerschaft vergibt seit 1998 ihren Förderpreis. Über 1.000 Vereine und Bürgerstiftungen nahmen bisher an dem bundesweiten Wettbewerb teil. 39 gemeinnützige Organisationen wurden bereits ausgezeichnet.
Quelle: Aktive Bürgerschaft
Februar 28, 2008
Kerstin findet die Nachricht:
Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer in Deutschland ist nach Angaben der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Sie habe im Vergleich zum Vorjahr um knapp 16 Prozent auf 161.448 Antragsteller zugenommen, teilte heute der Geschäftsführer der Organisation in Bremen, Günter Knebel.
Weiter heißt es:
«Die deutlich erhöhte Zahl zeigt, dass die Gewissensfreiheit zur Kriegsdienstverweigerung bei Wehrpflichtigen einen hohen Stellenwert behält», folgerte Knebel. 2007 sind nach Angaben des Bundesamtes für den Zivildienst 84.562 Verweigerer zu einem neunmonatigen Zivildienst einberufen worden.
Mir spricht diese Nachricht so aus der Seele. Im Jahr 2008 fehlt mir das Verständnis für Bundeswehr und Armee, Sondereinsatz und Friedenssicherung durrch Blauhelme. Darum finde ich es toll, dass unter den jungen potenziellen Nachfolgern der Bundeswehr-Riege junge Menschen immer mehr ihrer Moral folgen und einen Einsatz im sozialen Bereich dem an der Waffe vorziehen. Das lässt hoffen auf eine soziale Zukunft mit einer Nachfolgegeneration, die nicht nur SecondLife kennen, sondern auch Reality: Menschen brauchen Hilfe. Jeden Tag. In jeglicher Hinsicht. Ich wünsche mir so viele Zivildienstleistende, dass die Bundeswehr bald abgeschafft werden kann… das wäre eine wahrhaftige Seite 1 - Positive Nachricht…
Quelle: Social-Times
Linktipp: Tätigkeitsbereiche für Zivildienstleistende
Februar 27, 2008
Kerstin findet die Nachricht:
In der Berliner Zeitung habe ich folgende Meldung gefunden:
“Der Standort Ost ist besser als sein Ruf: Das ist das Fazit der jüngsten Studie des Ifo-Instituts Dresden. Die Wirtschaftsforscher haben im Auftrag des für den Aufbau Ost zuständigen Bundesverkehrsministers Wolfgang Tiefensee (SPD) die Standortbedingungen in den neuen Bundesländern mit denen in Mittel- und Osteuropa sowie in Südostasien verglichen. Die Studie bescheinigt Ostdeutschland, mit diesen Standorten konkurrieren zu können: “Die Bedingungen, in Ostdeutschland zu investieren, sind offenbar sehr, sehr gut”, sagte Tiefensee gestern bei der Vorstellung der Studie. “Leider wissen das zu wenige Investoren.” Aus diesem Grunde wolle die Bundesregierung verstärkt die Werbetrommel für den Standort Ost rühren.”
Weiter im Artikel heißt es:
“Die Industrie im Osten liege in einigen Sparten mit Wachstumsraten von rund zehn Prozent deutlich über den Zuwachsraten in Westdeutschland. Mehrfach habe der Osten in den vergangenen Jahren die höchsten Anlageinvestitionen je Einwohner im Vergleich mit den mittel- und osteuropäischen Ländern auf sich ziehen können. Obwohl die Arbeitskosten im Osten im Vergleich zu den Konkurrenzstandorten als Nachteil gewertet wurden, plädierte Tiefensee für höhere Löhne. Er setzte sich für die Einführung von Mindestlöhnen im Osten ein. “Wir brauchen dieses Auffangnetz”, sagte er. Unauskömmliche Dumpinglöhne seien auch ein Grund für den Wegzug von Fachkräften und deshalb nicht hinnehmbar.”
