Das erste klimafreundliche Musikvideo
Andreas findet die Nachricht:
Es muss eine ziemliche Strampelei gewesen sein – immerhin haben Musiker von “Chamäleon” und ihre Crew mehr als die Hälfte des Stroms für den ersten klimafreundlichen Videoclip der Welt auf speziellen Fahrrädern mit ihrer eigenen Muskelkraft erzeugt. Am Ende hat sich der Aufwand definitiv gelohnt. Der Stromverbrauch: von üblicherweise 100 Kilowattstunden auf eine einzige reduziert. Die CO2-Emissionen: um über die Hälfte reduziert. Möglich wurde das durch eine bis ins Detail geplante Logistik, regionales Bio-Catering und den Verzicht auf Scheinwerfer. Das Ergebnis kann sich trotzdem hören und sehen lasse – just take a look!
Das Ergebnis kann sich absolut sehen und hören lassen. Das Ganze wurde übrigens im Rahmen einer vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne in Berlin realisiert. „Mit dem Video wollen wir ein Zeichen setzen und gleichzeitig Vorbild für die Musikindustrie sein. Im gesamten Unterhaltungsbereich ist das Thema Energiesparen bisher wenig angekommen”, sagt Projektleiterin Steffi Saueracker. „Das Video zeigt, wie viel man mit Ideenreichtum bewirken kann. Ressourcenschonung bedeutet nicht schlechtere Qualität – das gilt nicht nur für Videos, sondern auch für viele andere Lebensbereiche.” Bleibt zu hoffen, dass das Projekt “Chamäleon” nicht unsichtbar bleibt, sondern viele Nachahmer findet.
Quelle: www.klimaklicker.de
Add comment Februar 4, 2010
Eine super Idee: Am Donnerstag ist Veggiday!
Kerstin findet die Nachricht:

Die Bremer Bürgerstiftung hat den Donnerstag zum “Veggiday” erklärt. «Würden die 550.000 Bremer einmal in der Woche nur vegetarisch essen, entspräche das einer Kohlendioxid-Sparbilanz von jährlich 40.000 Autos», begründete Projektkordinatorin Christiane Schwalbe die Aktion. Der größte stationäre Altenhilfe-Träger, die städtischen Kindergärten und die Verbraucherzentrale haben angekündigt, beim fleischlosen Tag mitzumachen. Die Idee zum Bremer Veggiday stammt aus Gent.
Die Bremer sollen nach dem Willen der Bürgerstiftung weniger Fleisch essen und damit auch etwas für den Klimaschutz tun. Nach dem Vorbild der belgischen Stadt Gent erklärte die Bürgerstiftung den Donnerstag aus Klimaschutzgründen zum «Veggiday». Wer einmal in der Woche vegetarisch esse, verringere den Methan- und CO2-Ausstoß, der bei intensiver Viehhaltung entstehe und das Klima schädige, erläuterte Projektkoordinatorin Christiane Schwalbe.
Mit dem vegetarischen Donnerstag solle das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass jeder Einzelne etwas gegen die globale Erwärmung tun könne. «Würden die 550.000 Bremer einmal in der Woche nur vegetarisch essen, entspräche das einer Kohlendioxid-Sparbilanz von jährlich 40.000 Autos», sagte Schwalbe. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) hat die Initiative schon erste Unterstützer gefunden. Dazu gehören unter anderen die Bremer Heimstiftung, der größte stationäre Altenhilfe-Träger am Ort, die städtischen Kindergärten und die Verbraucherzentrale.
Eine Spitzen Aktion. So einfach und so wirkungsvoll. Ich mache ab jetzt mit. Donnerstags ist Veggiday. Wer ist noch dabei??
Linktipp: www.veggiday.de
Linktipp: www.buergerstiftung-bremen.de
7 comments Februar 1, 2010
Frau Gouverneurin!
Kerstin findet die Nachricht:
Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat zum ersten Mal in der Geschichte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PNA) eine Frau als Gouverneur von Ramallah ernannt. Die neue Gouverneurin ist Laila Ghannam, die sechs Monate lang als Interimschefin von Ramallah, dieses Verwaltungszentrum im Westjordan-Land, verwaltete. Laila Ghannam ist Doktor psychologischer Wissenschaften, teilten palästinensische Rundfunksender am Montag weiter mit. Früher bekleidete sie einen leitenden Posten im Ministerium für Sozialfürsorge und leitete das Watan-Zentrum für die Unabhängigkeit der Frauen. In Ramallah befinden sich die wichtigsten palästinensischen Behörden, der Präsidentensitz und die Regierung der PNA.
Das Zeitalter der Frauen bricht an. Und erreicht auch die Staaten, die bislang politisch gesehen klar männlich dominiert wurden. Mich freut diese Nachricht sehr, da ich es für eine qualitätsvolle Zukunft unserer Gesellschaft als längst schon notwendig erachte, dass es eine 100%ige Gleichstellung zwischen Männern und Frauen gibt.
Einen etwas längeren Artikel zur ersten Gouverneurin in Palästina ist auf taz.de zu finden.
Linktipp: tageszeitung (taz)
Add comment Januar 31, 2010
Erfolgreich selbständig – MIT Handicap
Kerstin findet die Nachricht:
Irgendwie habe ich das Gefühl, diese Woche ist die “Woche des postiven Umgangs mit Handicaps”. Beim Schmökern in der aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins brand eins bin ich über einen sehr interessanten Artikel über eine Berliner Initiative gestoßen. Und darum gehts:
Das Berliner Projekt enterability hilft Menschen mit Schwerbehinderung in Berlin sich beruflich selbständig zu machen. Für viele Menschen mit Schwerbehinderung ist die Selbständigkeit die einzige Möglichkeit (wieder) am Arbeitsleben teil zu haben. enterability bietet individuelle Beratung, Seminare zu gründungsrelevanten Themen und hilft bei der Finanzierung der Existenzgründung. Die Beratung von enterability ist ergebnisoffen – sollte sich herausstellen, dass das Geschäftsvorhaben nicht tragfähig ist, wird von einer Gründung abgeraten.
Mehr als 490 Gründungsinteressierte haben bis Ende Oktober 2009 mit enterability gemeinsam ihre Geschäftsidee geprüft. Von Februar 2004 bis Ende Oktober 2009 haben sich 146 Menschen mit Schwerbehinderung beruflich selbstständig gemacht. Sie sind jetzt Unternehmer/innen in Berlin. Von diesen Gründer/innen waren Ende Oktober 2009 noch 113 am Markt. Und ein Teil der Gründer/innen hat nicht nur für sich selbst Arbeitsplätze geschaffen, sie haben auch gleich noch weitere Menschen eingestellt.
Einen mp3-Beitrag aus dem Deutschlandradio über die Inititiave könnt Ihr hier hören.
Wow. Einfach nur wow und eine wirklich tolle Initiative!!!
Linktipp: http://www.enterability.de
Add comment Januar 30, 2010








