Chefin und Mentorin zugleich: Die WeiberWirtschaft
Sabine findet die Nachricht:
In der taz habe ich einen interessanten Artikel über die Weiberwirtschaft gelesen. Die Genossenschaft bietet seit 1986 Beratung, Räume und Formen der Zusammenarbeit für Gründerinnen an – und das mit Erfolg. Heute gibt es die WeiberWirtschaft 12 mal in Deutschland – und alles dreht sich um die erfolgreiche Selbständigkeit der Frau.
2011 wurde die Weiberwirtschaft mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.
Ich finde: Ein tolles Projekt.
Eine echte HERZENSangelegenheit: Nichtraucherschutz
Kerstin findet in der Welt die Nachricht: ![]()
Seit Einführung der Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland gibt es deutlich weniger Herzinfarkte und deren Vorstufe (Angina pectoris) – das belegt eine aktuelle Studie der DAK. Krankenhausdaten von mehr als drei Millionen Versicherten der Kasse wurden über fünf Jahre ausgewertet. Damit ist diese Studie die bisher größte weltweit und in Deutschland die erste zu diesem Thema.
Wie die Studie der DAK-Gesundheit zeigt, gingen nach der sukzessiven Einführung der Nichtraucherschutzgesetze in den Bundesländern zwischen August 2007 und Juli 2008 die stationären Behandlungen infolge einer Angina pectoris um 13 Prozent, aufgrund eines Herzinfarktes um acht Prozent zurück. Im Jahr nach der Einführung konnten deshalb allein bei der DAK- Gesundheit 1.880 Krankenhausbehandlungen verhindert und Kosten in Höhe von 7,7 Millionen Euro eingespart werden. „Die Ergebnisse unserer Studie machen deutlich, wie groß die Bedeutung der Nichtraucherschutzgesetze für die Gesundheit ist“, betont Herbert Rebscher, Vorsitzender des Vorstands der DAK- Gesundheit. „Und sie zeigt, dass diese Gesetze effektiv die Gesundheit der Menschen in unserem Land schützen.“
Die Menschen in Deutschland stehen hinter den Gesetzen. Wie eine repräsentative Forsa-Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt, finden 82 Prozent der Befragten die Nichtraucherschutzgesetze gut – sogar 68 Prozent der Raucher sagen das. Immerhin 63 Prozent gaben an, dass sie sich früher häufig durch den Rauch belästigt gefühlt haben. Knapp ein Viertel geht seither öfter in Cafés und Restaurants.
Eine sehr gute Nachricht, wie ich finde. Unsere Gesundheit haben wir nur einmal – was, wenn nicht sie, sollten wir schützen, pflegen und erhalten
Bildquelle: Thomas Max Müller / pixelio.de
Nicht nur eine Stadt aufbauen… sondern auch ihre Bewohner!
Nicole findet diese Nachricht:
Auf SpiegelOnline habe ich einen Artikel gelesen über Waisenkinder in Swasiland und eine Initiative, die Step by step versucht, dort einen Ort neu aufzubauen und den Kindern und Jugendlichen, dir vor ein paar Jahren noch am liebsten “entsorgt” wurden, eine neue Perspektive zu geben. Hier mal so eine persönliche Geschichte von einem jungen Mann, den keiner wollte – und der sich heute seiner Talente und Begabungen bewusst ist…
Vom Piraten zum Maurer
Katharina findet und übersetzt uns diese gute Nachricht:
Im Mai 2010 startete in Puntland, Somalia, ein Projekt der Kirchennothilfe, das sich der Verbesserung der Lebenssituation von Piraten widmet.
Von den geschätzten 10.000 Seeräubern Somalias sind bereits 600 in dem Programm aufgenommen und 425 haben nun eine Ausbildung abgeschlossen und arbeiten fortan als Elektriker, Monteur, Maurer, Maler oder Ladenbesitzer. Die meisten der Umgeschulten sind zwischen 18 und 22 Jahre alt, allerdings gibt es auch ältere bis 40, die auf eine jahrzehntelange Piratentätigkeit zurückblicken. Zwar verdiene man nun weniger, so einer der älteren Teilnehmer, allerdings könne man seiner Familie nun mit gutem Gewissen berichten, womit man das Geld verdient habe.
Das Projekt zielt nicht nur auf bereits als Piraten tätige, sondern widmet sich auch der Prävention, also der Verhinderung von Nachwuchsrekrutierung. Unterstützt wird das Projekt von der Verwaltung in Puntland, Frauengruppen, vom norwegischen Außenministerium und norwegischen Reedereien. “Um die Piraterie vor der Küste Somalias einzugrenzen, sind wir abhängig davon, die Situation in einem der ärmsten und am stärksten gepeinigten Länder der Welt ernsthaft zu verbessern”, sagt Gaim Kebreab, Leiter der Kirchennothilfe in Somalia.
Bei bereits 600 ehemaligen Piraten ist das Projekt nun scheinbar erfolgreich.
Quelle: Aftenposten
Bildquelle: Kerstin Müller
März 20, 2012 at 11:49 p Kerstin Hinterlasse einen Kommentar
Erinnerung an Helden des Alltags: Anne Frank als Wachsfigur
Nicole findet die Nachricht:
Seit Freitag gibt es im “Madame Tussauds” in Berlin eine Wachsfigur der 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordeten Anne Frank. Besucher können ab jetzt also nicht nur Eindrücke vom Leben prominenter Menschen erlangen, sondern auch in das nachgeformte “Gesicht” einer Heldin des Alltags blicken. Die ersten Diskussionen um Würde und Nicht-Würde dieser Aktion gab es natürlich prompt im verkopften Deutschland. Ich persönlich finde das gut, da vor allem auch Jugendliche, die wild auf Promis sind, mit Teilen der Geschichten – und geschichtlich wirklich bedeutenden Menschen – vertraut gemacht werden, die sie ganz anders berühren und erinnern lassen, als es Prominente tun können. Schöne Aktion und Lob an Madame Tussauds in Berlin!
Links zur Debatte: Berliner Morgenpost
Was haltet Ihr davon?








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