Ich lese diese Nachricht nun schon fast zum vierten oder fünften Mal seit 2005. Aber ich vermisse es als Thema bei Anne Will oder Maischberger. Wie kann es sein, dass fünf Bundesländer eine positive Entwicklung nehmen, die Arbeitsbedingungen besser werden, aber niemand sich in der Öffentlichkeit mal stellvertretend für eine starke Region hinstellt und positive Stimmung verbreitet? Gut, dass Menschen sich selbst Foren suchen um gemeinsam Stimmung zu machen. Im Ossiforum ist das Thema “Ostdeutschlands Wirtschaft” grade mitten in der Diskussion und als ich so mitlas hatte ich das Gefühl: Wow, da sind Menschen endlich mal stolz auf etwas. Es bedarf nicht immer der political correctness oder der akribischen Analyse von harten Fakten - es geht hier um ein gesundes Heimatgefühl. Schön, wenn sich das endlich mal wieder in Ostdeutschland einstellt und noch schöner, wenn nach dem 09. November 2009 kein Gedenktag mehr nötig wäre um über Unterschiede zweier Länderteile zu sprechen sondern nur darüber, was der eine vom anderen lernen kann. Denn das ist´ne ganze Menge!
Quelle: Berliner Zeitung
Quelle: Ossiforum.de
Februar 24, 2008
Georg findet die positive Meldungsquelle:
Es gibt bereits ein Portal, daß ebenfalls gute Nachrichten publiziert. Hier kann man fündig werden, und sicher das ein oder andere für die 1000 guten Nachrichten einsammeln:
www.goodnewstoo.de
Februar 24, 2008
Georg findet die Nachricht:
Bei zoomer.de habe ich grade eine positive Nachricht entdeckt:
Sarah Kuttner engagiert sich derzeit in der Poetry Slam Szene, hat eine eigene Sendung (derzeit nur digitalen Abo-Kanal Sat.1 Comedy) und dreht grade einen Dokumentarfilm zum Thema. Das ist eine positive Nachricht, denn es lässt hoffen, daß wieder geistvollere Unterhaltung einen Weg in die Medien findet. Die Sprache in Form von “live” aufgeführter Poesie wie sie bei Slams präsentiert wird, ist ein fantastisches, relativ neues Genre, daß es verdient hat, richtig groß zu werden. In der Literatur ist die Poesie und Dichtkunst bisher ja nurmehr als Randerscheinung aufgetreten. Jetzt tauchen überall wortgewante Poeten und Sprackakrobatiker auf und bringen Gedichte mit hohem Unterhaltungswert auf die Bühne. Das Publikum bei den Events ist enthusiastisch und steigt stetig an.
Der Artikel erwähnt auch eine PoetrySlam Sendung, die im WDR läuft und beleuchtet die positive Entwicklung bei den entstehenden Poetry Slam Formaten.
Natürlich finde ich das, als poetryclub-Betreiber, aus rein subjektiven Gründen positiv. Aber ich glaube es sollte auch bei 1000guteNachrichten Eingang finden. Denn eine kreative Auseinandersetzung mit unserer Sprache ist eine gute Sache! Und wenn sowas dann noch Anklang bei breiteren Massen finden kann, dann lässt mich das doch hoffen… Das Abendland ist noch nicht verloren.
Quelle: zoomer.de
Februar 24, 2008
Georg findet die Nachricht:
“Die Welt braucht gute Nachrichten. Sorgen Sie für eine“. Mit diesem Slogan engagiert sichUlrich Wickert für das Kinderhilfswerk Plan. www.plan-deutschland.de. Ziele und Visionen des Projekts: “Plan will eine Welt mitgestalten, in der Kinder keine Armut leiden, sich gesund entwickeln und frei entfalten können - in einer Gesellschaft, die die Rechte der Kinder schützt und sie mit Würde und Respekt behandelt. Unabhängig von Herkunft, Religion und politischen Verhältnissen.”
Die Welt braucht gute Nachrichten. Sorgen Sie für eine! Mit diesem Aufruf verbinde ich noch etwas Positives: Wenn wir mehr positive Nachrichten haben wollen, müssen wir einfach beginnen mehr gute Dinge auf den Weg zu bringen. Wir sind selbst verantwortlich für unsere Welt. Wenn wir es ändern wollen, dann schaffen wir das auch. Gute Nachrichten zu sammeln ist ein guter Anfang…
Die Website von Plan ist eine Navigationsquelle für viele gute Nachrichten! Und Wickert promotet gute Nachrichten. Also doppelt gut.
Quelle: Plan Deutschland
Februar 23, 2008
Kerstin findet die Nachricht:
Über 4.500 Mal hat die Bevölkerung seit der Einführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden die Politik von unten beeinflusst. Das ergab der erste bundesweite Bürgerentscheidsbericht, den der Bundesverband “Mehr Demokratie” diese Woche parallel in sechs Städten vorgestellt hat. Gemeinsam mit der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie (Universität Marburg) hat der Verein die Bürgerbegehren und -entscheide analysiert, die seit der Einführung im ersten Bundesland (Baden-Württemberg) 1956 stattgefunden haben.
Der Bundesverband teilt mit:
“Insgesamt zeigt der Bericht, dass der Bedarf an Mitbestimmung wächst. In einem Fünftel aller deutschen Kommunen haben Bürgerinnen und Bürger bereits mindestens einmal direktdemokratisch über eine Sachfrage abgestimmt. Besonders häufig wird die Bevölkerung in den größeren Städten Bayerns befragt. Aber auch in Hamburger Stadtteilen und in Dresden gab es zahlreiche Bürgerbegehren. Meist sind es die Bürger selbst, die sich Gehör verschaffen. Nur in 16 Prozent der Fälle wurden die direktdemokratische Verfahren von oben, also durch den Rat, eingeleitet. Wenn es ein Begehren bis zur Abstimmung schafft, beteiligen sich durchschnittlich über die Hälfte aller Wahlberechtigten – und damit mehr als bei so mancher Bürgermeisterwahl. Die Kommunalpolitiker müssen deshalb lernen, den Interessen und Bedürfnissen der Bürger mehr Beachtung zu schenken, meint Theo Schiller, Leiter der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie. „Die Sorge, dass Bürgerbegehren und -entscheide die Gemeindepolitik ineffizienter machen, hat sich als unbegründet erwiesen. Im Gegenteil: Direktdemokratische Verfahren regen oft dazu an, politische Entscheidungen nochmals zu überdenken und ihren Nutzen für die Allgemeinheit kritisch zu prüfen.“
Erst vor kurzem haben 200.000 Berlinerinnen und Berliner abgestimmt und ein erfolgreiches Bürgerbegehren für den Erhalt des Flughafens Berlin-Tempelhof abgeschlossen (Positive Nachricht vom 26.01.2008). Was letzlich daraus wird und ob Kommunen, Städte und in der höchsten Instanz der Staat diesen Bürgerbegehren nachgeben, steht immer auf einem anderen Blatt, aber für mein Empfinden macht es Mut, die Augen offen zu halten und daran zu glauben, dass man sich gemeinsam mit vielen in der Gesellschaft eine Stimme verschaffen kann. Darum mein Aufruf an alle: Wer wünscht sich positive Nachrichten? Schaffen wir es, die Medien zu beeinflussen??? Schaffen wir es gemeinsam, 1000 positive Nachrichten zu sammeln?
Quelle: Social Times
Tipp zum Weiterlesen: Bundesverband Mehr Demokratie
Februar 22, 2008
Georg findet die Nachricht:
Ich bin bei einer Recherche auf eine interessante Information gestossen. Es gibt einen ganz neuen Dokumentarfilm, der das vorherrschende Geldsystem analysiert. Filmemacher Yorick Niess hat über ein Jahr hinweg das Geld erforscht und aktuelle Trends gesammelt. Die Aufnahmen haben ihn in fünf Länder geführt. Das Gute daran: Der Film ist ausgezeichnet gemacht und erklärt auch einem Otto Normalbürger, was in unserem Geld- und Wirtschaftssystem falsch läuft und - und das ist das positive - was es für durchaus machbare neue Geldsysteme gibt! Regiogeld, Bürgergeld, Gutscheinsysteme - viele Regionen haben schon tolle Parallelgeldsysteme eingeführt (Regiogeld e.V.)
Bleibt zu hoffen, dass dieser Film bald in die Kinos kommt! Das wäre dann wiederum eine gute Nachricht. Veränderung braucht Aufklärung, dieser Film ist ein guter und großer Schritt in die richtige Richtung.
Quelle: www.geistdesgeldes.com
Februar 21, 2008
Georg findet die positive Meldungsquelle:
Ich bin neulich auf einer Bahnfahrt im DB Magazin auf einen positiven Artikel gestossen. Dort wurde das Internetportal www.utopia.de und seine Ziele vorgestellt. Auf dem Portal findet man unter anderem dieses Statement:
“Die Macher eint der Wunsch, nicht mehr länger nur darüber zu reden, sondern endlich einen positiven, unser Leben nachhaltig verändernden Prozess in Gang zu setzen. Utopia ist der Anfang dieses Prozesses.”
Weiter schreibt man dort “Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Registrierte Utopisten erfahren hier, welche Produkte und Dienstleistungen man heute mit gutem Gefühl kaufen kann. Schnell, einfach und lebensnah finden Sie Tipps und Ideen, Rat und Tat, Fakten und Empfehlungen für ein neues, bewussteres Leben.
Utopisten bewerten Produkte, Marken und Unternehmen, tauschen ihre Erfahrungen aus, posten Beiträge und kommentieren. Die Utopia-Redaktion versorgt Sie mit den neuesten Infos, den wichtigsten Hintergründen und den heißesten nachhaltigen Produktentwicklungen. Zu den Mitgliedern der Community gehören auch ausgewiesene Experten aus allen Bereichen der Nachhaltigkeit, die Ihr Fachwissen beisteuern.”
Fazit: Ein tolle Sache, und durchaus eine Quelle für positive Nachrichten, Produkte, uvm. Die Utopie wird immer mehr zur Realität, das gefällt mir daran. Utopie ist machbar. Ich hatte vor Jahren mit einer befreundeten Künstlerin einen Begriff dafür formuliert: Realutopistik!
Gute Zeiten vorraus!
Februar 20, 2008
Verena findet die Nachricht:
Wenn ich das Wort “Zivilcourage” höre, frage ich mich oft wie ich reagieren würde, sollte ich jemals in eine brenzlige Situation geraten. Würde ich mich trauen, etwas zu unternehmen? Würde ich den Mut haben, mich für eine andere Person, die ich vielleicht nichtmal kenne, einzusetzen? Ich denke dabei an Vorfälle wie Belästigungen in der Bahn oder Schlägerein in der Disco, nicht wirklich an einen extremen Fall wie einen Axtmörder. Doch genau das ist der Polizistin Anja Seger aus Lübeck passiert. Am Montag wurde sie mit einem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. Was war passiert?
“Am 28. Dezember war sie privat mit ihren Kindern unterwegs. In der Walderseestraße sah sie den brutalen Beil-Angriff, hörte die Schreie der Passanten. Sofort stoppte sie ihr Auto und mahnte ihre Kinder, den Wagen auf keinen Fall zu verlassen. Sie sah einen Mann flüchten, rannte hinterher, packte ihn, brüllte ihn an und brachte ihn zum Tatort zurück.” (2. Quelle: hl-live)
Anja Seger war nicht im Dienst. Jeder hätte es verstanden, wenn sie weitergefahren wäre - immerhin hatte sie ihre beiden acht- und zehnjährigen Kinder dabei. Dass sie trotzdem anhielt, dem Mann folgte und ihn zurückbrachte hat mich wirklich verblüfft und beeindruckt.
Quelle: Kieler Nachrichten
Nicht jeder weiß, was im Ernstfall zu tun ist. Gefordert ist nicht Heldentum. Vielmehr genügen oft schon Kleinigkeiten, um eine große Wirkung zu erzeugen:
Linktipp: Aktion “Tu was” (Vorbeugungs- und Sicherheits-Tipps der Polizei)
Februar 20, 2008